GEW Bremen - Website http://www.gew-hb.de GEW Bremen - Website de-DE GEW Bremen - Website Fri, 20 Oct 2017 21:52:25 +0200 Fri, 20 Oct 2017 21:52:25 +0200 TYPO3 EXT:news news-12621 Mon, 16 Oct 2017 09:04:00 +0200 Die IQB - Grundschulstudie – der Demütigung nächster Teil http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-iqb-grundschulstudie-der-demuetigung-naechster-teil/ Auf mehreren hundert Seiten steht wieder beschrieben, was wir alle wussten: Bremen ist, mit steigendem Abstand, letzter; da tröstet es auch nur wenig, dass Baden-Württemberg in der Absenkungsquote ein noch höheres Minus aufweist… Schulsozialarbeit Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Bremen news-12284 Mon, 16 Oct 2017 09:04:00 +0200 60 Jahre Bremer Personalvertretungsgesetz – harte Arbeit statt Schäfer-Stündchen… http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/60-jahre-bremer-personalvertretungsgesetz-harte-arbeit-statt-schaefer-stuendchen/ Die allgemeine Bedeutung der Mitbestimmung selbst im Öffentlichen Dienst ist sicherlich in einem modernen Staat nicht anzuzweifeln, selbst wenn wir in Bremen gerade im letzten Jahr so einiges erleben mussten – doch dazu später. Schulsozialarbeit Berufliche Bildung Schule GEW Bildungsfinanzierung Gesundheit Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Bremen news-12567 Sun, 08 Oct 2017 00:00:00 +0200 GEW Studis stellen sich vor! http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-studis-stellen-sich-vor/ Lange war es ruhig um die GEW Studis in Bremen, darum wollen wir euch unsere aktuellen „Baustellen“ vorstellen: Wir beschäftigen uns im Rahmen der Gruppe mit diversen bildungs- und hochschulpolitischen Themen. In den letzten Monaten haben wir im Besonderen über Rechte Strukturen in Bildungseinrichtungen diskutiert. Dieses Thema werden wir Zukunft auf Filmabenden und Diskussionsveranstaltungen aufgreifen. Die bundesweite Vernetzung, innerhalb und außerhalb der GEW, ist uns wichtig, aus diesem Grund sind wir nicht nur im Bundesausschuss der Studierenden der GEW engagiert, sondern waren auch auf der DGB Bezirksjugendkonferenz und sind demnächst auf der DGB Jugendkonferenz vertreten. Dabei setzen wir uns, ob nun in Bremen oder außerhalb, für eine soziale Öffnung von Hochschulen ein und stehen entschlossen gegen jede Art der Diskriminierung ein.

