GEW Bremen - Website https://www.gew-hb.de GEW Bremen - Website de-DE GEW Bremen - Website Wed, 21 Nov 2018 15:14:37 +0100 Wed, 21 Nov 2018 15:14:37 +0100 TYPO3 EXT:news news-15127 Thu, 15 Nov 2018 17:20:00 +0100 Eine letzte Laterne an den Senat! https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/eine-letzte-laterne-an-den-senat/ A12-er fordern: Schneller Gesetzesvorschlag nötig! Hintergrundinformationen:

Seit einigen Jahren kämpft die GEW Bremen verstärkt dafür, dass alle Grundschul- und Sekundarstufenlehrkräfte, die eine vollständige Lehrerausbildung mit erstem und zweitem Staatsexamen besitzen, nach A 13 bzw. E 13 und damit wie alle anderen Lehrerinnen und Lehrer bezahlt werden. Aktuell ist dies nicht der Fall. Grundschul- und Lehrkräfte der Sekundarstufe I sind schlechter gestellt und erhalten nur A 12 bzw. E 11. „In der Vergangenheit haben wir durch vielfältige Aktionen auf diesen Missstand aufmerksam gemacht“, so Bernd Winkelmann, Landesvorstandssprecher der GEW.

„Insbesondere wurden die zuständigen Senatorinnen und politisch Verantwortlichen aufgefordert, Abhilfe zu schaffen. Lehrkräfte in allen Schulstufen haben gleichwichtige und -bedeutsame, verantwortungsvolle Aufgaben abzuleisten. Dies muss endlich anerkannt werden und sich in der Besoldung niederschlagen“, ergänzt Winkelmann. 

Nun liegt ein von der GEW beauftragtes Rechtsgutachten mit dem Titel: „Die rechtliche Zulässigkeit der unterschiedlichen Eingruppierung verschiedener Gruppen beamteter Lehrerinnen und Lehrer nach dem Laufbahn- und Besoldungsrecht der Länder Bremen und Hamburg aus verfassungs- und beamtenrechtlicher Perspektive“ von Prof. Dr. jur. Ralf Brinktrine von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vor. „Dieses Gutachten besagt, dass die schlechtere Bezahlung der Grundschul- und Lehrkräfte der Sekundarstufe I in Bremen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist“, fasst Winkelmann zusammen: „Wir fordern die Landesregierung auf, sofort alle entsprechenden Lehrkräfte nach A 13 / E 13 zu bezahlen und werden dafür alle notwendigen rechtlichen und politischen Schritte einleiten!“ 
 
Entscheidend ist das Fazit, zu dem Prof. Dr. Brinktrine in seinem Gutachten kommt: „Die unterschiedliche Einstufung von Lehrkräften an Grundschulen und Lehrkräften in der Sekundarstufe I im Eingangsamt A 12 einerseits und Lehrkräften an Gymnasien im Eingangsamt A 13 andererseits, die alle nach den derzeit geltenden Ausbildungsregelungen ausgebildet worden sind, ist wegen der sowohl in Bremen als auch in Hamburg feststellbaren Vereinheitlichung der Lehrerausbildung nicht mehr überzeugend sachlich zu rechtfertigen. Sie steht deshalb in beiden Ländern mit dem Alimentationsgrundsatz sowie dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht mehr im Einklang.“ (Gutachten, Seite 89).

Neben der Laufbahnzuordnung und den Kriterien zur Umsetzung des Alimentationsprinzips hat der Gesetzgeber auch verfahrensrechtliche Kriterien zu beachten. Er muss besoldungsrechtlich reagieren, wenn er Laufbahn- und Ausbildungsvorschriften derart verändert, dass Unterschiede zwischen den 
Ämtern verblassen. In diesem Zusammenhang kommt Prof. Dr. Brinktrine zu dem Schluss, dass die ungeprüfte Fortführung der bisherigen Einstufung von Ämtern in der Besoldungsordnung nach dem Besoldungsgesetz von 2016 zu beanstanden sei. Das Besoldungsstufensystem des Jahres 2016 
beruhe auf Grundlagen, die im Land Bremen nach dem Lehrerausbildungsgesetz von 2010 gar nicht mehr existierten. „Dies alles“, so Vorstandssprecher Winkelmann zusammenfassend, „sind eindeutige Argumente. Die Bremische Bürgerschaft ist nun gefordert.“  
 
