GEW Bremen - Website https://www.gew-hb.de GEW Bremen - Website de-DE GEW Bremen - Website Mon, 21 Aug 2017 00:38:53 +0200 Mon, 21 Aug 2017 00:38:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-12143 Fri, 18 Aug 2017 09:04:00 +0200 Bekanntmachung: https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bekanntmachung/ Bremischer Gewerkschaftstag am 22. und 23. November 2017 Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule GEW Mitbestimmung Artikel Bremen news-12133 Thu, 17 Aug 2017 12:41:52 +0200 Informationen des Stadtverbandes Bremerhaven 8/2017 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/informationen-des-stadtverbandes-bremerhaven-82017/ In einer Versammlung haben am 8. August Betriebsgruppensprecher*innen und Schulleitungen über die aktuelle Situation in den Schulen Bremerhavens beraten. Schule Migration Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Gute Arbeit Artikel Presse Bremerhaven news-12131 Tue, 01 Aug 2017 11:18:00 +0200 Informationen des Stadtverbandes Bremerhaven 7/2017 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/informationen-des-stadtverbandes-bremerhaven-72017/ In Westdeutschland wurde schon einmal eine Bildungskatastrophe ausgerufen, 1964 nämlich. Die heutige Situation hat mehr damit zu tun als den meisten bewusst ist. Diese damalige Bildungskatastrophe führte nämlich zu vermehrter Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen, die dann auch in den 1970-er Jahren eingestellt wurden. Als die Kultusbehörden meinten, nun seien es erst mal genug, wurde von Anfang der 80-er bis Mitte der 90-er Jahre kaum noch eingestellt. Diese Politik ist ablesbar an den Altersstatistiken für Lehrkräfte, die überall ähnlich aussahen; die von 1998 für Bremerhaven sah so aus: (dargestellt ist, wie viele Lehrkräfte es in welchem Lebensalter gab)

Dieser Berg wanderte so durch die Jahre und zu wenige machten sich ernsthafte Sorgen, was geschehen würde, wenn er an die Pensionsgrenze prallt. Um ein Bild aus anderen Zusammenhängen zu bemühen: Der freie Fall ist nicht schmerzhaft, schmerzhaft ist erst der Aufprall.
Während also verständigere Menschen voraussahen, dass es einen erhöhten Ersatzbedarf geben würde, folgten die Lehrerausbildungsstätten der neoliberalen Logik: Da in den Zeiten, in denen kaum Lehrer eingestellt wurden auch weniger Menschen ins Lehramt wollten und relativ wenige eine Lehrerausbildung begannen, reagierte man auf den sinkenden Ausbildungsbedarf mit dem Abbau von Ausbildungskapazitäten.
Als nun vermehrt Lehrkräfte pensioniert wurden, wurde es zunehmend schwieriger Ersatzeinstellungen vorzunehmen. Der Mangel zeigte sich in Bremerhaven früher und ausgeprägter als anderswo, weil Bremerhaven wegen seiner geografischen Randlage, seiner schlechteren Bezahlung und seiner höheren Unterrichtsverpflichtung als weniger attraktiv angesehen wird.
Wer im Internet nach einer Altersstatistik wie der oben sucht, wird das vergeblich tun. Man kann daraus schließen, dass die Menschen, die für die Bildungsplanung zuständig wären, im wahrsten Sinne blind an ihre Aufgaben gegangen sind.
Es scheint in einigen Bundesländern eine Belebung der Lehrerausbildung zu geben. Allerdings ist der Arbeitsmarkt bei Grundschullehrern und –lehrerinnen, Sonderpädagogen und Lehrämtern mit Mangelfächern, insbesondere naturwissenschaftlichen Fächern leergefegt.
Welche Bewegung es bei Einstellungen und Abwanderungen (und sei es in den Ruhestand) gibt, zeigt ein Vergleich der Altersstatistiken von 2016 und 2017. Die vollen Säulen bilden die Altersstatistik von 2017. Um sie mit der Altersstatistik von 2016 vergleichen zu können, ist diese Statistik versetzt eingetragen (leere Säulen), man kann sagen, dass leere und volle Säulen gleich hoch sein müssten, wenn es zwischen 2016 und 2017 weder Zugänge noch Abgänge gegeben hätte.

