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GEW fordert zeitgleiche Übernahme des Tarifergebnisses auf die Beamt*innen statt Bildungspolitik auf Nebenschauplätzen!

21.02.2017

In einem Brief an den Präsidenten des Senats, Carsten Sieling und gleichlautend an die Finanzsenatorin Karoline Linnert hat die GEW Bezug genommen auf den Tarifabschluss vom Wochenende in Potsdam für die Landesbeschäftigten und zeitnahe Gespräche zur Übernahme dieses Ergebnisses auf die Beamt*innen gefordert.

„Dieser Tarifabschluss ist in seiner Gesamtheit maßvoll und gibt keinerlei Hinweise darauf, die Beamt*innen des Landes davon abzukoppeln. Eine Übertragung der Lohnerhöhungen jeweils zeitgleich zum 1.1.2017 und 1.1.2018 wäre ein klares Signal an die verbeamteten Lehrkräfte, sich auf der Ebene der Bildungspolitik nicht auf Nebenschauplätzen abzukämpfen“, fordert Christian Gloede, Landesvorstandssprecher der GEW.

Bremen stehe vor großen personellen Aufgaben im Bildungsbereich, gerade angesichts des Lehrkräftemangels. Auch in Besoldungsfragen darf Bremen nicht hinter den anderen Ländern zurück stehen, eine Verschiebung wie in den letzten Jahren sei nicht mehr hinnehmbar, so die GEW.

Durch eine zeitgleiche Übernahme „wird der Spielraum für viele notwendige Entscheidungen gerade auch im Bereich Bremer Schulen nicht wesentlich eingegrenzt“, heißt es in dem Schreiben. „Auch als GEW wollen wir unsere Energien mit unseren Mitgliedern lieber in die positive Entwicklung der Bremer Bildung stecken.“ Daher strebe die GEW einen zeitnahen Termin mit dem Ziel einer Einigung an.

 Für Nachfragen steht zur Verfügung: Christian Gloede       

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