Für Nachfragen steht zur Verfügung:   Bernd Winkelmann | 0162-9731230

]]>
Schule Bildung weiter denken GEW Gute Arbeit Gleichstellung Mitbestimmung Beamte Artikel Bremen Stadt Bremen Bremerhaven
news-15192 Thu, 15 Nov 2018 17:00:00 +0100 Vor 100 Jahren übernahm der Arbeiter- und Soldatenrat die Macht in Bremen. https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/vor-100-jahren-uebernahm-der-arbeiter-und-soldatenrat-die-macht-in-bremen/  Demonstration zum 100. Jahrestag der Ausrufung der Bremer Räterepublik  

]]>
Gesellschaftspolitik Artikel Bremen Stadt Bremen
news-14771 Wed, 14 Nov 2018 16:28:00 +0100 GEW-Bundesvorsitzende besucht Bremischen Gewerkschaftstag https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bundesvorsitzende-besucht-bremischen-gewerkschaftstag/ Bildung, Demokratie, soziale Gerechtigkeit. Dienstag, den 20. November von 15.30-18.00 Uhr und Mittwoch, den 21. November, von 9.15-16.30 Uhr. Workshops

Die Workshops finden statt am Mittwoch, den 21. November von 11.15 – 12.45 Uhr

  • Bildungspolitische Herausforderungen in Bund und Ländern - mit Marlis Tepe
  • Bildungsfinanzierung: Ist Bremen noch zu retten?
  • Wie aktiviere ich meine Kolleg*innen?
  • Demokratie stärken, Arbeit gegen rechts
  • Forderungen zur Tarifrunde: Tarifpolitik der GEW
  • Vertretungskräfte und Quereinsteiger*innen: Berufseinstieg und Qualifizierung
  • Arbeit von Bildungsgewerkschaften: Das Beispiel Burkina Faso
]]>
Schulsozialarbeit Berufliche Bildung Schule Bildung weiter denken GEW Migration Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Inklusion Gesundheit Artikel Bremen Stadt Bremen Bremerhaven
news-15310 Sat, 10 Nov 2018 09:30:00 +0100 Bremerhaven bleibt bunt https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bremerhaven-bleibt-bunt/ GEGEN: Neonazist*innen | Faschist*innen | Rechtspopulist*innen! FÜR: Demokratie | Solidarität | gleiche Rechte! Gesellschaftspolitik Gleichstellung Bremerhaven news-15119 Tue, 06 Nov 2018 12:58:00 +0100 Dschungel Referendariat https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/dschungel-referendariat/ Informationsveranstaltung für Studierende am 6.12.2018 Studium LehrerInnenbildung Artikel Bremen Stadt Bremen news-15120 Mon, 05 Nov 2018 12:58:00 +0100 Podiumsdiskussion zur Lehrer*innenbildung verdeutlicht: https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/podiumsdiskussion-zur-lehrerinnenbildung-verdeutlicht/ Der Regelweg muss der Regelweg bleiben An den Bremischen Schulen arbeiten derzeit über 250 Studierende ohne Masterabschluss als Vertretungslehrkräfte. Die Schulen sind in Zeiten des Fachkräftemangels dringend auf die Studierenden angewiesen um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Für Studierende ist der Nebenjob an der Schule eine zunächst eine verheißungsvolle Möglichkeit, Erfahrungen im angestrebten Beruf zu sammeln und das bei einem attraktiven Stundenlohn.

