GEW Bremen
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Frischluft - Maerz 2011

Bremen muss sparen, wir sparen nicht:

Hier billige, aber tolle Wahl-Hähme zum halben Preis!

16.03.2011 - von Wilfried Meyer

Liebe Lehrkräfte! Die Schulreform hat bisher doch allen viel Spaß gemacht. Überall schießen neue, fruchtbare Standorte wie Pilze aus dem Boden. Kolleginnen können sich mal hierhin mal da hin bewerben. Planlos glücklich. Kümmert euch um eine schöne Schule: Eure wird geschlossen, verlegt, zusammengeführt, renoviert, abgerissen , neu aufgebaut, bekommt ne Mensa, einen Anbau, wird zu Clustern zusammen geschustert, in regionale Bildungszentren eingebettet. Da ist auch für dich etwas dabei, sei kreativ. Du kannst dir dein Team leider nicht aussuchen und ihr seid auch nicht sooft zusammen im Unterricht, aber ihr schafft das und ihr seid gut. Und heute, gestern und morgen ist Präsenztag. Ist euer super Schulprogramm, das geile Schulcurriculum fertig und die Leitideen stehen wie eine Eins. Kollegin, Kollege hattest du schon dein wunderbares Personalentwicklungsgespräch und hast du deine Ziel-und Leistungsvereinbarungen wunderbar eingetütet? Ist deine 1a-Jahresplanung fertig und du hast mal wieder hochwertigen Unterricht vorbereitet. Gut so. Das musst du noch eben dokumentieren und evaluieren. Freu dich auf Übermorgen, da tagt die Fachgruppe und das Jahrgangsteam, tolle Ergebnisse winken. Nimm dir die Zeit zu Zwangsfortbildung, aber nicht zu knapp. Engagier dich.
Mein Motto ist: Wir wollen Bremen endlich oben sehen, wir können nicht immer am Ende stehn!
Ihr gehört zu den bestbezahlten Lehrkräften weltweit. Die Schulen sind wunderbar ausgestattet, eine sogar mit Smartboard, andere mit Internet. Tun wir was für unser Geld, machen wir es wie meine Behörde. Dann gehören wir auch in der nächsten Legislaturperiode zu den Siegern und lachenden 16ten.
Ich danke für euer Vertrauen. Dazu gratuliere ich mir recht herzlich. Ich bin und bleibe das Beste für Bremen. Glückauf!

Es muss auch nicht immer ein guter Plan sein, oder eine Vision, oder Geld.
Manchmal tut es auch ein einfacher solidarischer Händedruck

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