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VorwortOhne Beziehungsarbeit schlechtere Bildungsprozesse

Corona-Pandemie als zusätzliche Gefahr

 

 

 

16.02.2021 - Karsten Krüger

Eine (emotional) gute Chemie ist wie ein gutes Fundament. Bezogen auf die Bildung sind gute Beziehungen eine gute Grundlage fürs Lernen, für gedeihliche Zusammenarbeit und auch für nachhaltige Kooperationen. Unser Schwerpunktthema „Beziehungen in der Bildung“ bringt genau das zum Ausdruck. Wenn aber die Beziehung gestört oder beeinträchtigt wird, fangen die Probleme an. Und dass es mit den Beziehungen in der Bildung – auch schon vor Corona – nicht immer zum Besten bestellt ist, wissen wir – die Beschäftigten an den Schulen mit unseren verschiedenen Professionen - ganz genau. Wenn Kinder und Jugendliche nicht mehr in die Kita, in die Schule oder Studierende nicht mehr zur Universität gehen können, liegt es auf der Hand, dass ihr Verhältnis zu ihren Erzieher*innen, Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen, Inklusionsfachkräften oder Dozenten/innen leidet.

Unsere Autorinnen und Autoren beschreiben in ihren Texten warum Beziehungsarbeit in den verschiedenen Bildungsprozessen so wichtig ist, welche Art von Beziehungsarbeit bei welcher Profession benötigt wird und wie die grassierende Corona-Pandemie die Bildungsbeziehungen gefährdet, zerstören kann bzw. schon zerstört hat.

Die Fotoserie zum Schwerpunkt zeigt Motive, die in diesen schwierigen Zeiten Mut machen. Unsere Redakteurin und Fotografin Susanne Carstensen macht gut funktionierende Beziehungen sehenswert sichtbar. Nur bei zwei Fotos ist der Beziehungsstatus eher kompliziert – auf dieser und auf der Titelseite.

Die Redaktion wünscht beim Lesen viel Spaß, dabei den einen oder anderen Erkenntnisgewinn und das alles zum ersten Mal in vierfarbiger Form.

Wir freuen uns über Eure Meinung zum neuen Erscheinungsbild unserer Zeitschrift. Schreibt Leserbriefe! Bitte an blz [at]gew-hb [dot] desenden.Wir veröffentlichen sie – auf Wunsch - dann in Heft Nr. 2 / 2021 (Erscheinungsdatum Ende März).