Was kurzfristig nach einer Win-Win-Situation für Schulen und Studierende aussieht, erweist sich jedoch oft als problematisch, teilweise mit langfristig negativen Folgen. Die Qualität der Lehramtsausbildung droht ins Hintertreffen zu geraten und dies zu einer Zeit, in der die Schulen dringend auf gut ausgebildete Lehrer*innen angewiesen sind. Etliche Studierende berichten über Überforderung angesichts der neuen Aufgaben und der großen Verantwortung. Bei denjenigen Lehramtsstudierenden, die sich nicht abschrecken lassen, rückt das eigene Studium dann oft in den Hintergrund und der Studienabschluss oder der Seminarbesuch werden in die Zukunft verschoben. Andere Studierende hingegen ziehen die Notwendigkeit einer vollständigen Ausbildung in Zweifel, schließlich stellen sie regelmäßig unter Beweis, dass sie bereits eigenverantwortlich unterrichten können.

Einer Gewerkschaft, die die Interessen der gegenwärtigen und zukünftigen Lehrkräfte vertritt und für eine gute Bildung für alle Kinder einsteht, muss diese Entwicklung ein Dorn im Auge sein.  Deshalb wollten wir dieses Dilemma im Rahmen einer Podiumsdiskussion näher beleuchten um anschließend Handlungsoptionen und Auswege zu diskutieren.   

Am Montag, 5. November 2018 diskutierten:

  • Prof. Dr. Thomas Hoffmeister | Konrektor für Lehre und Studium, Universität Bremen
  • Bernd Winkelmann  | Landesvorstandsprecher GEW Bremen
  • Angelika Hanauer | Vorstand Personalrat Schulen Bremen
  • Stefanie Geue | Master Absolventin und Vertretungslehrkraft
  • Matthias Eckhardt | Hauptseminarleiter am Landesinstitut für Schule (angefragt)

Moderation: Inge Kleemann | Organisationsreferentin GEW Bremen

]]>
Studium Schule LehrerInnenbildung Artikel Bremen Stadt Bremen
news-15160 Thu, 25 Oct 2018 16:57:00 +0200 //  verschieden * gleich * gemeinsam // https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/verschieden-gleich-gemeinsam/ Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams  |Tagung in Kassel am 24./25. Januar 2019 | Anmeldeschluss 12. Dezember 2018 LEITUNG und ORGANISATION  
Tagungsleitung:  
Dr. Ilka Hoffmann | Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der GEW  
Björn Köhler | Leiter des Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW  
 
Kontakt für inhaltliche Fragen:   
Martina Schmerr | Referentin im Vorstandsbereich Schule der GEW  |  martina.schmerr [at] gew [dot] de  
Birte Radmacher | Referentin im Vorstandsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW  | birte.radmacher [at] gew [dot] de

Organisation und  Anmeldung:  
Edda Bühler | Mitarbeiterin im Vorstandsbereich Schule der GEW  |  edda.buehle [at] gew [dot] de | Tel.: 069 / 789 73 321  
Antje Lindner | Mitarbeiterin im Vorstandsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW  | antje.lindner [at] gew [dot] de |Tel.: 030 / 235 014 11 

Anmeldungen bis spätestens 12. Dezember 2018

]]>
Schulsozialarbeit Kita Schule GEW Bildungsqualität Artikel Stadt Bremen
news-15215 Tue, 16 Oct 2018 23:59:00 +0200 Von Gefahren und Gesetzeslücken https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/von-gefahren-und-gesetzesluecken/ Vorwort zum Schwerpunkt Schule Mitbestimmung Artikel Bremen news-15242 Tue, 16 Oct 2018 23:58:00 +0200 70 Jahre GEW | 190 Jahre Bremer Lehrervereine | Teil 15 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/70-jahre-gew-190-jahre-bremer-lehrervereine-teil-15/ Im Kampf um Gehalt und Arbeitszeit - Die Initiativen der Bremer GEW seit 1999 Die Einbeziehung der Beamten und die Auseinandersetzung um das Streikrecht