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Schule Gesellschaftspolitik Bildungsfinanzierung Bildungssystem LehrerInnenbildung Artikel Bremerhaven
news-11657 Fri, 16 Jun 2017 17:00:00 +0200 Gender contra Genderwahn https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gender-contra-genderwahn/ Ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft – auch im Land Bremen Bildungsbereiche GEW Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen news-12148 Fri, 16 Jun 2017 16:58:00 +0200 Ideologie in den russischen Schulen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ideologie-in-den-russischen-schulen/ Ein komplexer Sachverhalt Nationales Selbstbewusstsein

Es gibt viele Umfragen unter den Studenten, die zeigen, dass sie sich an die Inhalte der Literatur- und Geschichtsschulbücher nicht mehr erinnern können. Die propagierte „geistige Bindung“ (neurussischer Begriff “duchovnaja skrepa“), die die Russische Orthodoxe Kirche als Bindeglied aller staatlichen Traditionen festmacht, geht an vielen jungen Leute völlig vorbei. Die angeredete Staatsideologie, d.h. die sozialen Kenntnisse und Ideensammlungen, die bestimmten Klassen zugute kommen und die die Kirche in den Mittelpunkt stellen, erweist sich als wenig tauglich für die russische Gesellschaft, die im gewissen Sinne ideologieimmun geworden ist. Infolgedessen sind die Versuche des Staatsapparats, ihre Interessen als gesamtrussisch zu demonstrieren, weitgehend erfolglos.

Dieses Ergebnis ist nachvollziehbar und beweist, wie schwach die gewünschte Bindung (“skrepa“) zwischen der korrumpierten wirtschaftlich-politischen Elite und der Bevölkerung ist. Dies darf aber nicht so interpretiert werden, als ob das russische nationale Selbstbewusstsein ohnmächtig wäre. In den entscheidenden Momenten, wenn Gefahr für die Staatlichkeit besteht, agieren die verfeindeten Schichten vereint gegen die Gefährdung von außen. So war es in den Napoleonischen Kriegen, im Zweiten Weltkrieg und ist es auch in der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit dem Westen. Es geht lediglich darum, dass die russische Gesellschaft, aus bitterer Erfahrung, keinem übergeordneten ideologischen Rahmen mehr traut.

Kulturelle Konstanten

Abgesehen von einer gewissen Unzuverlässigkeit aller soziologischen Umfragen, kann man die verbreitete Zustimmung der Russen zu Putins Politik (mehr als 80 Prozent), zu ihrer orthodox-christlichen Identität (77 Prozent) und zur Rechtfertigung von Stalins Herrschaft (etwa 50 Prozent) als eine Beipflichtung zum Staat interpretieren. Putin, die Kirche oder Stalin sind nichts anderes als Symbole des Vorhandenseins Russlands. Und das trotz aller ideologischen Injektionen, die gegensätzlicher nicht sein könnten (Religion-Kommunismus-Liberalnationalismus). Hier wächst in der Gesellschaft eine interessante Meinung heran, nämlich die, dass die Geschichte des zaristischen, des sozialistischen und des heutigen Russland über eine Kontinuität verfüge. Und die russischen Schulbücher folgen diesem Bild. Die Oktoberrevolution wird nicht ausschließlich positiv betrachtet, aber ihre Folgen und Repressalien werden nicht akzentuiert. Die Monumente von Iwan dem Schrecklichen wurden genauso errichtet wie die Denkmäler für die Opfer von Stalins Terror. Die Ermordung der polnischen Offiziere in Katyn wird anerkannt. Gleichzeitig wird seit 2005 am 4. November “Der Tag der Einheit des Volkes“ als Nationalfeiertag wieder eingeführt, dessen Anlass die 1612 erfolgte Befreiung Russlands von der polnisch-litauischen Besetzung ist.

Das Wahlfach “Grundlagen der Orthodoxen Kultur und die Säkulare Ethik“ in den russischen Provinzen wird in den Großstädten als “Grundlagen der Weltreligionen“ und in den nationalen Regionen als “Grundlagen der traditionellen Religionen Russlands“ (Christentum, Islam, Buddhismus und Judaismus) bezeichnet. Hier geht es wiederum nicht um eine organisierte Differenzierung, sondern um die verselbstständigten Prozesse der Legitimation des russischen Staates in der historischen Perspektive.

