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Frischluft: Geschichten für den Koma-Kasten

Wir hatten vom Kollegium ein Kreativseminar mit Brainsturms, auch „Peer-Teaching mit Reciprocal Peer Tutoring“, ihr wißt schon. Gegen die Langeweile im Unterricht wo sich ich „ein Stück weit zurücknimmt“ und man z.B ein „Erklärvideo“ zeigt. Obwohl Konfuzius ja sprach: Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere“?! Dann haben wir noch einen „Worldcafe“ getrunken und über die „Anwendung von „wordcloud-Generatoren“ gefachsimpelt. Ihr wißt schon. Und wenn nicht, dann empfehle ich euch ein Abo der Zeitschrift Pädagogik, da findet ihr haufenweise solche bereichernden Ideen, die euch in der Arbeit entlasten.

16.04.2016 - So ein konstruktives Seminar, mein lieber Schwan… | von Wilfried Meyer

Zweiter Teil unserer Fortbildung war noch das von der Qualitätsabteilung der Behörde geforderte Fundraising, das Einwerben von Fünft-Viert und Dritt-Mitteln für die Schule verbunden mit einem Wettbewerb ohne Preise. Das altmodische Abklappern der Ein-Euro-Läden in Gröpelingen hat es echt nicht gebracht und die Sparkasse will auch nicht für alles herhalten.So haben wir das Humankapital an Schule ins Spiel gebracht, also uns und die Kinder. Nicht nur das Schullogo, sondern auch Marken sind für Schulen nicht länger tabu. „Mein Vater ist bei Bremerland, Wiesenhof ist abgebrannt“ im Deutschunterricht, Hachez füttert Kinder dick mit Schokolade an Ostern und Weihnachten in Ernährungslehre, und wir Lehrkräfte? Es sollte langfristige Verträge mit Firmen geben. Eingängige Sprüche, Grafiken und Logos würden Lehrkräften als Tattoo eingebrannt und wären vertragsdauerhaft durch entsprechende Kleidung (kurze Hosen, T-Shirts, Glatze, Ausschnitt…) sichtbar den Schülern,Eltern und Mitbürgern zu präsentieren. „Mach dein Ding“ oder „ Besorgte Burger, AfD“.  Für Beamte wird, um den Wechsel in andere Bundesländer zu erschweren, das Bremer Wappen eingespritzt oder eingebrannt, sodaß die Eigentumsrechte auch über den Tod hinaus Geltung haben.Beim unfreiwilligen Ausscheiden sind noch die profitablen Organspenden ausdrücklich erwünscht.(Bis auf Lehrerleber! Einwurf der Suchtbeauftragten!)) Allerdings gibt es da Einschränkungen bei Behördengehirnen, denn wer will sich bei einer Transplantation schon verschlechtern. Bei Angestellten ist auf Freiwilligkeit zu setzen, die schon bei Einstellung eingefordert wird. Alternativen sind nur in Bezug auf Werbung für unterschiedliche Firmen in unterschiedlichen Bereichen möglich, also auch ein DGB, verdi oder GEW -Tattoo ist möglich.Hier haben Fuss-und Handballer, wie überhaupt Sportler, in letzter Zeit eine herausragende Vorbildrolle übernommen. Die Werderraute im Haarschnitt in Geometrie. Fishtownpinguins in Bio.Das kommt bei Schülerinnen und Schülern an. Es ermöglicht allen Bremer Schulen eine Budgetierung auf höchstem Niveau und fördert den Leistungsgedanken durch Konkurrenz. Da kann die Behörde wie immer nicht mithalten.  Kleine Nebenvorschläge unseres Seminars waren noch Werbebanner vor und in der Schule, die Umbenennung der Schulen wie AG  (Alter Gouda), Kurt Schumacher in Ssseidenbacher, Leipnizplatz in Leibnizkeks-Platz, Andernacher in Andachser Inbev usw., die Senatorin wünscht da schon eine bunte Vielfalt.   Weitere Ideen bitte an  die Abteilung Schulqualität, Rembertibrummkreisel 8-12. Beteiligt euch massenhaft am Ideenwettbewerb unter Schirmherrschaft der Senatorin  „ Woher nehmen und nichts geben!?“  Man,war das ein lebendiges Seminar. Die Idee von Kolleginnen ihre Eier einzufrieren bis sie ihre Jahrgänge durch haben wurden gar nicht mehr besprochen, und tiergestützter Unterricht durch Kampfhunde ging auch nicht mehr.

 

Gegendarstellung Heft 1/2 Frischluft:

Im letzten Frischluft zum Amt von Frau Bogedan und wie man zum Amt kommt, durch Zuruf oder Anruf, sind uns einige dicke Fehler unterlaufen: Holger K.s Namen, in BLZ Nr.1/2 nicht geändert, soll demnächst geändert werden.In welchen weiß er noch nicht. Außerdem hatten wir seine Frau mit einem Mann verwechselt, weil die ihr verdammt ähnlich sieht. Drittens will er auf keinen Fall zu SPD-Gabriel nach Berlin, die SPD und die Stadt wäre noch runtergekommener als Bremen.Stattdessen möchte er nach Bonn wo Frau Bogedan herkommt, er würde ihren verwaisten Job oder den von ihrem Mann trotz Anruf nicht gekriegten Bürgermeisterjob annehmen.Dazu müsste Holger K. aber am besten von OB Sieling angerufen werden, denn Holger hat von allem ein wenig Ahnung, wie viele, die oft von wenig schon keine haben. Dann wäre er oder sie oder dieses und jenes schon am richtigen Platz.

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