GEW Bremen
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Beschäftigte an Oberschulen

Die GEW und die Oberschulen

In den letzten Jahren hat sich die Arbeit an den Oberschulen zunehmend verändert. Über ein Schulentwicklungskonzept haben sich die Bremerhavener Oberschulen den Inklusionsprozess zur Aufgabe gemacht. Dieser ist notwendig und steht außer Frage, weil ein Anspruch auf eine inklusive Beschulung eines jeden Kindes nach Menschenrechtskonvention der UN besteht. Sie wird auch in Zukunft aus dem Schulleben nicht wegzudenken sein.

Außer Frage stehen aber auch die gestiegenen Arbeitsbelastungen der an Schule Beschäftigten. Dabei muss gerade von politischer Seite zur Kenntnis genommen werden, dass alle Prognosen, die frei werdenden Ressourcen aufgrund der demographischen Entwicklung versprachen, nicht zutreffen. Trotz des längeren Vorlaufs in Bremerhaven hat sich ebenso erwiesen, dass der Bedarf an notwendiger Fortbildung nicht befriedigt ist.

Aber nicht das Recht auf inklusive Bildung ist die Ursache für die Missstände an unseren Oberschulen. Unabhängig von den Herausforderungen an Schule bleibt die Kernaussage bestehen, dass Bildung in diesem Lande unterfinanziert ist.

In diesem Spannungsfeld treten wir für Rahmenbedingungen ein, die es allen Kolleg*innen ermöglichen, dauerhaft gesund zu bleiben.

  • So werden wir weiterhin darauf drängen, dass alle Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes eingehalten und die darin formulierten Aufgaben endlich erledigt werden. Hierzu gehören insbesondere die Gefährdungsbeurteilungen, die auch die Gefährdung der psychischen Gesundheit berücksichtigen.
  • So werden wir uns dafür einsetzen, dass die Kolleg*innen auch einen Ausgleich für die gestiegenen außerunterrichtlichen Aufgaben erhalten.
  • So werden wir das Schulamt auf Möglichkeiten zur Entlastung hinweisen. Wir erwarten zum Beispiel ein professionell erstelltes, praktikables Computerprogramm, dass es den Kolleg*innen ermöglicht, die Entwicklungsübersichten in komfortabler Weise zur Zeugniserstellung heranzuziehen.
  • So fordern wir die Umsetzung eines Raumentwicklungskonzeptes, das multiprofessionellen Teams ihre Arbeit in der Schule ermöglicht.

Wer Inklusion ernst meint, muss für starke multiprofessionelle Teams an den Oberschulen sorgen – stark nach Ausstattung, Personenzahl und Qualifikation. Zu solchen Teams gehören Regellehrkräfte, sonderpädagogische Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Hausmeister*innen, Geschäftszimmerangestellte, Mensa- und Reinigungspersonal sowie technische Angestellte und einige andere mehr.

Wir werden darauf hinarbeiten, dass solche Teams zustande kommen und diese bei den enormen zukünftigen Herausforderungen unterstützen. Nur so kann „Inklusion“ gelingen.

Dafür stehen die GEW-Kandidaten im Personalrat Schulen!

Ina Grieff

Lehrerin,
Oberschule Geestemünde,
Beamtin

Petra Jäschke

Lehrerin,
Oberschule Geestemünde/Immanuel-Kant
Angestellte

Tobias Gase

Lehrer,
CvO Oberschule,
Beamter

Malte Schimmel

Lehrer,
SEK I Gaußschule II,
Beamter

Luca D'Acunti

Lehrer,
SEK I Ernst Reuter PLatz,
Angestellter

Susanne Carstensen

Schulsozialpädagogin,
Oberschule Geestemünde/Immanuel Kant
Angestellte

Karin Kufahl

Lehrerin,
Oberschule Carl von Ossietzky,
Angestellte

Florian Pagel

Lehrer,
CvO Oberschule,
Beamter

Peter Riebensahm

Lehrer,
SEK I Heinrich Heine Schule,
Beamter

Was wir tun!

  • Offensiv als starker Personalrat für eure berechtigten Interessen eintreten und für deren Durchsetzung kämpfen
  • In Personalversammlungen eure Anliegen aufnehmen, unterstützen und gegenüber dem Arbeitgeber für deren Realisierung eintreten
  • Unterstützung in Konferenzen zur Umsetzung von Forderungen „vor Ort“ geben
  • Begleitung in Dienst- Konflikt- und BEM-Gesprächen anbieten
  • Individuelle Beratungen durchführen
  • Eure Gefährdungsanzeigen auf den Weg bringen

Darum: Am 9. März GEWählen!