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Wenn die Fetzen fliegen!

Schüler*innen, die sich und uns an die Grenzen bringen

Die Schulgesetznovelle sah 2009 im Rahmen des Auftrags Inklusion auch die Abwicklung der Schule Fritz Gansberg Straße, der Schule für schwer verhaltensauffällige Schüler, vor. Jetzt im Rahmen der Evaluation wird über die Fortsetzung der Existenz dieser Schule laut nachgedacht. Seitens der GEW sehen wir diese Idee nicht im Einklang mit der Inklusion. Die Tatsache, dass in Bremen die Inklusion nur unter sehr schwierigen und teils überfordernden Bedingungen an den Schulen gelebt wird, darf nicht zu dem Schluss führen, ausdrücklich die Segregation zu befürworten! Stattdessen müssen in der Politik Beschlüsse gefasst und umgesetzt werden, welche die Inklusion insgesamt, also auch für die schwer Verhaltensauffälligen, möglich macht.

Dazu soll diese Veranstaltung einen Beitrag leisten – dies sind die Themen:

  • Rahmenbedingungen in Bremen
  • Situation der Überlastung bzw. Überforderung
  • Lösungsversuche an Bremer Schulen
  • Beispiel Hamburg: Modell Übergang in der Stadtteilschule Bergedorf | Referenten: Oliver Kühne und Christian Storace.
  • Diskussion

Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung geben wir Euch mit einer online-Umfrage die Gelegenheit, die Belastungssituation für Euch zu erfassen  - siehe QR-Code (rechts) oder den link

http://www.haekchen.at/haekchen/fragebogen.asp?uid=31545&id=1

Um die richtigen Personen mit der Belastungssituation einerseits wie auch den Lösungsvorstellungen anderseits bekannt zu machen, werden folgende Vertreter ihrer Institutionen eingeladen:

  • Deputierte und Sprecher des Ausschusses für Bildung wie auch des Ausschusses für Soziales
  • Senatorin für Kinder und Bildung einschließlich Abteilungsleitung, Schulaufsicht sowie der Referentin für Inklusion
  • Ortsbeiräte – Zentraler Elternbeirat – Bündnis für Bildung

Datum
23.05.2017
Uhrzeit
19:30 bis 21:30 Uhr
Veranstaltungsort
DGB-Haus | Bremen | Tivoli-Saal
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen
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