GEW Bremen
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Ina von Boetticher (Junge GEW) spricht auf der Bremer 1.Mai-Kundgebung

In ihrer Rede auf der großen 1.Mai-Kundgebung in Bremen wies Ina von Boetticher als Rednerin der Gewerkschaftsjugend besonders auf die Situation junger Frauen hin: Familie und Beruf, Berufseinstieg, schlechtere Bezahlung als die Männer, Leiharbeit, prekäre Beschäftigung ...

01.05.2016

Sie führte u.a. aus: "Viele Reformen haben in der Schule dazu geführt, dass wesentlich mehr gut
ausgebildetes Personal von Nöten ist. Das brauchen wir! Das brauchen eure Kinder! Und
zwar nicht in Form von Leiharbeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen!
Wie sollen Kinder und Jugendliche lernen, Standpunkte finden, Abschlüsse machen für
eine spätere Berufslaufbahn? Ohne genügend professionell ausgebildete Menschen,
die sie begleiten? Und wer kümmert sich um die, die diese Laufbahn nicht erfolgreich
absolvieren konnten? Die auf der Straße, statt in einer Ausbildung sind oder die sogar
erstmal wieder einen Weg in die Gesellschaft finden müssen, die mehr Unterstützung
brauchen? Wenn bei der Polizei und der Justiz die personellen Kapazitäten jetzt schon
mehr als knapp sind?

Kolleginnen und Kollegen, wir alle sind Teil dieser Bildungsstruktur und wir alle sollten
zugänglich sein für kleine und große Menschen; offen für Kinder mit leichteren oder
schwereren Voraussetzungen, ganz gleich welcher sozialen oder regionalen Herkunft – ob
fest verwurzelt oder gerade hier angekommen! Bildung ist der Schlüssel für eine
politische Orientierung und gegen Unsicherheit und Angst! Wir brauchen Bildung und gute,
gerecht bezahlte Arbeit für alle! Es ist an der Zeit für Solidarität!"

Der vollständige Redetext steht hier als Download zur Verfügung.

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