Die Föderalismusreform II, die die Besoldungshöhe der Beamten in die Kompetenz der Länder übertrug, eröffnete 2006 ein weiteres Feld der Auseinandersetzung. Mit Verweis auf die Haushaltsnotlage wurden die Bremer Gehälter verspätet an das Tarifergebnis angepasst. Daraufhin bereitete die GEW Anfang 2009 einen Streik unter Einbeziehung der Beamten vor, um von Beginn an Druck für die spätere Übertragung des Ergebnisses zu entwickeln. Dieser erste Beamten-Streik im Rahmen einer Tarifrunde fand am 13. Februar 2009 statt. Der Erfolg war, dass der Senat zum 01.03.2009 die Tariferhöhung übernahm. Zugleich begann ein prinzipieller Streit über das Beamten-Streikrecht: Der Senat leitete Disziplinarmaßnahmen ein und die GEW führte in Bremen und in anderen Bundesländern, in denen ebenfalls Beamte diszipliniert worden waren, Verwaltungsgerichtsprozesse, die mit unterschiedlichen Urteilen endeten. Inzwischen hat das Bundesverfassungsgericht 2018 das Streikverbot für Beamte bekräftigt und der Streit wird vor den europäischen Menschenrechts-Gerichtshof gehen. Die Abkoppelung der Beamtengehälter wurde nach 2009 vom Bremer Senat wieder fortgesetzt. 2013 verhängte er eine Nullrunde für die Besoldungsgruppen A 12 und höher. Die GEW rief zum Beamtenstreik am 16. Mai auf, an dem sich über 1000 Lehrer*innen beteiligten. Der Senat hatte sich mit seiner Kürzung an Nordrhein-Westfalen orientiert. Dort zog die GEW vor den Verfassungsgerichtshof. Das Nullrunden-Gesetz wurde für verfassungswidrig erklärt und auch der Bremer Senat musste sich im September 2016 daran orientieren. Wie in NRW fand eine verspätete Erhöhung statt.

Tarifverträge

Für die angestellten Lehrkräfte hatten die Arbeitgeber 2015 mit dem Beamtenbund eine äußerst ungünstige Entgeltordnung abgeschlossen, die von der GEW abgelehnt wurde. Erst 2017 trat sie dem Vertrag bei, nachdem eine neue höhere Entgeltgruppe durchgesetzt wurde. Wichtig war dabei auch, an weiteren Verhandlungen und Abschlüssen beteiligt zu sein. 2010 gelang es, an einer weiteren Privatschule einen Tarifvertrag abzuschließen (Freie ev. Bekenntnisschule). 2014 folgte ein Tarifvertrag mit dem Martinsclub, der viele Assistenzkräfte beschäftigt. Für die vielen bei außerschulischen Trägern beschäftigten Erzieher*innen an den Schulen gelang es dem Personalrat, in einer Dienstvereinbarung die Bildungsbehörde zu verpflichten, ihre tarifgerechte Bezahlung zu gewährleisten.

Der Kampf um Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung – die GEW im Personalrat

Seit es eine gesetzliche Vertretung der Beschäftigten an den Bremer Schulen gibt – in der Nachkriegszeit zunächst als Betriebsrat, später als Personalrat – wird diese mit großer Mehrheit von der GEW gestellt. Das enge Zusammenwirken von Gewerkschaft und Personalrat wird umso wichtiger, je stärker die Arbeitsbelastung ansteigt. Die Pflichtstundenerhöhung von 1997 um zwei Unterrichtsstunden hatte zu einer erheblichen Arbeitszeitverlängerung geführt. Eine Folge davon war, dass die außerunterrichtlichen Aktivitäten, wie Kooperation und Fortbildung, darunter litten. Bildungssenator Willi Lemke erließ 2005 eine Präsenzzeitverordnung und eine Fortbildungsverordnung, die eine weitere faktische Arbeitszeitverlängerung erzwingen sollten. GEW und Personalrat forderten demgegenüber Entlastungsstunden für neue Aufgaben, um wieder Zeit für Kooperation und Fortbildung zu schaffen. Der Personalrat stellte auf Beschluss der Personalversammlung einen entsprechenden Initiativantrag. Zur Unterstützung reichten über 500 Kolleg*innen bei der Behörde eine Überlastungsanzeige ein. Der Senator bestritt die Zulässigkeit des Antrages und musste erst durch ein Verwaltungsgerichtsurteil zu Verhandlungen gezwungen werden. Das Ergebnis der Einigungsstelle war 2008 ein Teilerfolg: Die Zahl der Präsenztage konnte an den Schulen reduziert werden und für Klassenlehrer*innen mit besonderen Belastungen gab es Entlastungsstunden im Umfang von sechs Stellen.

