GEW Bremen
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Endlich !! Standard und Poor’s, aber auch Moodys und Blues stufen Bildungssenat hoch!!

Nach den erfolgreichen Sparmaßnahmen im Bildungssektor - Stellenstreichungen von bis zu 60 Stellen - haben die bedeutenden Rattenagenturen den Bildungssenat von Tripper 2- auf 2+ hochgestuft. Das bedeutet für uns, dass wir überall wieder kreditwürdig sind und uns bei allen Bankern Batzen an Geld leihen dürfen.Ein Art Geld-Schirm also. Außerdem sind, angelehnt an erfolgreiche Modelle aus der Wirtschaft und Politik jetzt auch für Lehrkräfte, die in dem unterrichtenden Fach keine Ausbildung noch irgendeine Ahnung haben, nach erfolgloser Verrichtung ihrer Tätigkeit endlich auch entsprechende Prämien, Abfindungen und Belohnungen vorgesehen. Neben Aufstiegen und Überspringungen verschiedener Lohnstufen geht es vorrangig um Euros, frisches, gesundes Geld in großen Scheinen, für schlechte Arbeit und Misswirtschaft wohlgemerkt.

16.11.2011 - von Wilfried Meyer

Als ungefähre Riechmarke können folgende Beispiele dienen:

  • Leo Apotheker nach 11 Monaten Hewlett-Packard-Chef erhielt 13 Millionen Dollar für „Verlust des Arbeitsplatzes“ und „Leistungsbonus“ (Die Aktien verloren die Hälfte an Wert!)
  • Klaus Esser, Mannesmann - 30 Millionen
  • Karl-Gerhard Eick, Telekom-Arcandor –Karstadt 15 Millionen Abfindung nach 185 Tagen
  • Klaus Zumwinkel- Firmenpension 20 Millionen
  • Fritz Oesterle, Pharma- Celesio runtergewirtschaftet 9,1 Millionen
  • Hartmut Mehdorn, die Achsen des Bösen, lahme Züge der DB, dafür 4,8 Millionen! Und die Manager arbeiten auch nur für die, die gar nicht arbeiten, sondern die Aktien halten.

Schlecht oder gar nicht arbeiten können wir auch, vielleicht sogar noch schlechter! Wir bitten um entsprechendes Controlling der Qual-Abteilung. Und noch toller: Für die Schulaufsicht, Abteilungsleiter und andere in der Bildungsbehörde, da muss man kein Hellseher sein, winken Geldsummen, von denen bisher nur geträumt werden durfte. Das sollte allen ein Ansporn sein entsprechende Verträge durchzusetzen.Ein lohnendes Feld auch für den Personalrat und die GEW. Damit würde auch der elenden Schuldenbremse der Garaus gemacht. So schlicht kann guter Kapitalismus gehen: Unser Rezept gegen das Sparen: einfach mehr Geld ausgeben, entlassen und super abfinden. Damit findet Politik auch eine breite Mehrheit. Und als Exportweltmeister können wir dieses Konzept nach Griechenland, Portugal, Italien, Island, Irland, Spanien... verkaufen. Hinweis in eigener Geldsache: Da die BLZ für dieses Konzept die Alleinvertretungsrechte besitzt, bitten wir um dringende Überweisung der Beträge auf das Konto 08-15, Stichsatz „Den Bonus nehm’ ich - Bin doch nicht blöd!“

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