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CoronaBildungsgewerkschaft: „Gesundheit muss jetzt Priorität haben“

GEW fordert Unterstützung auch für freiberufliche Bildungsbeschäftigte

13.03.2020

Die GEW unterstützt die Entscheidungen des Senats und des Magistrats Bildungseinrichtungen wegen der Corona-Epidemie vorübergehend zu schließen. Dadurch wird die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der im Bildungsbereich Tätigen und der gesamten Bevölkerung geschützt. „Gesundheit muss jetzt Priorität haben“, sagt Landesvorstandssprecherin Barbara Schüll. Gleichzeitig gilt es jetzt, viele Dinge zu regeln, nicht alle davon sind schon planbar: „Wir müssen lernen mit der Situation umzugehen und verantwortungsvoll handeln“, so Schüll.

Den Schulleitungen und Lehrkräften müsse die Verantwortung für die Absage von Klassenfahrten und anderen Veranstaltungen sowie daraus entstehenden Kosten, einschließlich aller Stornierungskosten abgenommen werden.

„Es muss geklärt werden, wie mit den Schulabschlussprüfungen, insbesondere Abitur und mittleren Bildungsabschlüssen sowie den Ausbildungsprüfungen für Referendar*innen und Kolleg*innen im Seiteneinstieg umgegangen wird. Bildungsbeschäftigte, die freiberuflich arbeiten, müssen finanziell unterstützt werden; eine Grundsicherung muss für alle Menschen in dieser Ausnahmesituation gewährleistet werden.“ ergänzt Landesvorstandssprecherin Elke Suhr.

Für Nachfragen steht zur Verfügung:
Elke Suhr 

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