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Rote Kaderschmiede und Exzellenzuniversität

16.04.2017 - Karsten Krüger

Bald ein halbes Jahrhundert steht sie nun in Horn-Lehe an der Grenze zum Blockland - die Bremer Universität. Die „rote Kaderschmiede“ hat seit den 70er Jahren eine bewegende Geschichte hinter sich. Aber auch in Gegenwart und Zukunft ist und wird sie ein wichtiges bildungspolitisches Thema sein.

Für die BLZ Grund genug, Geschichte und Perspektiven der größten Hochschule des Landes und der Menschen, die dort studieren und arbeiten, näher zu beleuchten. Die Fotomotive für unser Schwerpunktthema hat uns dankenswerterweise der Verlag Temmen zur Verfügung gestellt. Auf den folgenden 13 Seiten haben wir Bilder des Protests aus dem Buch „Universität Bremen - 40 Jahre Bewegung“ gestellt, die belegen, dass es in den Jahrzehnten immer wieder Anlässe für Meinungsverschiedenheiten gab.

Dass die eine oder andere Entscheidung zur Uni Bremen umstritten war und ist, wurde auch deutlich bei dem BLZ-Gespräch (Seite 8), zu dem wir politisch-engagierte Studierende aus alten Zeiten (Bernhard Docke) und aktuellen Zeiten (Manuel Cordsen und Tom Robin Hoffmann) eingeladen haben.

Weiter berichten wir über die Exzellenzinitiative (Seite 10), den Kodex zu den Beschäftigungsbedingungen (Seite 13), die Zivilklausel (Seite 14) und die Novelle des Bremischen Hochschulgesetzes. Auch die problematische Situation von Bachelorabsolventen/innen, die auf Lehramt studieren, (Seite 17) und die (Nicht-) Zukunft des Sportstudiums haben wir thematisiert (Seite 18).

In der Hoffnung auf Erkenntnisgewinne und - vielleicht sogar - Aha-Erlebnisse wünscht die BLZ-Redaktion viel Spaß beim Lesen.

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