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Lehrkräfte-Mangel

Der Lehrkräftemangel - ein altbekanntes, wiederkehrendes und nie nachhaltig gelöstes Problem. Im Land Bremen ist es besonders groß. Ein Ende der Mangelverwaltung ist nicht in Sicht. Wo liegen die Ursachen für die anhaltende Misere? Was muss getan werden, um den Mangel zu verringern? Welche Rolle spielt dabei die Lehrkräftebildung? Mögliche Antworten auf diese Fragen und den politischen Handlungsbedarf haben unsere Autoren auf den nächsten Seiten beschrieben.

16.06.2016

Der Lehrkräftemangel ist kein Naturereignis, sondern ein Ergebnis mehrerer politischer Fehlentscheidungen (Seite 8). Einer dieser Fehlentscheidungen ist die Schließung des Sportfachbereichs an der Uni Bremen. Die Folge: Sportlehrer*innen fehlen an allen Ecken und Enden (Seite 17). Nicht nur diese Maßnahme muss korrigiert werden, denn der Markt wird es nicht richten.
Die Bildungsbehörde versucht mit dem verstärkten Einsatz von Studierenden den Mangel zu verwalten. Sie sind preiswerter als fertig ausgebildete Lehrkräfte. Der Personalrat Schulen in Bremen und Bremerhaven hat dadurch jede Menge Ärger und Arbeit. Sie werden ab Sommer 2016 dem Einsatz von Bachelor-Absolvent*innen nicht mehr zustimmen (Seite 10).
Können Seiteneinsteiger das Personalproblem lösen? Eher nein. Ein Gespräch dazu zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Neupädagog*innen zu kämpfen haben (Seite 11). Verbesserungen versprechen dagegen die sieben Forderungen der Lehrkräfte-Personalversammlung Bremerhaven zur Personalentwicklung (Seite 14) und das Zukunftsforum Lehrer*innenbildung (Seite 16).
Und als Zugabe gibt es für alle Referendar*innen, die im Vorbereitungsdienst sind oder waren, ein leckeres Lehrprobengedeck (Seite 13).
Karsten Krüger

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