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Räte-RepublikGewerkschafter*innen gedenken der Verteidiger der Räterepublik

Am 04. Februar 1919 wurde die Bremer Räterepublik durch Konterrevolutionäre der Division Gerstenberg zusammen mit dem Freikorps Caspari im Auftrag der Berliner Regierung niedergeschlagen.

08.02.2021

Am Sonntag, dem 7. Februar, nahmen etwa 60 Menschen auf dem Waller Friedhof trotz Schneetreibens an der Gedenkveranstaltung zu Ehren der Verteidiger der Bremer Räterepublik teil. Seit die Bremer Räterepublik vor 102 Jahren von Militär und Freikorps blutig niedergeschlagen wurde, erinnern Gewerkschaften und linken Parteien regelmäßig an die 29 Arbeiter, die bei der Verteidigung ihr Leben verloren.

Bremen – In seiner Eröffnungsrede sprach GEW-Stadtverbandssprecher Andreas Rabenstein, stellvertretend für die DGB-Gewerkschaften von der Aktualität der damaligen Ereignisse. Unter anderem betonte er, dass der damalige Volkskommissar der Räterepublik für des Schulwesen, Herrmann Böse, den Grundstein für eine demokratische Schule gelegt habe. Die Hauptrede hielt in diesem Jahr Petra Scharrelmann vom Bremer Friedensforum. Darin ging es um den historischen Hintergrund der damaligen Situation, aber auch um die Bedeutung für die Gegenwart.

Für Nachfragen steht zur Verfügung:
Andreas Rabenstein 

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