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Beschäftigte am ReBUZ

Die ReBUZ sind ein neugeschaffenes Unterstützungssystem für Schulen und damit in einem besonderen Spannungsfeld der großen Herausforderungen durch Schulentwicklung und Inklusion.

Gerade die Zusammenführung von Beratungsleistungen und besonderer Beschulung in einer Einrichtung  ist das neue Element der ReBUZ. Außerdem wurde die Leitungsebene neu besetzt.  Viele Aufgabenbereiche sind noch nicht strukturiert und Verfahren noch nicht entwickelt worden. Das sollte im „laufenden Geschäft“ passieren. Dabei kam es oft zu Situationen von Unklarheiten und Unsicherheiten, die besondere Belastungen für die ReBUZ Mitarbeitenden darstellen.

Die Übernahme der ReBUZ in den Vertretungsbereich des Personalrats Schulen drückt aus, dass die ReBUZ als zwar besondere, aber dem System Schule verpflichtete Einrichtung gesehen werden. Der PR Schulen begrüßt diese Verbindung. Wir möchten, dass starke, kompetente und leistungsfähige Unterstützungsmöglichkeiten für besondere Anforderungen  für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kolleg*innen bestehen. Ein besonderes Anliegen der Entwicklung der ReBUZ ist die Schaffung von Strukturen, die Mitwirkung und Gestaltungsmöglichkeiten für die Kolleg*innen ermöglichen und sichern. Dazu hat der PR sehr stark die Entwicklung eines Statuts unterstützt. Gerade bei den sehr unterschiedlichen Kompetenzfeldern und Aufgaben der Beschäftigten in ReBUZ ist eine breite Selbstgestaltungsmöglichkeit notwendig. Sie dient der besseren Unterstützung für Schulen. Daran ist uns gelegen! Dafür treten wir ein!

Ziel ist es, die ReBUZ zu ertüchtigen, schnelle und wirksame Unterstützung für die Schulen zu leisten. Dazu ist die notwendige fachliche Kompetenz und Ausstattung sicherzustellen. Der Beschäftigtenrahmen, auf den die Aufgaben von ReBUZ zugeschnitten sind, ist endlich einzuhalten. Wir fordern mehr Personal gemäß dem Personalraster, zügigen Ersatz für freiwerdende Stellen, eine Konzept- und Aufgabenentwicklung unter Beteiligung der Beschäftigten.

Seit der Aufnahme der schulersetzenden Maßnahmen zum Schuljahr 14/15 haben  sich die ReBUZ intern neu aufgestellt. Es ist deutlich, dass es viele unterschiedliche Regelungen zu Arbeitszeiten und Arbeitserfassung gibt – zum Unmut der Kolleg*innen und alles über den Kopf des Personalrats hinweg.  Die Klärung von Arbeitszeitregelungen und Arbeitsdokumentation  ist sicher einer der nächsten Arbeitsschwerpunkte des PR Schulen für die ReBUZ. Dazu ist es gut, dass im PR Schulen viele unterschiedliche Professionen mit unterschiedlichen  Arbeitsverhältnissen und Arbeitszeiten vertreten sind, die Vergleichsmöglichkeiten und Einordnungen erleichtern.

Der weiteren Diskussion um eine  wirksame Interessenvertretung  sehen wir mit Spannung entgegen. Das Ringen um hilfreiche Strukturen, die Definition von Interessen und ihre Durchsetzbarkeit, die Nutzung personalrätlicher Rechte und Instrumente des Personalvertretungsgesetzes  mit dem Ziel, den ReBUZ Beschäftigten eine gute Gestaltungs- und Vertretungsmöglichkeit ihrer Arbeitnehmerrechte  zu sichern – das ist Ziel unseres Handelns. 

Frauke Schüdde-Schröter

Lehrerin am ReBUZ West,
Beamtin

Corinna Genzmer

Lehrerin am ReBUZ West,
Beamtin

Was wir tun!

  • Offensiv als starker Personalrat für eure berechtigten Interessen eintreten und für deren Durchsetzung kämpfen
  • In Personalversammlungen eure Anliegen aufnehmen, unterstützen und gegenüber dem Arbeitgeber für deren Realisierung eintreten
  • Unterstützung in Konferenzen zur Umsetzung von Forderungen „vor Ort“ geben
  • Begleitung in Dienst- Konflikt- und BEM-Gesprächen anbieten
  • Individuelle Beratungen durchführen
  • Eure Gefährdungsanzeigen auf den Weg bringen

Darum: Am 9. März GEWählen!