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Bremer Fremdenbetreuung 1a! Das gläserne Atrium

16.12.2015 - Wilfried Meyer

Im Hotel Radisson regnet es nicht durch? Bremer Willkommenskultur auf höchstem Niveau! 200 Menschen werden im Hotel untergebracht. Das wird aber (Bremen) eine Menge kosten, obwohl Geld in diesem Artikel gar nicht vorkommt. Zahlt eh der Steuerzahler. Und ich lese: »Viel zu tun in der Protokollabteilung der Senatskanzlei. Selbstverständlich eine Sonderlage für die Sicherheitsbehörden. Viel Personal im Einsatz, Polizei mit erhöhtem Kräftebedarf. Hotel wird rund um die Uhr bewacht. Diensthundestaffel und Sondereinsatzkommando mit seinen Sprengstoffexperten. Objekte werden mehrfach durchsucht. Leichter zu bewachen, weil nur von zwei Seiten zugänglich. Großflächige Straßensperren wird es nicht geben. Das Hotel ohnehin exklusiv …gebucht. Das hier ist schon eine besondere Herausforderung. Urlaubssperre für die kommenden Tage. Arbeitsessen und Fototermine. Immer wieder ändern sich Details. Nicht, dass wir aus Versehen irgendwo jemanden vergessen.« Solch ein Aufwand für ein paar Zugereiste, aus anderen Ländern, super! Dann fiel mir erst auf, es ging gar nicht um die Flüchtlinge?! Die bleiben im Zelt und kriegen tolle Heizstrahler?
Im Radisson Blu tagt nur die Konferenz der Ministerpräsidenten der Bundesländer. Mensch, hab ich nicht richtig gelesen und mein Gehirn hat wieder selbst gedacht. Ist ja nochmal gutgegangen. Und alles hat seine gewohnte Ordnung! Und hat bestimmt allen Spaß gemacht. Und? Weiß einer aus der Journaille von ZDF, ARD, WK… was der Spaß an Steuergeld gekostet hat? Nein! Und welche Ergebnisse hatte das Treffen? Keine? Egal!

Wilfried Meyer

(Grundlage: Kurze Wege für die Länderchefs, Weserkurier, Di, 6.10. Seite 9)

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