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GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe auf Tour in Bremerhaven und Bremen

17.08.2017

Im Rahmen ihrer Sommerreise durch alle Bundesländer hat Marlis Tepe, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag (17. August) Bremerhaven und Bremen besucht.

Bremerhaven – Los ging es am Morgen an der Marktschule in Bremerhaven Lehe. Tepe zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Lehrkräfte und von der positiven Atmosphäre an der Schule, die 2011 den Deutschen Schulpreis gewonnen hatte. Das Konzept der offenen Ganztagsschule an der Brookstraße ist es, dass dort Kinder der Klassen 1 bis 4 jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. Auch hier hat das Kollegium allerdings mit einer zu geringen Personaldecke zu kämpfen. Die GEWChefin wiederholte daher ihre Forderung an die Bundesregierung, die Länder besser auszustatten. „Der Lehrermangel wirkt sich dramatisch aus“, betonte Tepe. „Eine Bezahlung nach A 13 für alle Lehrkräfte, insbesondere auch an Grundschulen, ist dringend geboten.“

Im Gespräch mit Bremerhavens Schuldezernent Michael Frost tauschte sich Tepe anschließend über die bildungspolitische Lage in der Seestadt aus. Auch Frost stellte klar, dass der Bund aus kommunaler Sicht stärker in die Verantwortung für die Bildungspolitik gehen und steuernde Funktionen übernehmen müsse – sowohl was die finanzielle Ausstattung als auch die Qualifizierung von Personal angehe. „Der Bund muss dazu beitragen, dass der Konkurrenzkampf der Länder um Personal aufhört“, so Frost.

Die bundesweite Tour „GEW in Bildung unterwegs“ hat Ende März begonnen und ist Teil der Initiative „Bildung. Weiter denken!“ Nach ihrem Besuch in Bremerhaven reiste Marlis Tepe weiter nach Bremen, wo sie sich die Oberschule an der Helgoländer Straße ansah und sich anschließend an der Oberschule am Barkhof zum Gespräch mit Bildungssenatorin Claudia Bogedan traf.

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