Treffen: 2. und 4. Montag im Monat um 19 Uhr

Sprecher*innen-Team: Anne Fitzke und Katharina Lenuck

Kontakt: studis(at)gew-hb(dot)de

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Studium Artikel Bremen Stadt Bremen
news-12587 Fri, 06 Oct 2017 11:43:00 +0200 GEW Bremerhaven: Die Stadtverordnetenversammlung ist in der Pflicht!  http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bremerhaven-die-stadtverordnetenversammlung-ist-in-der-pflicht/ Das „Aktionsbündnis für Bildung“ in Bremerhaven ruft Eltern, Schüler*innen und Pädagog*innen auf, am 26. Oktober 2017 die Stadtverordnetenversammlung aufzusuchen. Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Bremen Bremerhaven news-12327 Sat, 16 Sep 2017 17:00:00 +0200 Bildung, Armut, Inklusion http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bildung-armut-inklusion/ Ein Zusammenhang, der gern vergessen wird Bildungsbereiche Bildungsgerechtigkeit Inklusion Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen news-12324 Sat, 16 Sep 2017 16:58:00 +0200 »Wir brauchen eine stärkere Forderungsmentalität« http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-brauchen-eine-staerkere-forderungsmentalitaet/ Michal Myrcik ist neuer Vorsitzender im Personalrat Schulen Bremen Schulsozialarbeit Schule GEW Gute Arbeit Gleichstellung Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Stadt Bremen news-12317 Sat, 16 Sep 2017 13:58:00 +0200 70 Jahre GEW | 190 Jahre Bremer Lehrervereine | Teil 9 http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/70-jahre-gew-190-jahre-bremer-lehrervereine-teil-9/ Restauration und Reformpläne | Die Bremer GEW von 1957 bis 1967 Schule GEW Gute Arbeit Mitbestimmung Tarif Beamte Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-12634 Sat, 16 Sep 2017 12:54:00 +0200 „Die Situation ist dramatisch und wirkt sich dramatisch aus“ http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-situation-ist-dramatisch-und-wirkt-sich-dramatisch-aus/ GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe besuchte Bremerhaven und Bremen Schulsozialarbeit Schule Bildung weiter denken GEW Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-12245 Wed, 16 Aug 2017 09:04:00 +0200 Der Personalrat Schulen hat einen neuen Vorsitzenden gewählt: http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/der-personalrat-schulen-hat-einen-neuen-vorsitzenden-gewaehlt/ Michal Myrcik, Sonderpädagoge an der Gesamtschule West, tritt die Nachfolge von Arno Armgort an. Schulsozialarbeit Berufliche Bildung Schule GEW Bildungsfinanzierung Gesundheit Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Stadt Bremen news-12133 Mon, 14 Aug 2017 12:41:00 +0200 Informationen des Stadtverbandes Bremerhaven 8/2017 http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/informationen-des-stadtverbandes-bremerhaven-82017/ In einer Versammlung haben am 8. August Betriebsgruppensprecher*innen und Schulleitungen über die aktuelle Situation in den Schulen Bremerhavens beraten. Schule Migration Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Gute Arbeit Artikel Presse Bremerhaven news-12143 Mon, 14 Aug 2017 09:04:00 +0200 Bekanntmachung: http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bekanntmachung/ Bremischer Gewerkschaftstag am 22. und 23. November 2017 Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule GEW Mitbestimmung Artikel Bremen news-12131 Mon, 03 Jul 2017 11:18:00 +0200 Informationen des Stadtverbandes Bremerhaven 7/2017 http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/informationen-des-stadtverbandes-bremerhaven-72017/ In Westdeutschland wurde schon einmal eine Bildungskatastrophe ausgerufen, 1964 nämlich. Die heutige Situation hat mehr damit zu tun als den meisten bewusst ist. Diese damalige Bildungskatastrophe führte nämlich zu vermehrter Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen, die dann auch in den 1970-er Jahren eingestellt wurden. Als die Kultusbehörden meinten, nun seien es erst mal genug, wurde von Anfang der 80-er bis Mitte der 90-er Jahre kaum noch eingestellt. Diese Politik ist ablesbar an den Altersstatistiken für Lehrkräfte, die überall ähnlich aussahen; die von 1998 für Bremerhaven sah so aus: (dargestellt ist, wie viele Lehrkräfte es in welchem Lebensalter gab)

