GEW Bremen
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Beschäftigte in pädagogischer Mitarbeit

Was vor mehr als 10 Jahren einmal unter dem Titel „Betreuung“ und „Betreuungskräfte“ in der Verlässlichen Grundschule begann, ist inzwischen zu einem komplexen Arbeitsfeld geworden. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedensten Professionen nehmen erzieherische und unterrichtsergänzende Aufgaben im Rahmen der Verlässlichen Grundschule, der Schulsozialarbeit und der Ganztagsschule wahr.

Die besonderen Anforderungen an unsere Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, an unsere Arbeitsbedingungen und letztendlich auch an unsere Arbeitszeitregelungen in und außerhalb von Schule müssen deutlicher in die Öffentlichkeit getragen werden! Befristete Arbeitsverträge und ungewollte Arbeitsverträge in Teilzeit sind nicht akzeptabel!

Soll „pädagogische Mitarbeit“ einen angemessenen Stellenwert erhalten, so benötigen wir Rahmenbedingungen, die nicht nur den besonderen Anforderungen an eine erfolgreiche pädagogische Arbeit gerecht werden, sondern gleichermaßen ein auf Dauer gesundes Arbeiten der Beschäftigten zulässt.

Das Einhalten des Arbeitsschutzes steht hier an vorderster Stelle. Hier wollen wir mitgestalten und von unserem Recht der Mitbestimmung Gebrauch machen. Dies heißt für uns: Aktive Einflussnahme auf die Zukunft und Entwicklung unserer Arbeit an Bremerhavener Primar- und Oberschulen. Dies bezieht sich u. a. auf Vertretungs- und Urlaubsregelungen sowie auf die Organisation von Fortbildung.

Viele von uns haben bei der Auflösung der Schule für alle in Bremerhaven gGmbH und bei der Überleitung zum Magistrat diese Unterstützung durch den Personalrat und durch die GEW erfahren. Wir sind nun nicht mehr Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, sondern Beschäftigte des Magistrats mit einem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Das muss auch für zukünftige Beschäftigungsverhältnisse gewährleistet sein. Leiharbeit und schlecht bezahlte Honorare müssen endlich der Vergangenheit angehören. Einen ersten Schritt haben wir in der letztjährigen Tarifrunde unternommen.

Sie hat gezeigt: Wir sind auch streikfähig!


Dafür stehen die GEW-Kandidaten im Personalrat Schulen!

Alexandra Ricklefs

Erzieherin,
Altwulsdorfer Schule,
Angestellte

Kay Schlutow

Erzieher,
Astrid-Lindgren-Schule,
Angestellter

Ingo Rehmke

Erzieher,
Goetheschule,
Angestellter

Was wir tun!

  • Offensiv als starker Personalrat für eure berechtigten Interessen eintreten und für deren Durchsetzung kämpfen
  • In Personalversammlungen eure Anliegen aufnehmen, unterstützen und gegenüber dem Arbeitgeber für deren Realisierung eintreten
  • Unterstützung in Konferenzen zur Umsetzung von Forderungen „vor Ort“ geben
  • Begleitung in Dienst- Konflikt- und BEM-Gesprächen anbieten
  • Individuelle Beratungen durchführen
  • Eure Gefährdungsanzeigen auf den Weg bringen

Darum: Am 9. März GEWählen!