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„Wir drehen am Rad! Mehr Zeit und Geld für Schule jetzt!“

06.06.2018 - Christian Gloede

GEW-Aktion auf dem Bremer Marktplatz

Am heutigen Mittwochmittag haben ca. 50 Beschäftigte an Bremer Schulen für mehr Zeit und Geld für Schulen protestiert. Anschließend zogen sie zur Personalversammlung der Lehrkräfte in den Schlachthof. „Die Belastungsgrenze kann nicht weiter nach oben verschoben werden“, so Landesvorstandssprecher Christian Gloede.

Bremen – „Der Fachkräftemangel geht zusätzlich auf die gesundheitlichen Kosten der Kolleg*innen, die jetzt im Job sind.“ Die Gewinnung neuer Fachkräfte sei wichtig, aber die aktuell Beschäftigten hielten täglich ihre Knochen hin und bräuchten nicht nur das Versprechen der Entlastung, sondern die reale Entlastung, so Gloede weiter. „45 Millionen Mal eben im Nachklapp für die Privat-Uni, aber für die öffentliche Bildung fehlen Mittel und Personal.“ Gesundheitliche Zusammenbrüche würden zunehmend billigend in Kauf genommen, gerade junge Fachkräfte könnten aufgrund der Rahmenbedingungen von Arbeitszeit kaum sinnvoll Familie und Beruf miteinander vereinbaren und blieben daher bei niedriger Teilzeit, erläuterte der GEW-Sprecher.

Mit der Aktion „Wir drehen am Rad“ sollte zum einen das Überschreiten der Belastungsgrenze deutlich werden, zum anderen aber der derzeitige Glücksspiel-Charakter Bremischer Bildung vor dem Hintergrund unzureichender und ungleicher Bedingungen herausgestellt werden, so Gloede weiter.

Die Entlastungsforderungen erstrecken sich von der Pflichtstundenreduzierung über den Abbau von Dokumentationspflichten, familienfreundlicheren Arbeitsbedingungen bis hin zur besseren Ausstattungen von Ganztagsschulen und der Inklusion.                                           

Für Nachfragen steht zur Verfügung: Christian Gloede | 0174-9790755

Die GEW Bremen ruft Beschäftigte an Schulen für Mittwoch, den 6. Juni um 13 Uhr zu einer Aktion auf dem Bremer Marktplatz auf unter dem Motto „Wir drehen am Rad! Schluss mit leeren Versprechungen. Mehr Zeit und Geld für Schule jetzt!“

Bremen - „Wir können die Belastungsgrenzen nicht unendlich weit nach oben verschieben“, sagt Christian Gloede, Landesvorstandssprecher der GEW. „Der Fachkräftemangel geht noch zusätzlich auf die gesundheitlichen Kosten der Kolleg*innen, die jetzt im Job sind.“ Die Gewinnung neuer Fachkräfte sei wichtig, aber die aktuell Beschäftigten hielten täglich ihre Knochen hin und bräuchten nicht nur das Versprechen der Entlastung, sondern die reale Entlastung, so Gloede weiter.

Um diese Forderung zu unterstreichen, ruft die GEW zu dieser ungewöhnlichen Aktion auf! Am Glücksrad soll den leeren Versprechungen „entgegengedreht“ werden. Die Entlastungsforderungen erstrecken sich von der Pflichtstundenreduzierung über den Abbau von Dokumentationspflichten, familienfreundlicheren Arbeitsbedingungen bis hin zur besseren Ausstattungen von Ganztagsschulen und der Inklusion.

Im Anschluss an das „Glücksrad“ wird es einen Demonstrationszug zum Schlachthof geben; dort findet um 14 Uhr eine Personalversammlung statt.

Vertreter*innen der Medien sind herzlich eingeladen, an dieser Aktion teilzunehmen und zu berichten!

Für Nachfragen steht zur Verfügung: Christian Gloede | 0174-9790755

 

Die GEW Bremen ruft alle Beschäftigten an Bremer Schulen auf, sich am 6.6.2018 um 13 Uhr unter dem Motto:
„Schluss mit leeren Versprechungen: Geld und Zeit für eine bessere Schule jetzt!“ 
auf dem Marktplatz einzufinden und dort am Ende eines „politischen Spazierganges mit Protest-Charakter“ (durchaus auch mit Schüler*innen) Forderungen und Unmut zu artikulieren. Im Anschluss daran ziehen die teilnehmenden Lehrkräfte gemeinsam zur Personalversammlung im Schlachthof.

  • Glücksrad-Aktion „Wir drehen am Rad!“

Hierbei handelt es sich um eine Aktion im „Grauzonenbereich“:  Erfolg nicht garantiert. Die Repressionsgefahr minimiert sich mit der Anzahl der Teilnehmenden!

Bildung ist in Bremen weiter unterfinanziert, die Rahmenbedingungen bleiben schwierig, die Aufgaben vielfältig und der Fachkräftemangel reißt weitere Löcher in die Zeitbudgets. Wir setzen uns weiter für ein gerechtes und demokratisches Bildungssystem ein. Das heißt aber nicht, dass wir uns „für die gute Sache“ alles aufbürden lassen dürfen. Im Gegenteil: Wir müssen selbstbewusst für die notwendigen Bedingungen eintreten. Deshalb ruft die GEW am Mittwoch, den 6. Juni, unter dem Motto: „Schluss mit leeren Versprechungen: Geld und Zeit für eine bessere Schule jetzt!“ alle Beschäftigten an Bremer Schulen auf, sich um 13 Uhr auf dem Marktplatz einzufinden und dort am Ende eines „politischen Spazierganges mit Protest-Charakter“ (durchaus auch mit Schüler*innen) Forderungen und Unmut zu artikulieren. Im Anschluss daran ziehen mindestens die teilnehmenden Lehrkräfte gemeinsam zur PV im Schlachthof.

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