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GEW-Fachgruppe Oberschulen bereitet 2. Bremer Oberschultag vor

Der 2. Bremer Oberschultag von GEW und GGG (gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule) kommt! Das ist das Ergebnis des gut besuchten Fachgruppentreffens am 11.11.2010. Gemeinsam mit dem Bremer Vorsitzenden des Gesamtschulverbandes GGG, Karlheinz Koke, entwickelten die anwesenden Kolleginnen und Kollegen erste Ideen für Fragen, die im Plenum und in Arbeitsgruppen behandelt werden sollen.

Geplant ist, dass praktische Erfahrungen und unterschiedliche Konzeptionen einzelner Schulen vorgestellt und diskutiert werden. In den Arbeitsgruppen wird es einen Austausch sowohl über unterrichtliche Themen als auch über praktische Probleme der Arbeitsorganisation und Arbeitsbelastung geben. Vorgesehen ist ein Termin noch vor den Osterferien.
Ausschlaggebend für den Beschluss, den 2010 erstmals durchgeführten Oberschultag auch im Jahr 2011 fortzuführen, ist der Wunsch, im Sinne eines Netzwerkes den Austausch zwischen den Schulen zu verbessern und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Diese Kooperation zwischen den Schulen ist bisher noch unterentwickelt: Bei den Oberschulen, die 2009 gestartet sind, treffen sich die Jahrgangsleitungen aufgrund eigener Initiative regelmäßig. Unter und mit den 2010 neu hinzugekommenen Oberschulen ist diese Zusammenarbeit nicht geregelt sondern mehr den einzelnen überlassen. Ab 2011 kommen die letzten bisherigen Schulzentren dazu, sich inhaltlich in Oberschulen umzuwandeln. Der Oberschultag soll dazu dienen, Erfahrungen - sowohl positive als auch aus Fehlentwicklungen - weiterzugeben und so die Arbeit bei der eigenen Entwicklung von Schule und Unterricht zu unterstützen.

Auf der Fachgruppensitzung wurden die ersten Ergebnisse des Fragebogens der Fachgruppe zu den Arbeitsbedingungen und der Unterstützung beim Aufbau der Oberschule zusammengetragen. Auch wenn zurzeit noch weitere Antworten aus den Schulen eingehen, so sind schon erste Ergebnisse sichtbar:
Die zur Verfügung gestellten Entlastungsstunden für die neuen Teams und die Teamleitungen sind weitgehend angekommen. Problematischer sieht es bei den speziellen Fortbildungsmitteln für die Oberschule aus, von denen nur ein Teil der Teams Kenntnis hat. Auch bei der Besetzung der Jahrgangsleitungen ist das Bild sehr unterschiedlich: An einigen Schulen fand ein transparentes Verfahren unter Mitbestimmung des Jahrgangsteams statt, an anderen Schulen gab es lediglích individuelle Bewerbungen und Absprachen mit der Schulleitung.
Die Ausstattung mit Teamräumen differiert ebenfalls sehr, zwischen gut mit Arbeitsgeräten und Mobiliar ausgestatteten Teamräumen bis hin zu keinem gemeinsamen Treffpunkt. Bezüglich der Probleme an Ganztagsschulen fällt auf, dass die Mittagessenbetreuung meist ungeklärt ist und in der Regel auf Mehrarbeit der KollegInnen hinausläuft. Außerdem werden vermehrte Springstunden als belastend wahrgenommen. Eine genauere Auswertung der Umfrage werden wir im neuen Jahr veröffentlichen.

Kontakt
Karsten Krüger
Schriftleiter des Bildungsmagaz!ns
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