GEW Bremen
Sie sind hier:

Für ein besseres EGO: Warnstreik am 19. März in Bremerhaven

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft ihre Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst am Donnerstag den 19. März zu einem ganztägigen Warnstreik in Bremerhavener Schulen auf. Hiervon werden die Schulsozialarbeit und das Arbeitsfeld der Betreuungskräfte in Schulen betroffen sein.

17.03.2015 - Auswirkungen auf Schulsozialarbeit und Betreuung an Schulen

Bremen – Die pädagogische Arbeit in Schulen wurde in den letzten Jahren mit hohem Qualitätsanspruch deutlich aufgewertet. Es hat sich aber gezeigt, wie schwer es ist, geeigneten Nachwuchs für dieses Berufsfeld zu finden. Nach dem massiven Ausbau in Kita und Schule gibt es auf dem Arbeitsmarkt keine Reserven mehr. „Um das Berufsfeld in Zukunft für SchulabgängerInnen attraktiv zu machen, ist es dringend erforderlich, dieses finanziell höher zu bewerten und gerechte Eingruppierungen vorzunehmen“, erklärt Peer Jaschinski von der Landesarbeitskampfleitung der GEW Bremen.

In den Verhandlungen um die Entgeltordnung (EGO) für den Sozial- und Erziehungsdienst (Anhang zu der Anlage C TVöD VKA), hat Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bisher kein Angebot vorgelegt und stattdessen die Forderungen der Gewerkschaften pauschal abgelehnt.

In den Verhandlungen, die am 25. Februar 2015 begannen geht es um eine gerechtere Eingruppierung und bessere Bezahlung von sozialpädagogischen Fachkräften und um die angemessene Anerkennung der wertvollen Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen. Die Gewerkschaften fordern eine deutliche Gehaltsanhebung für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie für SozialarbeiterInnen, HeilpädagogInnen und andere Fachkräfte in sozialen Einrichtungen. Weitere Informationen zu den Tarifverhandlungen sind zu finden über http://www.gew.de/Entgeltordnung_Sozial-_und_Erziehungsdienst.html

Zurück