Wunsch nach innerem Frieden

Genauso verhält es sich bei den klassischen Schriftstellern. Dostojewski, der bis zum Ende seines Lebens nicht entscheiden konnte, ob es Gott gibt oder nicht; Tolstoi, der von der Kirche exkommuniziert wurde, und sogar Lermontov, der religionskritisch war, werden in den Unterrichten als kulturelle Christen charakterisiert, ohne ihre Konflikte mit der Kirche groß zu thematisieren.

Solche Kompromisse spiegeln nicht nur den Wunsch nach innerem Frieden wider, sondern auch eine komplexe Schülerschaft. Die föderale Gliederung Russlands beinhaltet auch die ethnisch nicht-russischen Regionen (etwa wie Bundesländer): 22 Teilrepubliken, vier autonome Kreise und ein autonomes Gebiet. Dazu kommt die Tatsache, dass Russland nach den Vereinigten Staaten das zweitgrößte Zielland von Migranten weltweit ist. In vielen Schulen der Großstädte und ihrer Vorstädte sind die einheimischen Kinder in der Minderheit, was eine gewisse ideologische Flexibilität der örtlichen Lehrkräfte und Behörden verlangt. Dabei greifen die Lehrkräfte auf die sowjetischen Erfahrungen zurück, als in den Schulen den Kindern, die bis dahin kein Russisch sprachen, die russische Sprache erfolgreich beigebracht wurde.

Abschließend kann man sagen, dass der ideologische und praktische Rahmen in den Schulen Russlands eher von den vielfältigen Gesellschaftsstrukturen in den Regionen als von dem Staat gesetzt werden. Die seit Jahrhunderten existierende geistige Trennlinie zwischen dem Staat (sprich seinen Eliten) und den Einwohnern ist nicht verschwunden. Diese Konstellation macht das Schulwesen beweglich und verhindert eine einheitliche Staatsideologie auf dem gesamten Staatsgebiet. Der gemeinsame Nenner allerdings bleibt ein großes und starkes Russland und die mächtige Position der russischen Sprache und Literatur.

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Schule Internationales Bildungsqualität Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-11654 Fri, 16 Jun 2017 16:58:00 +0200 Europas nationalistischer Kern https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/europas-nationalistischer-kern/ Anmerkungen zur neuen Strategie der SPD Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-11652 Fri, 16 Jun 2017 15:26:00 +0200 Pausenfrühstück mit der GEW https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/pausenfruehstueck-mit-der-gew/ Vertrauensleute in der GEW Schule GEW Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11651 Fri, 16 Jun 2017 15:02:00 +0200 "Wir müssen uns in beiden Städten noch viel mehr anstrengen" https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-muessen-uns-in-beiden-staedten-noch-viel-mehr-anstrengen/ Bildungssenatorin Claudia Bogedan im BLZ-Interview Schulsozialarbeit Kita Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Inklusion Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11644 Fri, 16 Jun 2017 15:00:00 +0200 Der Blick nach Europa https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/der-blick-nach-europa/ Schule Gesellschaftspolitik Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-12145 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 „Die Lehrkräfte werden hier geduzt“ https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-lehrkraefte-werden-hier-geduzt/ Dänische Schülerinnen und Schüler sind sehr selbstbewusst Faktenbox:

Anzahl Schulen: 1.800 (1.300 kommunal, 500 privat)
Anzahl Schüler: 660.000, davon 110.000 in Privatschulen, Tendenz leicht abnehmend
Anzahl Lehrer: gut 60.000 – fast alle in der Lehrergewerkschaft DLF organisiert
Klassengröße: 21,8 pro Klasse, (2012: 20,3)
Finanzierung: kommunal, ungefähr 8.500 Euro pro Schüler
Anzahl Gymnasien: 150
Anzahl Schüler: 150.000, davon 90.000 im allgemeinen Gymnasium
Anzahl Lehrer: 14.500 – fast alle in der Gymnasiallehrergewerkschaft GL organisiert
Klassengröße: 26 pro Klasse
Finanzierung: staatlich, ungefähr 9.000 Euro pro Schüler

Über den Autor:
Burkhard Sievers lebt seit mehr als 30 Jahren in Dänemark. Er arbeitet an einem Gymnasium und ist aktiver Gewerkschafter.