Dieser Berg wanderte so durch die Jahre und zu wenige machten sich ernsthafte Sorgen, was geschehen würde, wenn er an die Pensionsgrenze prallt. Um ein Bild aus anderen Zusammenhängen zu bemühen: Der freie Fall ist nicht schmerzhaft, schmerzhaft ist erst der Aufprall.
Während also verständigere Menschen voraussahen, dass es einen erhöhten Ersatzbedarf geben würde, folgten die Lehrerausbildungsstätten der neoliberalen Logik: Da in den Zeiten, in denen kaum Lehrer eingestellt wurden auch weniger Menschen ins Lehramt wollten und relativ wenige eine Lehrerausbildung begannen, reagierte man auf den sinkenden Ausbildungsbedarf mit dem Abbau von Ausbildungskapazitäten.
Als nun vermehrt Lehrkräfte pensioniert wurden, wurde es zunehmend schwieriger Ersatzeinstellungen vorzunehmen. Der Mangel zeigte sich in Bremerhaven früher und ausgeprägter als anderswo, weil Bremerhaven wegen seiner geografischen Randlage, seiner schlechteren Bezahlung und seiner höheren Unterrichtsverpflichtung als weniger attraktiv angesehen wird.
Wer im Internet nach einer Altersstatistik wie der oben sucht, wird das vergeblich tun. Man kann daraus schließen, dass die Menschen, die für die Bildungsplanung zuständig wären, im wahrsten Sinne blind an ihre Aufgaben gegangen sind.
Es scheint in einigen Bundesländern eine Belebung der Lehrerausbildung zu geben. Allerdings ist der Arbeitsmarkt bei Grundschullehrern und –lehrerinnen, Sonderpädagogen und Lehrämtern mit Mangelfächern, insbesondere naturwissenschaftlichen Fächern leergefegt.
Welche Bewegung es bei Einstellungen und Abwanderungen (und sei es in den Ruhestand) gibt, zeigt ein Vergleich der Altersstatistiken von 2016 und 2017. Die vollen Säulen bilden die Altersstatistik von 2017. Um sie mit der Altersstatistik von 2016 vergleichen zu können, ist diese Statistik versetzt eingetragen (leere Säulen), man kann sagen, dass leere und volle Säulen gleich hoch sein müssten, wenn es zwischen 2016 und 2017 weder Zugänge noch Abgänge gegeben hätte.

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Schule Gesellschaftspolitik Bildungsfinanzierung Bildungssystem LehrerInnenbildung Artikel Bremerhaven
news-11657 Fri, 16 Jun 2017 17:00:00 +0200 Gender contra Genderwahn http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gender-contra-genderwahn/ Ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft – auch im Land Bremen Bildungsbereiche GEW Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Zeitschrift Bremen news-12148 Fri, 16 Jun 2017 16:58:00 +0200 Ideologie in den russischen Schulen http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ideologie-in-den-russischen-schulen/ Ein komplexer Sachverhalt Nationales Selbstbewusstsein

Es gibt viele Umfragen unter den Studenten, die zeigen, dass sie sich an die Inhalte der Literatur- und Geschichtsschulbücher nicht mehr erinnern können. Die propagierte „geistige Bindung“ (neurussischer Begriff “duchovnaja skrepa“), die die Russische Orthodoxe Kirche als Bindeglied aller staatlichen Traditionen festmacht, geht an vielen jungen Leute völlig vorbei. Die angeredete Staatsideologie, d.h. die sozialen Kenntnisse und Ideensammlungen, die bestimmten Klassen zugute kommen und die die Kirche in den Mittelpunkt stellen, erweist sich als wenig tauglich für die russische Gesellschaft, die im gewissen Sinne ideologieimmun geworden ist. Infolgedessen sind die Versuche des Staatsapparats, ihre Interessen als gesamtrussisch zu demonstrieren, weitgehend erfolglos.

Dieses Ergebnis ist nachvollziehbar und beweist, wie schwach die gewünschte Bindung (“skrepa“) zwischen der korrumpierten wirtschaftlich-politischen Elite und der Bevölkerung ist. Dies darf aber nicht so interpretiert werden, als ob das russische nationale Selbstbewusstsein ohnmächtig wäre. In den entscheidenden Momenten, wenn Gefahr für die Staatlichkeit besteht, agieren die verfeindeten Schichten vereint gegen die Gefährdung von außen. So war es in den Napoleonischen Kriegen, im Zweiten Weltkrieg und ist es auch in der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit dem Westen. Es geht lediglich darum, dass die russische Gesellschaft, aus bitterer Erfahrung, keinem übergeordneten ideologischen Rahmen mehr traut.

