GEW Bremen
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GEW: Senatorin setzt falsche Schwerpunkte bei der Schulentwicklung

Auf der gestrigen Sitzung der Bildungsdeputation hat Senatorin Renate Jürgens-Pieper ihre Ziele für eine gigantische Umorganisation der Bremer Schulen formuliert. Demnach soll das Stufenschulsystem flächendeckend verschwinden. Stattdessen will sie stadtweit neue Oberstufen an Oberschulen errichten.

06.11.2009

Die GEW hält das für die falsche Schwerpunktsetzung. Mit dem Plan einer riesigen Umorganisation der Sekundarstufe werden sinnlose Kosten verursacht und die wesentlichen Aufgaben - Stärkung der Grundschule, Integration der Sekundarstufe I, Förderung der Migrantinnen und Migranten, Integration der Förderzentren - werden komplett vernachlässigt. Auf diesen Gebieten ist in über zwei Jahren Regierungspraxis fast nichts geschehen. Stattdessen wurden an den Grundschulen über 60 Stellen abgebaut, ein neues Konzept und Mittel zur Migrantenförderung sind nicht vorhanden, die Integration des 5. Jahrgangs der Oberschule wird lediglich im ersten Jahr durch Lehrerstunden unterstützt, was völlig unzureichend ist.

Die GEW will:

-          die Konzentration in der Schul- und Standortpolitik auf die Stärkung der Grundschule und die Integration der Sekundarstufe I einschließlich der Förderzentren.

-          den Erhalt der bestehenden Oberstufenzentren und Schulverbünde im Stadtteil mit gleichberechtigtem Zugang aller Oberschulen zu den bestehenden gymnasialen Oberstufen

-          die Integration von beruflicher und allgemeiner Bildung in den bestehenden Oberstufenzentren ausbauen.

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