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Bildungspolitische Bilanz zum Halbjahreswechsel: „Versetzung gefährdet“ Die GEW erteilt der Bildungspolitik im Land Bremen schlechtes Zeugnis

Zeitgleich mit den Schülerinnen und Schülern erhält auch die Politik in Bremen ein Zeugnis für die Bildungspolitik – mit desolatem Ergebnis: Unter anderem werden die Bildungsfinanzierung, Unterrichtsversorgung und die Ausstattung der Schulreform als mangelhaft bis ungenügend kritisiert.

28.01.2015

Bremen – Das Zeugnis ist das Ergebnis des letzten Bremer Gewerkschaftstages am 25. November und wurde jetzt den Bremer Senat und die Bildungsdeputierten verschickt. „Die Bildungsfinanzierung ist nach wie vor völlig unzureichend und das hat gravierende Folgen für die Qualität in allen Bereichen der Bildung. Die Situation wird von der Politik immer aufs Neue schöngeredet, aber jedes Schulkind weiß, dass Schummeln mit ‚ungenügend’ bewertet wird“, fasst Petra Lichtenberg, Landesvorstandssprecherin der GEW Bremen, das Ergebnis zusammen.

„Die Lage an den Schulen und Hochschulen hat sich trotz aller Zusagen unseres Bürgermeisters Jens Böhrnsen von der ´Schippe drauf´ nicht verbessert. Bildung benötigt endlich eine solide, den Aufgaben angemessene Finanzierung, dafür müssen entsprechende politische Entscheidungen getroffen werden – gemäß der bremischen Verfassung für das Recht auf Bildung “, so Lichtenberg weiter. „Worthülsen in Wahlprogrammen und Lippenbekenntnisse reichen nicht aus.“

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