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Sprachförderung & Migration

Sprache, Sprache, Sprache. Das sind die drei entscheidenden Komponenten ob der Prozess des Einwanderns nachhaltig gelingt. Da sind sich die Expertinnen und Experten einig. Menschen, die ohne ausreichende Deutschkenntnisse zu uns kommen, soll geholfen werden, so das soziale und politische Ziel. Uneinigkeit gibt es, wie das Ziel erreicht werden soll. Grund genug für die BLZ, Hintergründe zu beleuchten, Projekte vorzustellen, die Migration und Sprachförderung beeinflussen.

 

16.09.2016 - von Karsten Krüger

Was macht die Politik, was unterlässt sie? Wie wird Sprachförderung konkret im Land Bremen umgesetzt? Unsere Autorinnen und Autoren beantworten diese Kernfragen. Gedanken zum „Zauberwort Integration“ (Seite 8) und wie eine Willkommenskultur wirklich aussehen sollte, leiten unseren Schwerpunkt ein. Dabei wird auch geklärt, was Uli Hoeness und Alice Schwarzer mit dem Schwerpunktthema zu tun haben.

Da das so genannte Integrationsbudget des Senats nicht ausreicht (Seite 10), stellen sich viele Beteiligte die Frage, wie sich unter den derzeitigen politisch gewährten Rahmenbedingungen die Sprachförderung in Bremen konkret organisieren und verbessern lässt? Meinungen dazu hat die BLZ auf einem Fachtag am LIS erfragt (ab Seite 11). Viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationserfahrung leben und lernen mit den Gefühlen Verunsicherung und Zugehörigkeitsgefühl, sagt ihr Lehrer Dr. Zurab Aloian vom Schulzentrum Neustadt. Er beschreibt was der Ort Schule in diesem Zusammenhang leisten kann und sollte (Seite 14). Weitere Berichte aus der Praxis geben einen Überblick über die derzeitige Situation wichtiger Bereiche der Sprachförderung an Bremer Schulen.

Die Islamdebatte wird in der Regel nicht moderat geführt. Sie verläuft zwischen den Extremen von Dämonisierung und der Verteidigung von Weltanschauungen. Erläuterungen dazu gibt der Text „Let’s talk about Islam, Baby!“ (Seite 18)   
Den Abschluss bildet das einschlägige Gedicht „Antworten“ und die Pflicht diese auch zu geben (Seite 20).

In der Hoffnung auf den einen oder anderen Erkenntnisgewinn wünscht die BLZ-Redaktion viel Spaß beim Lesen.

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