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GrundschuleGEW überreicht Unterschriften für gute Bildung von Geflüchteten und Migrant*innen an Grundschulen an Senatorin Bogedan

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert ein Sprachförderkonzept für die Zeit nach den Vorkursen, sonder- und sozialpädagogische Unterstützung in den Vorkursen und Alphabetisierungskurse an Grundschulen.

29.11.2018

Bremen – Vertreter*innen der GEW haben heute zu Beginn der Sitzung der Deputation für Kinder und Bildung mehr als hundert Unterschriften an die Senatorin Bogedan übergeben. In Briefen fordern Mitarbeiter*innen der Bremer Grundschulen unter anderem ein Sprachförderkonzept, für die Zeit nach den Vorkursen.

Die zugewanderten Kinder, denen in den Vorkursen die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt werden, lernen unterschiedlich schnell. Viele brauchen nach der Integration in die Regelklassen eine weitere Sprachförderung. „Deswegen brauchen wir deutlich mehr und gesicherte Ressourcen für die Erstellung und die Umsetzung eines Sprachförderkonzeptes für die Zeit nach den Vorkursen“, fordert Barbara Schüll, Vorkurslehrkraft an einer Bremer Grundschule.

Außerdem betonen die Grundschulmitarbeiter*innen, dass auch die Vorkurse eine sonder- und sozialpädagogische Unterstützung brauchen. In den Vorkursen sitzt eine sehr heterogene Schülerschaft. Manche Schüler*innen sind noch nicht an den strukturierten Schulalltag gewöhnt, andere haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf.

„Deswegen brauchen wir mehr Personal um den Bedürfnissen aller Schüler*innen gerecht zu werden zu können“,

betont GEW-Landesvorstandssprecherin Ina von Boetticher.

Die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) ist als Bildungsgewerkschaft Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie ist mit über 5.000 Mitgliedern die größte Interessenorganisation im bremischen Bildungswesen. Die GEW vertritt die Interessen der Beschäftigten in allen Bildungsbereichen, vor allem in Schulen, Kitas, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Weiterbildung.

Für Nachfragen steht zur Verfügung: Barbara Schüll

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