GEW Bremen
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VerA3Ergebnissen von Vergleichsarbeiten bleiben bisher ohne unterstützende Folgen für die Schulen.

GEW fordert Deputierte auf, den Schülerleistungstest VERA im Jahre 2019 auszusetzen.

 

01.04.2019 - Ina von Boetticher

Der Landesverband der GEW Bremen fordert die Deputierten auf, in Ihrer Sitzung am 3. April einen Beschluss zu fassen, mit dem Sie die Vergleichsarbeiten VERA für dieses Schuljahr aussetzen.

„Unser Anliegen begründet sich in der mangelnden Akzeptanz dieser Tests in den Grundschulen“ sagt Landesvorstandssprecherin Ina von Boetticher und weiter „dies zeigt sich in einem Antrag der  Teilpersonalversammlung der Grundschullehrkräfte am 14.03.2019 sowie in den Resultaten einer Umfrage,  die wir in den Grundschulen unseres Bundeslandes durchgeführt haben.“ Bemerkenswert an diesen Umfrageergebnissen ist nicht nur die eindeutige Ablehnung der Tests in diesem Jahr, sondern auch die Begründung: Die Kolleg*innen weisen in ihren Antworten eindeutig darauf hin, dass die mangelnde Akzeptanz auf fehlende Initiativen zur Verbesserung der Unterrichtssituation von Seiten der Behörde zurückzuführen ist. 

Die Daten bleiben mithin ohne Konsequenzen und das bereits seit vielen Jahren.

Die GEW spricht sich durchaus für eine genaue Analyse der Schülerleistungen aus. Diese ist allerdings nur stimmig, wenn Möglichkeiten einer individuellen Förderung abgeleitet und in der Praxis realisiert werden können. Deshalb müssen Tests ist ein Gesamtkonzept der Leistungsermittlung eingebunden sein, welches das neue Institut zur Qualitätssicherung zu erstellen hat. Solange Ergebnisse wie die von VERA nicht in eine Gesamtstrategie eingebunden sind, entfalten sie nicht die notwendige Wirksamkeit. Daher fordert die GEW die Deputierten auf, sich für ein Aussetzen von VERA im Jahr 2019 auszusprechen.

Für Nachfragen steht zur Verfügung:
Ina von Boetticher | 0171 83 971 94

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