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Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-12146 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Zweisprachigkeit ist das Konzept https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zweisprachigkeit-ist-das-konzept/ Von Bremen nach Györ: Die Erfahrungen einer Auslandlehrkraft in Ungarn Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-12147 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Die Bildungspolitik der Europäischen Union https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-bildungspolitik-der-europaeischen-union/ Schule Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11646 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 20 Quadratmeter Beton https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/20-quadratmeter-beton/ Vor mehr als 200 Tagen wurden mehrere Mitarbeiter der “Cumhuriyet“ verhaftet. Im Gefängnis Istanbul-Silivri werden ihre Rechte aufs Schwerste verletzt. Migration Gesellschaftspolitik Artikel Zeitschrift Bremen news-11647 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 70 Jahre GEW | 190 Jahre Bremer Lehrervereine | Teil 8 https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/70-jahre-gew-190-jahre-bremer-lehrervereine-teil-8/ Die Gründung der GEW und ihre Entwicklung bis 1957 Die Schulreform von 1949 – der Streit um die sechsjährige Grundschule

Auch wenn in den ersten Jahren nach dem Krieg materielle Not und Entnazifizierung die vordringlichsten Fragen waren, die die Lehrkräfte beschäftigten, so begann doch sehr früh eine Debatte um die zukünftige Schulreform. Initiatoren waren die US-Administration und die Reformpädagog*innen, die den Krieg überlebt hatten und nun in der Bildungsbehörde und im VBLL-Vorstand stark vertreten waren. Bereits im Winter 1945/46 legte die Behörde einen Lehrplanentwurf vor, der insbesondere auf neue historisch-politische Inhalte Wert legte. Klaus Böttcher entwickelte ein Konzept für das „Pädagogische Seminar“, das dringend benötigte junge Lehrkräfte ausbilden sollte. Ab Herbst 1947 lieferte das „Curriculum and Textbook Center“ neue Lehr- und Lernmittel.

Im Januar 1947 hatte die US-Militärregierung Grundsätze zur Demokratisierung des deutschen Bildungswesens herausgegeben, in denen gefordert wurde: „Volksschule und Höhere Schule sollen zwei aufeinanderfolgende Stufen sein und nicht zwei verschiedene Arten oder Gütegrade der Erziehung.“ In Anlehnung daran sandte der Vorstand des VBLL anlässlich der Beratungen über die Bremer Landesverfassung den Parteien 1947 seine „Schulforderungen“. Darin bekannte er sich zur „demokratischen Einheitsschule“ und wandte sich gegen konfessionelle Schulen. Die „Education Division“ der Militärverwaltung, die Bildungsbehörde und der VBLL einigten sich auf die sechsjährige Grundschule als ersten Schritt zu einem demokratischen, nicht ständisch gegliederten Schulwesen. Dies war in der Mitgliedschaft des VBLL umstritten. Im März 1948 fand in den Kollegien eine Urabstimmung zu der Frage statt: „Soll Ostern 1948 die sechsjährige Grundschule eingeführt werden?“ Von 1282 abgegebenen Stimmen erklärten sich 465 mit Ja und 817 mit Nein. Der VBLL hatte zu diesem Zeitpunkt 867 Mitglieder. Ein Teil der Nein-Stimmen richtete sich nur gegen den frühen Zeitpunkt, ein Teil jedoch lehnte die Reform ab. Im April 1949 trat das neue Schulgesetz in Kraft. Nach der sechsjährigen Grundschule sah es die „Volksoberschule“ vor, hinter deren „Zweigen“ sich die alten Schularten verbargen (Zweig A: Volksschule; Zweig B: Mittelschule; Zweig C: Wirtschaftsoberschule; Zweig D: Gymnasium).