Kulturelle Konstanten

Abgesehen von einer gewissen Unzuverlässigkeit aller soziologischen Umfragen, kann man die verbreitete Zustimmung der Russen zu Putins Politik (mehr als 80 Prozent), zu ihrer orthodox-christlichen Identität (77 Prozent) und zur Rechtfertigung von Stalins Herrschaft (etwa 50 Prozent) als eine Beipflichtung zum Staat interpretieren. Putin, die Kirche oder Stalin sind nichts anderes als Symbole des Vorhandenseins Russlands. Und das trotz aller ideologischen Injektionen, die gegensätzlicher nicht sein könnten (Religion-Kommunismus-Liberalnationalismus). Hier wächst in der Gesellschaft eine interessante Meinung heran, nämlich die, dass die Geschichte des zaristischen, des sozialistischen und des heutigen Russland über eine Kontinuität verfüge. Und die russischen Schulbücher folgen diesem Bild. Die Oktoberrevolution wird nicht ausschließlich positiv betrachtet, aber ihre Folgen und Repressalien werden nicht akzentuiert. Die Monumente von Iwan dem Schrecklichen wurden genauso errichtet wie die Denkmäler für die Opfer von Stalins Terror. Die Ermordung der polnischen Offiziere in Katyn wird anerkannt. Gleichzeitig wird seit 2005 am 4. November “Der Tag der Einheit des Volkes“ als Nationalfeiertag wieder eingeführt, dessen Anlass die 1612 erfolgte Befreiung Russlands von der polnisch-litauischen Besetzung ist.

Das Wahlfach “Grundlagen der Orthodoxen Kultur und die Säkulare Ethik“ in den russischen Provinzen wird in den Großstädten als “Grundlagen der Weltreligionen“ und in den nationalen Regionen als “Grundlagen der traditionellen Religionen Russlands“ (Christentum, Islam, Buddhismus und Judaismus) bezeichnet. Hier geht es wiederum nicht um eine organisierte Differenzierung, sondern um die verselbstständigten Prozesse der Legitimation des russischen Staates in der historischen Perspektive.

Wunsch nach innerem Frieden

Genauso verhält es sich bei den klassischen Schriftstellern. Dostojewski, der bis zum Ende seines Lebens nicht entscheiden konnte, ob es Gott gibt oder nicht; Tolstoi, der von der Kirche exkommuniziert wurde, und sogar Lermontov, der religionskritisch war, werden in den Unterrichten als kulturelle Christen charakterisiert, ohne ihre Konflikte mit der Kirche groß zu thematisieren.

Solche Kompromisse spiegeln nicht nur den Wunsch nach innerem Frieden wider, sondern auch eine komplexe Schülerschaft. Die föderale Gliederung Russlands beinhaltet auch die ethnisch nicht-russischen Regionen (etwa wie Bundesländer): 22 Teilrepubliken, vier autonome Kreise und ein autonomes Gebiet. Dazu kommt die Tatsache, dass Russland nach den Vereinigten Staaten das zweitgrößte Zielland von Migranten weltweit ist. In vielen Schulen der Großstädte und ihrer Vorstädte sind die einheimischen Kinder in der Minderheit, was eine gewisse ideologische Flexibilität der örtlichen Lehrkräfte und Behörden verlangt. Dabei greifen die Lehrkräfte auf die sowjetischen Erfahrungen zurück, als in den Schulen den Kindern, die bis dahin kein Russisch sprachen, die russische Sprache erfolgreich beigebracht wurde.

Abschließend kann man sagen, dass der ideologische und praktische Rahmen in den Schulen Russlands eher von den vielfältigen Gesellschaftsstrukturen in den Regionen als von dem Staat gesetzt werden. Die seit Jahrhunderten existierende geistige Trennlinie zwischen dem Staat (sprich seinen Eliten) und den Einwohnern ist nicht verschwunden. Diese Konstellation macht das Schulwesen beweglich und verhindert eine einheitliche Staatsideologie auf dem gesamten Staatsgebiet. Der gemeinsame Nenner allerdings bleibt ein großes und starkes Russland und die mächtige Position der russischen Sprache und Literatur.