Ein weiteres großes Thema für die GEW im Personalrat waren die Qualifizierung und die Arbeitszeiten der Pädagogischen Mitarbeiter*innen. Manche von ihnen waren zunächst nur als „Betreuungskräfte“ ohne abgeschlossene Ausbildung eingestellt worden und entsprechend niedrig eingruppiert. Der Personalrat setzte eine Weiterbildung zur Erzieher*in durch. 2012 wurden in einer Dienstvereinbarung bezahlte Kooperationszeiten festgeschrieben. Und schließlich gelang es 2016, die von Schulvereinen beschäftigten Kolleg*innen in den öffentlichen Dienst zu übernehmen.

Eine Fülle von Konflikten ergab sich aus dem Widerspruch von erweiterten Aufgaben und unzureichender Ausstattung der Schulen. Es ging um die Arbeitszeitregelungen an Ganztagsschulen, um regelmäßigen unbezahlten Vertretungsunterricht und die Auflösung von Doppelbesetzungen für Vertretung. In den Jahren ab 2014 vermehrte sich aufgrund des Lehrkräftemangels der Einsatz von nicht fertig ausgebildeten Vertretungskräften rapide. Um dem Mangel zu begegnen, setzte der Personalrat durch die Ankündigung, dieser Notlösung nicht mehr weiter zuzustimmen, wenn nicht neue Referendariatsplätze geschaffen werden, 100 neue Ausbildungsplätze durch. Außerdem konnte die Festeinstellung und Weiterqualifizierung der davor nur befristet eingestellten Lehrkräfte in den Vorkursen für Geflüchtete weitgehend realisiert werden.

Eine wichtige Unterstützung der Personalratsarbeit sind die 2005 eingerichteten Personalausschüsse an den einzelnen Schulen. Sie waren damals im Entwurf des Schulverwaltungsgesetzes, das viele Kompetenzen an die Schulleitungen übertrug und die Rechte der Konferenzen beschnitt, zunächst nicht vorgesehen. Erst nachdem GEW, Personalrat und viele Gesamtkonferenzen darauf gedrungen hatten, wurden sie in das Gesetz aufgenommen. Seitdem führt die GEW regelmäßig Fortbildungen für Personalausschüsse und Konferenzleitungen durch.

]]>
GEW Tarif Artikel Zeitschrift
news-15208 Tue, 16 Oct 2018 23:44:00 +0200 Organisationsdemokratie https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/organisationsdemokratie/ Ein altes Versprechen kann eingelöst werden Schule Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-15206 Tue, 16 Oct 2018 17:32:00 +0200 “Ein Offener Brief wäre ein couragiertes Zeichen gewesen” https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ein-offener-brief-waere-ein-couragiertes-zeichen-gewesen/ Von den Versuchen, sich gegen die Bremer AfD zu positionieren Schule Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen news-15211 Tue, 16 Oct 2018 16:35:00 +0200 Trend zur Verrechtlichung der Arbeitswelt https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/trend-zur-verrechtlichung-der-arbeitswelt/ Bemerkungen zum gewerkschaftlichen Rechtsschutz Gleichstellung Recht Artikel Zeitschrift Bremen news-15210 Tue, 16 Oct 2018 00:59:00 +0200 Noch mehr von der selben unwirksamen Medizin? https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/noch-mehr-von-der-selben-unwirksamen-medizin/ Stellungnahme der GEW-Fachgruppe „Oberschule – Eine Schule für Alle“ zur Verlängerung des „Bremer Schulkonsenses“ bis 2028 Schulsozialarbeit Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-15184 Mon, 15 Oct 2018 17:00:00 +0200 Bremen zeigt Gesicht! Für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft! https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bremen-zeigt-gesicht-fuer-eine-offene-freie-und-solidarische-gesellschaft/ Mittwoch, 14. November 2018, ab 16.30 Uhr - Bremen, Treffpunkt Bahnhofsvorplatz Wann? Mittwoch, 14. November 2018, ab 16.30 Uhr
Wo? Bremen, Treffpunkt Bahnhofsvorplatz