Die Umsetzung der Schulreform erfolgte unter widrigen Bedingungen. Es fehlte immer noch an Lehrkräften und Räumen. Bis weit in die 50er Jahre gab es Schichtunterricht und hohe Klassenfrequenzen. CDU, FDP, der konservative „Elternbund“ und der Beamtenbund forderten bereits im Bürgerschaftswahlkampf 1951 die Rückkehr zum „bewährten“ Modell. Erschwerend kam hinzu, dass in Hamburg und Schleswig-Holstein die sechsjährige Grundschule wieder abgeschafft wurde. 1954 setzte die Bremische Bürgerschaft einen „Grundschulausschuss“ ein. Dessen Mehrheit empfahl, für Kinder mit „früh erkennbarer theoretischer Begabung“ nach der vierten Klasse den Weg in das Gymnasium zu ebnen. 1957 wurde das Schulgesetz entsprechend novelliert. Schon wenige Jahre später war diese „Ausnahme“ zur Regel geworden.

Während der gesamten Auseinandersetzung war die Situation im VBLL durch unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Auffassungen geprägt. So kam es zu keiner eindeutigen Stellungnahme für die sechsjährige Grundschule.

Der Kampf um Gehalt und Arbeitszeit

Die Gehälter der Beamten waren schon am Ende der Weimarer Republik durch die Brüningschen Notverordnungen abgesenkt worden. Durch eine Reichsbesoldungsordnung von 1937 waren die Lehrergehälter in Bremen (durch die Angleichung an Preußen) noch einmal um über 30% gekürzt worden. An diesem Zustand hatte sich nach dem Kriege nichts geändert. 1951 rechnete die (in diesem Jahr wieder neu erscheinende) BLZ vor, dass ein Junglehrer weniger verdiente, als ein ungelernter Arbeiter (271 DM gegenüber 341 DM). Ende 1952 führte Hamburg eine besondere „L-Besoldung“ ein, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Der VBLL forderte eine Übernahme durch Bremen. Die Bürgerschaft beschloss schließlich 1953, die Besoldungsregelungen von 1931 wieder in Kraft zu setzen und durch die Möglichkeit von Sonderzulagen die Gehälter der Lehrkräfte zu erhöhen.

Auf diesen Teilerfolg folgte im direkten Anschluss eine Provokation: Der Haushaltsausschuss schlug vor, die gestiegenen Gehaltskosten durch eine Pflichtstundenerhöhung zu kompensieren, und die große Koalition aus SPD, CDU und FDP machte sich zum 01. April 1954 diesen Vorschlag zu eigen. Die Lehrkräfte hatten dadurch an Volksschulen 30, an höheren Schulen 26 Pflichtstunden. Am 16. Juni beschloss eine Hauptversammlung des VBLL mit über 1000 Teilnehmer*innen als Antwort darauf, jegliche freiwillige außerunterrichtliche Tätigkeit einzustellen. Dies betraf Ausflüge, Schulfeste, Klassenfahrten, Hausbesuche, Fortbildungskurse und statistische Erhebungen. Zwar drohte der Senator mit Dienstanweisungen, aber bereits am 10. September beschloss die Koalition, die Pflichtstundenerhöhung zum 01. April 1955 wieder zurückzunehmen. Das erhebliche Aufsehen, dass der Beschluss der Lehrkräfte erregt hatte, hatte seine Wirkung nicht verfehlt.

