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„Beschäftigte müssen einbezogen werden!“ GEW formuliert Anforderungen zur Evaluation des Bremischen Schulsystems

02.11.2016 - Bernd Winkelmann

Gestern haben sich die Wissenschaftler vorgestellt, die im Auftrag der Bürgerschaft das Bremische Schulsystem evaluieren sollen. „Die GEW fordert eine Evaluation, die diesen Namen verdient“, reagiert GEW-Landesvorstandssprecher Bernd Winkelmann auf das vorgelegte Konzept. „Wichtig ist uns, dass beide Städte unseres Bundeslandes betrachtet werden und zwar unter Einbeziehung der Beschäftigten.“

Bremen – Für die GEW stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche Wirkungen hat die Umorganisation des Systems auf die Schulstufen, z.B. Welche Folgen hatte für die Grundschule die Tatsache, nach Klasse 4 wieder auslesen zu müssen;
  • Welche Wirkungen hat der uneingelöste Auftrag des Bremischen Schulgesetzes, alle Schulen sollen sich zu inklusiven entwickeln?

Und ein Sachverhalt muss ganz genau betrachtet werden: Die Novellierung des Bremischen Schulgesetzes bedingte eine ganze Reihe neuer Aufgabenstellungen. Demgegenüber wurden bei weitem nicht genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt. Dieses Missverhältnis muss auf die Auswirkungen auf die Schulqualität hin untersucht werden.

Diese und weitere Fragen hat die GEW detailliert ausformuliert (Anforderungen an eine angemessene Evaluation des Bremer Schulsystems) und unter anderem den Mitgliedern der Bildungsdeputation vorgelegt.

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