Ablauf:

16.30 Uhr Ankommen und Auftakt
17.00 Uhr Start des Demonstrationszugs
18.00 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz

Mehr Infos: www.bremen.dgb.de, www.facebook.com

]]>
Artikel Presse Bremen Stadt Bremen
news-14824 Wed, 26 Sep 2018 09:31:00 +0200 Aktion am 26. September 2018 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/aktion-am-26-september-2018/ am 26. September führte das Bremerhavener „Aktionsbündnis für Bildung“ vor dem Rathaus in Bremen die Aktion „Vom Schrott zum Fundament“ durch. Schule GEW Bildungsfinanzierung Artikel Bremen Bremerhaven news-14708 Wed, 26 Sep 2018 09:30:00 +0200 Wir gießen ein Fundament https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-giessen-ein-fundament/ Die gemeinsame Sitzung der BG-Sprecher*innen und Schulleitungen hat beschlossen, dass die nächste Etappe unseres Protestes in Bremen stattfindet, und zwar am Mittwoch, den 26. September 2018 Schule GEW Bildungsfinanzierung Artikel Bremerhaven news-14152 Tue, 25 Sep 2018 12:10:00 +0200 Literatur und Politik e.V. stellt Veranstaltungsprogramm vor https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/literatur-und-politik-ev-stellt-veranstaltungsprogramm-vor/ In der Regel jeden zweiten Donnerstag im Monat (außer in den Ferien) trifft sich das Diskussionsforum um 20.00 Uhr im Wohnprojekt Goethestraße 43, Erdgeschoss.

.

]]>
Gesellschaftspolitik Bremerhaven
news-13358 Thu, 13 Sep 2018 17:00:00 +0200 „Vergessene“ Geschichte Berufsverbote https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/vergessene-geschichte-berufsverbote/ Eine Ausstellung in Bremen | 8. – 27. November 2018 im Foyer des DGB Bremen | Bahnhofsplatz 22-28 | 28195 Bremen Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 08:00-18:00 Uhr, freitags von 08:00-14:00 Uhr Gesellschaftspolitik Stadt Bremen news-14719 Sat, 01 Sep 2018 17:00:00 +0200 NIE WIEDER KRIEG! ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTEN! https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/nie-wieder-krieg-abruesten-statt-aufruesten/ Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag: 1. September 2018 Gesellschaftspolitik Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-14701 Mon, 27 Aug 2018 17:20:00 +0200 Gute Bildung für Zugewanderte an Grundschulen! https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gute-bildung-fuer-zugewanderte-an-grundschulen/ Wir brauchen Alphabetisierungskurse, Ressourcen für die Umsetzung eines Sprachförderkonzeptes nach den Vorkursen und zusätzliches Personal für die Vorkurse an Grundschulen Schule Migration Bildungsgerechtigkeit Gleichstellung Presse Bremen news-14905 Thu, 16 Aug 2018 23:59:00 +0200 Oben unterrepräsentiert https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/oben-unterrepraesentiert/ Vorwort zum Schwerpunkt Schule Bildung & Geschlecht Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-14913 Thu, 16 Aug 2018 23:58:00 +0200 70 Jahre GEW | 190 Jahre Bremer Lehrervereine | Teil 14 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/70-jahre-gew-190-jahre-bremer-lehrervereine-teil-14/ Auf dem Weg zur Bildungsgewerkschaft | Die Grundsatzentscheidung von 1999 und die neuen Bedingungen für die Bremer GEW Die Organisations-Entwicklung der GEW

Der GEW-Landesverband Bremen verzeichnet seit der Jahrtausendwende eine positive Mitglieder-Entwicklung. In den 80er und 90er Jahren war die Mitgliederzahl allmählich von ca. 5000 auf ca. 4000 abgesunken, 2016 lag sie wieder bei ca. 5000. Die Kürzung von ca. 1000 Stellen in den letzten drei Jahrzehnten schränkte zwar den Organisationsbereich der Lehrkräfte ein, aber durch die Gewinnung von Mitgliedern beim nicht unterrichtenden Personal, insbesondere bei den Erzieher*innen, durch Zugewinne in den außerschulischen Bereichen und durch einen großen Rückhalt bei den Ruheständler*innen ist die Tendenz trotzdem weiterhin positiv.