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Schule GEW Gute Arbeit Mitbestimmung Tarif Beamte Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-11648 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Zwischen Kakadu und Sitzungsdisziplin https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zwischen-kakadu-und-sitzungsdisziplin/ Bremer Delegation beim Gewerkschaftstag 2017 in Freiburg Bildungsbereiche GEW Gleichstellung Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen news-11653 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 32. Pädagogische Woche in Bremerhaven https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/32-paedagogische-woche-in-bremerhaven/ Eröffnungsrede vom 27. März von Bernd Winkelmann | Landesvorstandssprecher der GEW Schule Bildungsfinanzierung Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremerhaven news-11655 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Ein Gymnasium in Athen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ein-gymnasium-in-athen/ Interview mit Vivi Katsa Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11656 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Personalversammlung fordert Bürgerschaft zum Handeln auf https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/personalversammlung-fordert-buergerschaft-zum-handeln-auf/ 2000 Schulbeschäftigte im Pier 2. Danach ging es zur Kundgebung nach Gröpelingen Schulsozialarbeit Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität LehrerInnenbildung Inklusion Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11645 Fri, 16 Jun 2017 00:58:00 +0200 Die Lüge von der Chancengleichheit https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-luege-von-der-chancengleichheit/ Europäische Standardisierung ist nicht Qualitätsverbesserung Schulsozialarbeit Berufliche Bildung Schule Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Artikel Zeitschrift Bremen news-11643 Fri, 16 Jun 2017 00:00:00 +0200 Frischluft: Bremer Solutionen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/frischluft-bremer-solutionen/ "SoProMob" und die Individualkompetenzunterrichtskabinen Schule Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11650 Fri, 16 Jun 2017 00:00:00 +0200 Schön, schöner, Halbzeitbilanz https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schoen-schoener-halbzeitbilanz/ Ein Kommentar in Stichpunkten Schule Bildungsfinanzierung LehrerInnenbildung Inklusion Gute Arbeit Gleichstellung Beamte Artikel Zeitschrift Bremen news-11440 Thu, 15 Jun 2017 14:45:00 +0200 Vorfahrt für Bildung! 182 Millionen Euro fehlen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/vorfahrt-fuer-bildung-182-millionen-euro-fehlen/ Am Donnerstag, 15.6. hat das Bremer Bündnis für Bildung (BBB) um 12 Uhr im Haus der Bürgerschaft ca. 5.300 Unterschriften der online-Petition „Vorfahrt für Bildung“ an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, überreicht. „Wir haben die klare Erwartung, dass sich die Bremische Bürgerschaft nun zügig mit den Forderungen befasst. Jetzt ist die Bürgerschaft in der Pflicht! Wochenlang haben die Bürgerschaftsabgeordneten, mit wenigen Ausnahmen, eine Stellungnahme auf der Online‐Plattform verweigert“, kritisieren Sprecher*innen des Bündnisses für Bildung anlässlich der Übergabe der Unterschriften im Haus der Bürgerschaft.

Fehlende Lehr‐ und andere Fachkräfte, zu wenig sanierte und neue Kitas und Schulen sowie eine immens steigende Belastung, die gerade in Bildungseinrichtungen in prekärer Lage dazu führt, kaum noch Personal für die Arbeit vor Ort gewinnen zu können, sind derzeit die größten und drängendsten Probleme.

2.000 € gibt Bremen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2017 jährlich pro Schüler*in weniger aus als Hamburg und Berlin. Das sind 180 Mio €, die dringend benötigt werden für Personaleinstellungen, Arbeitsentlastungen und Qualitätsverbesserungen, so das Bündnis. Schülerinnen und Schüler, Eltern wie Beschäftigte spüren zunehmend die Mangelsituation.

„Wenn jetzt nicht ein deutlicher Schritt in Richtung Annäherung an die Bildungsausgaben von Berlin und Hamburg gemacht wird, entsteht ein nicht mehr korrigierbarer gesellschafts‐ und bildungspolitischer Schaden.“ Studien‐ wie Ausbildungskapazitäten müssen erweitert, Fachkräfte aller Bereiche durch verbesserte Arbeitsbedingungen in Bremen gehalten bzw. nach Bremen gelockt werden, so das Bündnis. Inklusion muss endlich fachlich und personell viSdP: Bremer Bündnis für Bildung, c/o GEW Bremen, Bahnhofsplatz 22‐28, 28195 Bremen abgesichert werden, Schulsozialarbeit ausgebaut und der Ganztagsschulausbau auch qualitativ vorangebracht werden.

„Wir können nicht zulassen, dass immer mehr Fachkräfte das Bundesland verlassen oder hier gar nicht erst herkommen, weil sie in Bremen keine hinnehmbaren Arbeitsbedingungen vorfinden. Das muss der Senat endlich begreifen und die notwendigen Konsequenzen im Rahmen seiner Haushaltsplanung ziehen“, fordert das BBB.

Daneben ist ein Sonderprogramm „Bau und Sanierung“ für den Ausbau von KiTas und Schulen notwendig. Dies darf nach Auffassung des BBB nicht aus dem Bildungshaushalt finanziert werden.

