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Was wird unternommen?

Bericht vom Fachgespräch Grundschule mit ca. 40 Teilnehmer/innen von 15 Grundschulen und Deputierten von SPD, FDP, CDU, Linken, B90-Grünen, Personalrat Schulen, Frauenbeauftragten und Grundschulverband sowie die Senatorin und Frau Schmidt.

16.09.2016 - Veranstaltung des Arbeitskreises Grundschule am 09.06.2016 | von Wilfried Meyer

Ein Jahr nach der GS-PV am Richtweg mit über 1000 Lehrkräfte aus dem Primarbereich wollten wir nachfragen: Was wird unternommen?
- um die strukturelle Unterfinanzierung zu beheben?
- um die Überlastung der Pädagogen zu vermeiden?
- um also zu entlasten, z.B. von Dokumentationspflichten?
- um Schule als Billiglohnsektor zu verhindern ?
- um ZuPs zu besetzen?
- um auf den Notruf der Schulleitungen im Westen zu reagieren?
- um auf die konkreten Forderungen des ZEB zur Vollausstattung der Ganztagsschulen einzugehen?
- um alle Kolleginnen und Kollegen an den Evaluationen zu Inklusion und Kompolei zu beteiligen?

Frau Bogedans Antworten kurz gefasst:
Sie sieht kein Problem bei KV, seit 1.2. wären für 6% KV genug Leute und Geld da, die Schulleitungen müssten nur entsprechend abrufen (?!). Inklusion soll nach Sozialindikatoren ungleich gesteuert werden.Es sollen mehr E+W-Klassen eingerichtet werden.Es soll um mehr Lehrkräfte und Referendare geworben werden. Bachelorabsolventen sollen in den Schulen nicht eingesetzt werden (!!).Dabei ist ihr die Mitbestimmung des Personalrats besonders wichtig(!!) Die Leitungszeiten der GS-Schulleitungen sollen gestärkt werden. Einstellungen besser steuern (?!) Für West-Schulleitungen soll es einen Runden Tisch geben.
Soweit, so wenig, so unkonkret ! Und wenn wir uns umgucken in den Schulen und nehmen mal die Zusage, dass Bachelor keinen Unterricht machen sollen, dann entpuppt sich dies als Lüge. Und die Referendare und Seiteneinsteiger, wie werden die denn angeworben und mit welch attraktivem Angebot? A12 und damit 200 Euro weniger als in NRW? Und nicht mal die 200 versprochenen Lehrkräfte sind bisher gelandet, man vermisst sogar aktuell noch 39, und damit ist man noch lange nicht beim Bundesdurchschnitt, für den man 239 Stellen hätte schaffen müssen. Insofern war es freundlich von der Senatorin sich den Fragen zu stellen, aber wir möchten endlich Taten sehen.

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