Allerdings hat sich das Anwachsen der Mitgliederzahl nicht in steigenden innerorganisatorischen Aktivitäten niedergeschlagen. Zwar arbeiten die Fachgruppen weiterhin, die Beteiligung bleibt jedoch meist auf einen kleinen Kern beschränkt. Die Treffen der Betriebsgruppen waren bis 2006 fast eingeschlafen, erst nach der Novellierung des Schulverwaltungsgesetzes, die eine Verlagerung von Konflikten in die einzelnen Schulen mit sich brachte, ist eine punktuelle Wiederbelebung zu verzeichnen. Ein Versuch, durch Satzungsänderungen Raum für neue Aktivitäten zu schaffen, hatte wenig Erfolg. Statt formeller Organe sollten Projektgruppen zu einzelnen Themen stärker die Arbeit bestimmen. Die hierbei beschlossene Abschaffung der vierteljährlich tagenden Delegiertenversammlung der Schulen und ihre Ersetzung durch die Mitgliederversammlung war eher nachteilig. Diese ist kaum besser besucht und tagt nur jährlich. In der Konsequenz hat der Stadtverbandsvorstand in den letzten Jahren begonnen, durch Vertrauensleute-Treffen und Schulbesuche das Netz der Verbindungen in die Schulen wieder enger zu knüpfen. Ein wichtiger Grund für das Stagnieren der innerorganisatorischen Aktivitäten dürfte die Verdichtung der Arbeit sein. Außerdem spielt die Tatsache eine Rolle, dass die vielen jungen Lehrkräfte, die in den letzten Jahren eingestellt wurden, nicht in dem Maße durch universitäre Kämpfe sozialisiert sind, wie die jetzt in den Ruhestand gegangene bzw. gehende Generation. Außerdem wirkt sich aus, dass Erfolge im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und echte Bildungsreformen nur sehr schwer zu erreichen sind.

Dennoch ist es der GEW in den letzten zwei Jahrzehnten gelungen, in gut vorbereiteten Streikaktionen und Bündnisdemonstrationen eine breite Mobilisierung der Mitgliedschaft zu erreichen. Im folgenden letzten Teil der Serie soll untersucht werden, welche Aktivitäten die GEW Bremen unter den veränderten Bedingungen in den letzten 20 Jahren entwickeln konnte.

]]>
Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule GEW Artikel Bremen Stadt Bremen
news-14899 Thu, 16 Aug 2018 23:44:00 +0200 Okkupation? https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/okkupation/ Ein Leserbrief zu dem Artikel „Der vergessene Jahrestag der Okkupation“ (BLZ 2/18) Schule Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-14918 Thu, 16 Aug 2018 23:44:00 +0200 Eine Okkupation, die sich nicht wegdiskutieren lässt https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/eine-okkupation-die-sich-nicht-wegdiskutieren-laesst/ Antwort auf die Kritik von Werner Begoihn (ungekürzte Fassung) Schule Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-14919 Thu, 16 Aug 2018 23:44:00 +0200 Zur Antisemitismus-Debatte in der Bundesrepublik Deutschland https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zur-antisemitismus-debatte-in-der-bundesrepublik-deutschland/ Seniorinnen und Senioren in der GEW Bremen diskutieren Tabelle 1: Gegenüberstellung von Kritik an Israel mit Kritik an der Türkei

Diese Gegenüberstellung gab den Gedanken vieler unserer Gesprächsteilnehmer eine neue Richtung – geschichtliche und politische Rückblicke des Referenten machten deutlich, dass ein solcher Vergleich durchaus legitim ist und helfen kann, Klarheit in die Debatte zu bringen.