Hintergrund:
Das BBB hatte im Zeitraum März bis Mai eine Online‐Petition unter dem Titel „Vorfahrt für Bildung“  gestartet mit dem Ziel, dass die Bildungsinteressen in Bremen besser als bisher ihren Niederschlag im Haushalt finden müssen. Die Petition wurde nun auch dem Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft übergeben.

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Bremen Artikel Kita Schule Bildungsfinanzierung GEW Mitbestimmung Schulsozialarbeit Inklusion Stadt Bremen
news-11550 Tue, 06 Jun 2017 17:20:00 +0200 Bremer Schulen in Not – Nordwestradio unterwegs https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bremer-schulen-in-not-nordwestradio-unterwegs/ Eltern, Lehrer und Schüler diskutieren mit Senatorin Claudia Bogedan Zeitschrift Schulsozialarbeit Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Stadt Bremen news-10782 Fri, 02 Jun 2017 09:04:00 +0200 Mitglieder haben die Wahl! Im Mai können alle GEW-Mitglieder ihre Vertreter*innen in den Bremischen Gewerkschaftstag wählen https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/mitglieder-haben-die-wahl-im-mai-koennen-alle-gew-mitglieder-ihre-vertreterinnen-in-den-bremischen/ In diesem Jahr ist es wieder so weit! Alle GEW-Mitglieder in Bremen und Bremerhaven sind aufgefordert, die insgesamt knapp einhundert Vertreterinnen und Vertreter in den Bremischen Gewerkschaftstag zu wählen. Bremen Artikel GEW Mitbestimmung Schule Berufliche Bildung Weiterbildung Kita Wissenschaft Studium Schulsozialarbeit news-11491 Wed, 24 May 2017 17:20:00 +0200 Stichwort: Kompolei https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/stichwort-kompolei/ GEW, Grundschulverband und Personalrat unterstützen grundsätzlich die Evaluation von KOMPOLEI und bitten um Ihre Mitwirkung Zeitschrift Schule Bildungsqualität Stadt Bremen news-11529 Mon, 22 May 2017 14:45:00 +0200 Aufruf: Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle! https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/aufruf-reichtum-umverteilen-ein-gerechtes-land-fuer-alle/ Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so viel Reichtum wie nie zuvor, wir müssen ihn endlich vernünftig verteilen und gerecht einsetzen.

 Wir brauchen eine neue, gerechtere Politik:

  • bessere soziale Absicherung und stärkere Rechte der Beschäftigten, der kleinen Selbstständigen, der Erwerbslosen, der Rentnerinnen und Rentner, der Kinder und Familien, der Menschen mit Behinderung und der Schutzsuchenden;
  • mehr öffentliche Investitionen und mehr Personal, für Infrastruktur, Kindereinrichtungen, Schulen und Hochschulen, Gesundheitswesen und Pflege, Kultur, Jugend und Sport, soziale und Arbeitsmarkt-Integration;
  • ökologisch nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung und einen sozial verträglichen ökologischen Umbau;
  • Bereitstellung und Bau von ausreichend bezahlbaren Wohnungen;
  • bedarfsdeckende Finanzausstattung besonders der hoch belasteten und verschuldeten Städte und Gemeinden.

Mit mehr Steuergerechtigkeit können wir das finanzieren! Die große Mehrheit der Bevölkerung wird dadurch nicht belastet, sondern wird davon profitieren:

  • Finanzstarke Unternehmen und Reiche müssen wieder höhere Beiträge zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten; sehr hohe Einkommen sind stärker zu besteuern; Kapitalerträge dürfen nicht privilegiert werden;
  • Steuerbetrug muss bekämpft und Steuerschlupflöcher müssen beseitigt werden, in Deutschland, der EU und weltweit;
  • eine Vermögenssteuer und eine reformierte Erbschaftsteuer müssen die Millionäre und Milliardäre angemessen an der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beteiligen und soziale Ungleichheit abbauen.

