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Frischluft: Ja wie geht’s uns denn heute?

Wie immer nach den Ferien. Alles ist besser geworden, aber das Schlechte hat uns schon nach einer Woche wieder gnadenlos eingeholt. Die Schulen sind bestens versorgt, wer will über was klagen? Nun die Gehaltserhöhung nachträglich, da klimpert aber der Taler in der Tasche. Nach den 15%, die wir berechnet hatten als Verlust der letzten Jahre, jetzt der Supernachschlag von 4,89 %. Wow! Nur Piloten und Zugführer fordern unverschämt mehr. Und schon titelt der WK „Reallöhne und Geldvermögen der Deutschen steigen“. Der Deutschen! Und, wer hätte das gedacht: „Die Geldvermögen steigen schneller, auf 5,15 Billionen Euro, besonders durch Aktiengewinne.“

16.10.2014 - (Kleine Presseshow) | Von Wilfried Meyer

Dem Norden geht es gut!
Da können wir nicht gemeint sein, denn es boomt die Sicherheitsbranche für Reiche, die mit der Angst der Vermögenden im Norden ihr Geschäft macht, denn „226 Einkommensmillionäre leben in Schleswig-Holstein“, über 400 in Hamburg und fast soviel in Bremen. Und damit wir nichts merken wird im Internet manipuliert:„Man spricht von „Positive Story Telling“, um die unerwünschten (Wahrheiten, d.V.) zu verdrängen und zu überlagern.“ Unliebsame Seiten werden „bei Suchmaschinen auf die hinteren Plätze verbannt“. Den Reichen geht’s blendend, aber: „Der Neidfaktor ist sehr ausgeprägt“. Deren Sorgen möchte ich nicht haben. Wir machen uns mal Gedanken, wo wir die vielen Armen und Geflüchteten unterbringen und deren Sicherheitspersonal ist leider nicht so geschult. Aber nur in NRW.

Just do it
Und der Milliardär? Der normale ist „63 Jahre alt, männlich, wohnt in New York. Studiert hat er in Pennsylvania. Spielt Golf, fährt Ski und interessiert sich für Kunst, ist verheiratet und sein Vermögen beläuft sich auf 2,4 Milliarden Euro.“ Und davon gibt es 2300 Exemplare.. Da hast du wohl was falsch gemacht in deiner Karriereplanung?! Dafür gibt dir Torsten Jensen (Geschäftsführer des Start-up-Unternehmens Asandoo) ein paar Tipps: „Den Business-Netzwerken so früh wie möglich beitreten, am besten schon im Studium; ohne öffentliche Postings geht es auch nicht; und sich so selbst als Marke aufbauen.“ Du bist vielleicht ne Marke. Geht es noch blöder? Und mit dem ganzen Dreck ist natürlich, ach du Schreck, die „Blasengefahr leicht erhöht“, die Immobilienpreise und die Werte weisen „auf eine Blasengefahr“ hin. Und damit wären wir ganz unten, der Bremer sagt „umzu“, angelangt, denn worauf weist uns der Weserkurier vom 25.8. auf Seite 5 unten unübersehbar hin: „ ‚Frag Mutti’ geht bei Scheidentrockenheit gar nicht“. Ich frag meinen Lehrer, ich bin doch nicht blöd.

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