GEW Bremen
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Die Bremer Lehrervereine und die Bremer GEW von 1826 bis 2016 ​​​​​​​

Ein geschichtlicher Überblick

Jürgen Burger stellt in der Mittwochsrunde des Schulmuseums sein neues Buch vor.

Schon im Jahr 1826 organisierten sich die ersten Pädagoginnen und Pädagogen in Bremen als Berufsgruppe. Ziel des Vereins, der sich „Gesellschaft für amtliche Fortbildung, Aufmunterung und freundschaftliche Erholung“ nannte, war die „Hebung des Lehrerstandes“. Seit Gründung dieses Vereins gibt es in Bremen durchgehend – mit der Unterbrechung von 1933 bis 1945 – freie Vereinigungen der Lehrkräfte. Die Vereinsprotokolle geben Einblick in ihre pädagogischen und berufspolitischen Anliegen durch die Jahrzehnte. Themen sind vor allem die Ausbildung zum Lehrerberuf, Bildungsziele, das Schulsystem, Arbeitsverhältnisse von Lehrern und Lehrerinnen, die Ausstattung der Schulen und die innere Schulverfassung. Dabei haben sich die Schwerpunkte je nach der gesellschaftlichen Situation immer wieder verschoben.

Der Vortrag gibt zunächst einen kleinen Überblick über die wechselhafte Geschichte der Vereine. Anschließend wird anhand der Quellen exemplarisch aufgezeigt, wie verschiedene Ereignisse und Entwicklungen auf die Lehrkräfte gewirkt haben und wie sie selbst versucht haben, diese Ereignisse und Entwicklungen zu beeinflussen.

Jürgen Burger war von 1997 bis 2005 Landesvorstandssprecher der Bremer GEW. Das Buch von Jürgen Burger ist Ende 2019 im Kellner-Verlag erschienen.

Foto auf Buchumschlag von M. Duderstadt, Presserechte Jürgen Burger

Eintritt 3,00 Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei)

Veranstalter: Schulmuseum Bremen

Ort: Schulmuseum Bremen, Auf der Hohwisch 61 – 63, 28207 Bremen

Termin
19.02.2020, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Schulmuseum Bremen
Auf der Hohwisch 61 – 63,
28207 Bremen
Teilnahmebeitrag
Kosten: Seminarkosten werden für Gewerkschaftsmitglieder übernommen. Die Reisekosten sind selbst zu tragen.
Anmeldeschluss
29.02.2020
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