Zum Umgang mit negativen Vorurteilen gegen Juden bei Muslimen meint er:

Es ist fraglich, ob negative Vorurteile der muslimischen Bevölkerung gegenüber Juden durch spezielle pädagogische Maßnahmen behoben werden können, die sich nur an Muslime richten und einseitig Vorurteile gegen Juden abbauen möchten. Wenn diese ein Spiegelbild islamophober Einstellungen der übrigen Gesellschaft sind, inklusive der jüdischen Deutschen, dann werden sich beide Einstellungen vielleicht nur gemeinsam und symmetrisch abbauen lassen. Das Schlüsselwort für ein solches Vorgehen heißt Respekt. Respektiert zu werden ist gleichbedeutend mit dem Gefühl, durch die Mehrheitsgesellschaft als gleichwertig anerkannt zu werden.

Die offensichtliche Asymmetrie zugunsten von Juden und zuungunsten von Muslimen, wie sie in heutigen ritualisierten Antisemitismus-Debatten zutage tritt, widerspricht dem Grundsatz der Gleichheit aller Menschen und der Gleichwertigkeit von Minderheiten. Der naheliegende Weg, um bei Muslimen negative Vorurteile über Juden abzubauen, ist, Muslime zu respektieren. Ein Antirassismusbeauftragter könnte vielleicht für dieses Ziel nützlich sein; ein Antisemitismusbeauftragter ist es höchstwahrscheinlich nicht.

Sicherlich wäre aber die nachhaltigste Methode, um den inneren Frieden zwischen Muslimen, Juden und der Mehrheitsbevölkerung in den westlichen Gesellschaften zu wahren, eine gerechte Lösung des Israel-Palästina-Konflikts anzustreben.

Seine Meinung zur Siedlungspolitik der israelischen Regierung beschreibt treffend sein Satz: Auf geraubtem Land kann man nicht in Frieden leben.

Die hohe Anzahl der Besucher und die anschließende engagierte Diskussion zeigte das große Interesse unserer Kolleginnen und Kollegen an diesem Thema. Weil wir vermuten, dass dieses Interesse nicht nur in der AG der Senioren besteht, senden wir diesen Bericht an die Bremer LehrerInnenzeitung

]]>
Schule Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen
news-14912 Thu, 16 Aug 2018 19:24:00 +0200 Mit der erwartet hohen Fehlquote https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/mit-der-erwartet-hohen-fehlquote/ Schul- und Kitajahr beginnt mit großen Personalproblemen Schulsozialarbeit Kita Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Inklusion Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremen news-14907 Thu, 16 Aug 2018 19:23:00 +0200 Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schwangerschaft-mutterschutz-elternzeit/ Den Personalrat Schulen erreichen vielfältige Anfragen Schule Gesundheit Gute Arbeit Gleichstellung Recht Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-14897 Thu, 16 Aug 2018 17:32:00 +0200 "Es bleibt viel zu tun" https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-bleibt-viel-zu-tun-1/ Die Frauenbeauftragten Bettina Münsterberg (Bremerhaven) und Anke Wuthe (Bremen) werben im Interview für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Schule Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen news-14902 Thu, 16 Aug 2018 16:35:00 +0200 Mühsam, mit Witz und kluger Strategie erkämpft“ https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/muehsam-mit-witz-und-kluger-strategie-erkaempft/ Eine Buchrezension Gleichstellung Recht Artikel Zeitschrift Bremen news-14911 Thu, 16 Aug 2018 12:27:00 +0200 Hilfe für Frauen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hilfe-fuer-frauen/ In Wissenschaft und Forschung sind Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das Projekt perspektive promotion un­terstützt Promovendinnen in den Geistes und Sozialwissenschaften. Inge Kleemann hat die Mitarbeiterinnen Claudia Czycholl und Lisa Spanka über das Projekt befragt. Studium Wissenschaft Gleichstellung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen