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Bremer Wissenschaftshaushalt:Bündnis fordert die vollständige Ausfinanzierung des Wissenschaftsplanes 2025

Bremisches Bündnis für Wissenschaft übergibt Offenen Brief an eine Delegation der Bürgerschaftsabgeordneten

24.03.2021

Das Bremische Bündnis für Wissenschaft wendet sich mit einem Offenen Brief an die Senator*innen und Bürgerschaftsabgeordneten und fordert die vollständige Ausfinanzierung des Wissenschaftsplanes 2025. Mehr als 2500 Unterstützer*innen dieses Briefes bringen in über 500 Kommentaren deutlich zum Ausdruck, dass die zusätzlichen Mittel dringend benötigt werden, um auch nur den aktuellen Stand an den unterfinanzierten Hochschulen aufrecht zu halten. Wenn der Wissenschaftshaushalt hinter den Vorgaben des Wissenschaftsplans 2025 zurück bleibt, droht den Hochschulen wie auch dem Land Bremen erheblicher Schaden.

Bereits am Montag, den 22. März 2021 hat eine Delegation des Bündnisses den Offenen Brief an die Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling übergeben. Nun sollen die Forderungen bekräftigt werden, indem sich Studierende und Mitglieder des Bündnisses auch direkt an die Bürgerschaftsabgeordneten wenden:

Am Mittwoch, den 24. März 2021 von 9.00-9.45 Uhr übergibt eine Delegation des Bündnisses den Offenen Brief vor der Sitzung der Bremischen Bürgerschaft in der ÖVB-Arena an eine Delegation der Bürgerschaftsabgeordneten.

Wir werden dabei in einer symbolischen Aktion erste Kommentare von betroffenen Beschäftigten und Studierenden übermittelt.


Zum Hintergrund:

Als Reaktion auf die Kürzungsideen des Senats im Wissenschaftsetat hat sich auf Initiative der DGB-Gewerkschaften ver.di und GEW das Bremische Bündnis für Wissenschaft gegründet. Das  Bündnis aus Asten und Mitgliedern von Personalräten, Betriebsräten, Hochschullehrerbund, Kollegiums-Rat Akademischer Mitarbeiter*innen der Uni Bremen, Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Bremer Hochschulen, Jugendverbänden der Regierungsparteien und vielen weiteren Menschen hat absolut kein Verständnis dafür, wenn den Hochschulen die im Wissenschaftsplan zugesagten Mittel verweigert werden.
 

Dominik Lange, AStA Vorstand Universität Bremen
Ulrike Schilling, Landesfachbereichsleiterin Bildung, Wissenschaft und Forschung | ulrike.schilling[at] verdi [dot] de
Ronald Gotthelf, Vorsitzender des ver.di-Fachbereiches Bildung, Wissenschaft und Forschung im Bezirk Bremen/Nord-Niedersachsen
Inge Kleemann, Organisationsreferentin der GEW Bremen Kontakt: kleemann [at] gew-hb [dot] de

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