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Stichwort: KindersoldatenRedHandDay

Mobile Aktion am 12.02.2021 in Bremen zum RedHandDay dem Internationalen Tag gegen Kindersoldaten von 11:30 – 13:30 Uhr

12.02.2021 - Klaus Schiesewitz | AK Erwerslose

Die DFG-VK Bremen hat am 12. Februar 2021 eine mobile Aktion/flash-mob - unter Einhaltung der AHA-Regeln - in Bremen durchgeführt. Damit haben wir auf das Schicksal 
der tausenden von Kindern und Jugendlichen hingewiesen, die weltweit als Soldatinnen und Soldaten in bewaffneten Konflikten kämpfen. 
Die meisten von ihnen werden zum Dienst an der Waffe gezwungen. Kinder und Jugendliche zu militärischen Diensten heranzuziehen verstößt gegen die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. 
 
Im Vorfeld sendeten wir etliche e-mails an unsere interessierten Friedensfreundinnen und -friedensfreunde, um auf die Möglichkeit hinzuweisen, wie man digital mitmachen kann. 
 
Wir haben Plakate mit großen roten Händen gemalt und „marschierten“ damit unter Zuhilfenahme von öffentlichen Verkehrsmitteln vom Marktplatz bis zur Schule am Leibnizplatz, wo der Abschluss unserer Aktion stattfand. Der große rote Handabdruck steht symbolisch für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. 
Wir erregten großes Interesse mit unseren Schildern und führten lebhafte Diskussionen.  
Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, die Minderjährige in ihre Armee aufnehmen: Die Bundeswehr wirbt gezielt an Schulen und im öffentlichen Raum um die Gunst von Kindern und Jugendlichen. Wir fordern den Stopp jeder Art von militärischer Werbung bei Kindern und Jugendlichen! Auch das Pilotprojekt: Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz, das am 01.04.2021 beginnt, findet nicht unsere Zustimmung. 
Epilog 
Im Jahr 2004 führte ein Bündnis von Kinderrechts- und Menschenrechtsorganisationen in Deutschland den Red Hand Day am 12. Februar ein. Die Politiker werden aufgefordert sich 
auch international für Kinderrechte einzusetzen. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages gibt es seit 1988 und besteht aus sechs Abgeordneten, sie setzt sich zur 
Wahrnehmung der Belange der Kinder ein.