GEW Bremen
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Wählt die DGB-Listen zum Gesamtpersonalrat

Am 14. März werden nicht nur die Personalräte und Frauenbeauftragte für Schulen, Hochschulen und andere Dienststellen des öffentlichen Dienstes gewählt. Zusätzlich wählen alle öffentlich Beschäftigten gemeinsam in Bremen und Bremerhaven jeweils den Gesamtpersonalrat (GPR).

16.02.2012

Der GPR ist die Interessenvertretung, die gegenüber zum Senat und zum Bremerhavener Magistrat die gemeinsamen Positionen aller Beschäftigten vertritt. Gleichzeitig unterstützt er die einzelnen Personalräte bei Konflikten mit ihren Dienstleitungen und koordiniert zusammen mit den Gewerkschaften gemeinsame Aktivitäten zu den Arbeitsbedingungen.

In den letzten Jahren hat der GPR wichtige Vereinbarungen mit Senat und Magistrat erzielt. So wurden u.a. gemeinsame Regelungen zum Gesundheitsschutz, zur Beschäftigtenbeteiligung und zum Konfliktmanagement vereinbart, die bei Auseinandersetzungen – auch in den Schulen – einen Rahmen bilden, an den sich die Behörde und die einzelnen Dienststellenleitungen halten müssen. Gleichzeitig wurden und werden aktuell die gemeinsamen Standpunkte bei der Haushaltsaufstellung insbesondere gegen den geplanten Personalabbau eingebracht. Wir öffentlich Beschäftigte - ErzieherInnen, Lehrkräfte, RaumpflegerInnen, Gartenfachkräfte, PolizistInnen, Feuerwehrleute … - lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.

In Bremen kandidieren ver.di, GEW und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gemeinsam. Für die GEW treten bei den ArbeitnehmerInnen Jürgen Burger (OS Kurt-Schumacher-Allee), Rüdiger Eckert (Gesamtschule West) und Andrea Köster (Erzieherin GS St. Magnus) an, bei den BeamtInnen Harry Eisenach (OS Hermannsburg), Hajo Kuckero (GS Paul-Singer-Str.), Petra Lichtenberg (Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule), Arno Armgort (OS Leipnizplatz Oberstufe) und Birgit Reinkensmeier (Gesamtschule Ost Oberstufe).

In Bremerhaven bilden GEW und GdP gemeinsam die DGB-Liste. Die SpitzenkandidatInnen der GEW sind bei den ArbeitnehmerInnen Peer Jaschinski (SZ Carl-von-Ossitzky) und Heike Tapper (Suhrheider Schule) sowie bei den BeamtInnen Bernd Winkelmann (Gaußschule III), [...] und Ralf Grothusen (SZ Carl-von-Ossitzky).

Die GEW fordert:

  • Die Oberstufenkurse müssen wieder annehmbare Größen von weniger als 30 SchülerInnen bekommen, auch in der Einführungsphase.
  • Die SchülerInnen sollten selbst bestimmen dürfen, welche Naturwissenschaften sie in der E-Phase belegen wollen und diese sollten dann immer mindestens dreistündig sein.
  • Die Profilbildung inklusive der Einrichtung von Leistungskursen sollte bereits in der E-Phase möglich sein und die Schulen sollten selbst darüber bestimmen, welche Kurse gemeinsam im Klassenverband stattfinden. Das gibt den SchülerInnen die Möglichkeit Leistungskurse auszuprobieren und gegebenenfalls noch rechtzeitig zu wechseln.
  • Wenn Veränderungen an der Stundentafel vorgenommen werden, sollte dies nur in Zusammenhang mit inhaltlichen Änderungen der Bildungspläne geschehen.
  • Es dürfen keine weiteren Mini-Oberstufen eingerichtet werden. Das Ziel sollten Oberstufen mit einem großen Fächerangebot sein, die SchülerInnen mit unterschiedlichen Begabungen gerecht werden.
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