GEW Bremen
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fsj in der GEW„Ich will junge Migrant*innen unterstützen“

Alireza Eyvazi ist der neue Mitarbeiter bei der GEW Bremen

16.09.2020 - Alireza Eyvazi

Ich bin Alireza Eyvazi, komme aus Afghanistan und war seit 2016 auf dem Alexander von Humboldt Gymnasium und habe dort den Mittleren Schulabschluss und Fachhochschulreife gemacht. Jetzt mache ein FSJ bei der GEW Bremen. In der Gymnasialen Oberstufe hatte ich das Glück, dass ich von dem Schülerstipendium „grips gewinnt“ angenommen wurde und von vielen Seminaren, Netzwerken, Beratungen, etc. profitieren konnte. Neben meiner Schule habe ich als Minijob beim Sicherheitsdienst bei unterschiedlichen Einsatzstellen, die sehr abenteuerlich waren, gearbeitet.

Orientieren für die Zukunft

Meine Hobbys sind Freunde zu treffen und zusammen zu grillen. Außerdem mag ich sehr gerne Reisen und möchte immer unterschiedliche Kulturen, Sprachen und neue Leute kennenlernen. Mein Lieblingssport ist Taekwondo und ich spiele auch sehr gerne Fußball. Ich setze mich gerne für kulturelle und politische Themen wie Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit, Antidiskriminierung und Menschenrechte ein. Während meiner Schulzeit habe ich gemerkt, wie wichtig das Schulsystem, Bildung und Lehrkräfte für die Gesellschaft und eine bessere Zukunft sind. Deshalb habe ich mich für mein FSJ bei der GEW Bremen entschieden. Mit dem FSJ kann man einen Überblick auf das Berufsfeld bekommen und auch viele Erfahrungen sammeln, außerdem kann man sich für seine Zukunft orientieren.

Eine Stunde Nachhilfe

Wir befinden uns durch die Corona-Pandemie gerade in einer Ausnahmesituation. Dies trifft alle Schüler*innen, besondere die Schüler*innen, die Migrant*innen sind. Für mein Projekt als FSJler bei der GEW habe ich mir überlegt, wie man diese Schüler*innen unterschützen könnte, damit sie auch gleiche Chancen wie andere haben, sich auf ihre Prüfungen und ihre Zukunft vorzubereiten. Lehrkräfte, Pädagog*innen, Erzieher*innen, Studierende und Ruheständler*innen sollen ermuntert werden, sich freiwillig für mindestens eine Stunde in der Woche Zeit zu lassen und mit Nachhilfe diese Schüler*innen zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir alle solidarisch mit diesem Ausnahmesituation umgehen und uns gegenseitig helfen.