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Bremen Artikel Bildungsfinanzierung GEW Bildungsgerechtigkeit Gesellschaftspolitik
news-10902 Fri, 12 May 2017 14:45:00 +0200 BBB-Aktion: "Vorfahrt für Bildung!" https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bbb-aktion-vorfahrt-fuer-bildung/ Das Bremer Bündnis für Bildung ist wieder aktiv und startete eine Online Petition, an der sich fast 6000 Menschen beteiligten. Nun gilt es, mit weiteren Aktionen für eine verbesserte Bildungsfinanzierung zu kämpfen! Seit Jahren ist der Bremer Bildungshaushalt unterfinanziert. Zusätzlich wird das Bremer Bildungssystem vor immer neue Herausforderungen gestellt.

Nun hat der Senat Haushaltseckwerte für die Haushaltsjahre 2018 und 2019 für den Bereich Bildung veröffentlicht in denen zusätzliche Mittel in Höhe von jeweils 9 Millionen Euro vorgesehen sind.

Diese zusätzlichen Mittel reichen bei weitem nicht aus, um den aktuellen Bildungsnotstand in Bremen zu beseitigen und den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

• Bremen gibt für seine Bildungseinrichtungen seit langem weniger Geld aus als die Stadtstaaten Berlin und Hamburg.

• Überall fehlen Lehrkräfte, Sonderpädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen.

• Die Situation verschärft sich aktuell besonders im KiTa- und Grundschulbereich durch die zunehmenden Kinderzahlen (erheblicher Geburtenanstieg, Zuwanderung).

• Insbesondere Schulen mit einem hohen Anteil von Kindern aus armen Familien brauchen Unterstützung durch mehr Personal und eine bessere Ausstattung.

• Bremen braucht ein Sonderprogramm „Bau und Sanierung“ für den Ausbau von KiTas und Schulen.

Die Bremische Bürgerschaft und der Senat werden aufgefordert, dem Bildungshaushalt mehr Geld zuzuweisen und die Senatorin für Kinder und Bildung damit bei der Bewältigung der akuten Probleme in den KiTas und Schulen zu unterstützen.

Das Bremer Bündnis für Bildung wendet sich an die bremische Öffentlichkeit und bittet Sie alle um Unterstützung.
Vielen Dank!

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Bremen Artikel Kita Schule Bildungsfinanzierung GEW Mitbestimmung
news-11254 Thu, 04 May 2017 10:55:59 +0200 China Labour Bulletin - Überarbeitet und unterbezahlt https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/china-labour-bulletin-ueberarbeitet-und-unterbezahlt/ Rund dreizehn Millionen Lehrerinnen und Lehrern unterrichten an Schulen in China. Doch wenig über ihre Arbeitsbedingungen und gewerkschaftlichen Kämpfe dringt an die Öffentlichkeit. Die vollständige Broschüre befindet sich nebenstehend als Download.

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Bremen Artikel GEW Internationales Mitbestimmung
news-11196 Wed, 26 Apr 2017 02:02:00 +0200 Personalversammlung fordert Übernahme aller Vorkurs-Lehrkräfte durch die Bildungsbehörde https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/personalversammlung-fordert-uebernahme-aller-vorkurs-lehrkraefte-durch-die-bildungsbehoerde/ Eine sehr gut besuchte Personalversammlung für Vorkurslehrkräfte an Bremer Schulen hat am 26. April 2017 im Sitzungssaal der Senatorin für Finanzen stattgefunden. Presse Bremen Schule Gute Arbeit Stadt Bremen Schulsozialarbeit Migration Bildungsfinanzierung news-11660 Sun, 16 Apr 2017 15:26:00 +0200 Das System Fußball und die unzeitgemäße Gesellschaftspolitik https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/das-system-fussball-und-die-unzeitgemaesse-gesellschaftspolitik-1/ Heuchelei in der Bundesliga: Soziale Projekte werden oft im Marketing verpackt Ronny Blaschke ist Sportjournalist, Buchautor und Moderator zu Sport und Politik in Fanprojekten, Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen. Vor kurzem ist sein viertes Buch erschienen: „Gesellschaftsspielchen – Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei“ (Verlag Die Werkstatt, 2016,www.ronnyblaschke.de). Blaschke war 2009 Sportjournalist des Jahres, hat 2011 den Marion-Dönhoff-Förderpreis der Robert-Bosch-Stiftung erhalten und wurde durch den Verband Deutscher Sportjournalisten mehrmals prämiert.

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Artikel Zeitschrift Bremen Gesellschaftspolitik