GEW Bremen
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Schulentwicklung auf allen Ebenen – der Personalrat Schulen Bremerhaven mischt sich ein!

Das neue Schulgesetz und die angestrebte inklusive Beschulung von allen Schülerinnen und Schülern fordern massive Umgestaltungsprozesse in allen Bereichen. Diese wiederum bedeuten nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern auch Versetzungen und Abordnungen, neue Aufgabenfelder und strukturelle Veränderungen. Hier ist es unsere Aufgabe, die berechtigten Interessen aller Kollegen und Kolleginnen zu vertreten.

 

16.02.2012 - Die GEW-Fraktion im Personalrat Schulen Bremerhaven

Der Personalrat Schulen hat sich im letzten Jahr aktiv an den Vorbereitungen zur Schulreform beteiligt und dabei immer wieder die Belange der Kolleginnen und Kollegen in das Blickfeld gerückt. Um an die bisherigen Erfolge (Einhaltung der Freistellungsstunden, Ausweitung der Entlastungsstunden für den Pilotjahrgang, kein Schnellschuss bei der Umsetzung von ZuPs in der Primarstufe, …) anknüpfen zu können, werden wir uns auch weiterhin aktiv einmischen.

Dieses kann nur durch eine aktive, wachsame und kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht und dem Schulamt erfolgen. Unser durchgängiges Ziel ist hierbei die Mitgestaltung des Umwandlungsprozesses und die Vertretung der Interessen der Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Arbeitsgruppen und Bereichen.

Derzeitige Arbeitsschwerpunkte sind u.a.:

  • die Fertigstellung der Dienstvereinbarung zum Umgang mit Abordnungen und Versetzungen von Lehrkräften im Rahmen der Schulverbünde im Primarschulbereich
  • die Unterstützung beim Aufbau der ZuPs (Begleitung der Entwicklung und Ausgestaltung inhaltlicher, struktureller und personeller Aspekte)
  • die kritische Begleitung bei Ausschreibungen und Einstellungen der Funktionsstellen (Fachberaterinnen/Fachberater, Jahrgangsleitungen, ZuP-Leitung)
  • Verhinderung bzw. Beschränkung von Mehrarbeit durch individuelle Leistungsbeurteilungen
  • Die Einforderung notwendiger Unterstützung im Sek IIa und Sek IIb-Bereich für die Inklusion
  • Schaffung von Transparenz bei geplanten Umzügen und räumlichen Veränderungen
  • Konstruktiv-kritische Begleitung beim Aufbau des Rebuz
  • Vereinbarung einer Dienstvereinbarung für die Lehrkräfte des noch bestehenden Förderzentrums für sozial-emotionale Entwicklung beim Übergang ins Rebuz
  • Begleitung bei der Umgestaltung der Schulischen Dienste – Einfordern von Arbeitsplatzbeschreibungen und konkreten Absprachen zur Neugestaltung

Um all diesen Bereichen und Feldern gerecht werden zu können, benötigen wir weiterhin die gute Unterstützung der Personalausschüsse. Eine intensive Zusammenarbeit ist unabdingbar und ein wichtiger Grundpfeiler personalrätlicher Arbeit.

Wohin geht die Reise im Berufsbildenden Bereich?
(Ruth Tschentscher und Dorothea Schulz)

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