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Schule Internationales Bildungsqualität Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-11654 Fri, 16 Jun 2017 16:58:00 +0200 Europas nationalistischer Kern http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/europas-nationalistischer-kern/ Anmerkungen zur neuen Strategie der SPD Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-11652 Fri, 16 Jun 2017 15:26:00 +0200 Pausenfrühstück mit der GEW http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/pausenfruehstueck-mit-der-gew/ Vertrauensleute in der GEW Schule GEW Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11651 Fri, 16 Jun 2017 15:02:00 +0200 "Wir müssen uns in beiden Städten noch viel mehr anstrengen" http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-muessen-uns-in-beiden-staedten-noch-viel-mehr-anstrengen/ Bildungssenatorin Claudia Bogedan im BLZ-Interview Schulsozialarbeit Kita Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Inklusion Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11644 Fri, 16 Jun 2017 15:00:00 +0200 Der Blick nach Europa http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/der-blick-nach-europa/ Schule Gesellschaftspolitik Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen Bremerhaven news-12145 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 „Die Lehrkräfte werden hier geduzt“ http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-lehrkraefte-werden-hier-geduzt/ Dänische Schülerinnen und Schüler sind sehr selbstbewusst Faktenbox:

Anzahl Schulen: 1.800 (1.300 kommunal, 500 privat)
Anzahl Schüler: 660.000, davon 110.000 in Privatschulen, Tendenz leicht abnehmend
Anzahl Lehrer: gut 60.000 – fast alle in der Lehrergewerkschaft DLF organisiert
Klassengröße: 21,8 pro Klasse, (2012: 20,3)
Finanzierung: kommunal, ungefähr 8.500 Euro pro Schüler
Anzahl Gymnasien: 150
Anzahl Schüler: 150.000, davon 90.000 im allgemeinen Gymnasium
Anzahl Lehrer: 14.500 – fast alle in der Gymnasiallehrergewerkschaft GL organisiert
Klassengröße: 26 pro Klasse
Finanzierung: staatlich, ungefähr 9.000 Euro pro Schüler

Über den Autor:
Burkhard Sievers lebt seit mehr als 30 Jahren in Dänemark. Er arbeitet an einem Gymnasium und ist aktiver Gewerkschafter.

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Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-12146 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Zweisprachigkeit ist das Konzept http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zweisprachigkeit-ist-das-konzept/ Von Bremen nach Györ: Die Erfahrungen einer Auslandlehrkraft in Ungarn Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-12147 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Die Bildungspolitik der Europäischen Union http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-bildungspolitik-der-europaeischen-union/ Schule Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11646 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 20 Quadratmeter Beton http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/20-quadratmeter-beton/ Vor mehr als 200 Tagen wurden mehrere Mitarbeiter der “Cumhuriyet“ verhaftet. Im Gefängnis Istanbul-Silivri werden ihre Rechte aufs Schwerste verletzt. Migration Gesellschaftspolitik Artikel Zeitschrift Bremen news-11647 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 70 Jahre GEW | 190 Jahre Bremer Lehrervereine | Teil 8 http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/70-jahre-gew-190-jahre-bremer-lehrervereine-teil-8/ Die Gründung der GEW und ihre Entwicklung bis 1957 Die Schulreform von 1949 – der Streit um die sechsjährige Grundschule

Auch wenn in den ersten Jahren nach dem Krieg materielle Not und Entnazifizierung die vordringlichsten Fragen waren, die die Lehrkräfte beschäftigten, so begann doch sehr früh eine Debatte um die zukünftige Schulreform. Initiatoren waren die US-Administration und die Reformpädagog*innen, die den Krieg überlebt hatten und nun in der Bildungsbehörde und im VBLL-Vorstand stark vertreten waren. Bereits im Winter 1945/46 legte die Behörde einen Lehrplanentwurf vor, der insbesondere auf neue historisch-politische Inhalte Wert legte. Klaus Böttcher entwickelte ein Konzept für das „Pädagogische Seminar“, das dringend benötigte junge Lehrkräfte ausbilden sollte. Ab Herbst 1947 lieferte das „Curriculum and Textbook Center“ neue Lehr- und Lernmittel.

Im Januar 1947 hatte die US-Militärregierung Grundsätze zur Demokratisierung des deutschen Bildungswesens herausgegeben, in denen gefordert wurde: „Volksschule und Höhere Schule sollen zwei aufeinanderfolgende Stufen sein und nicht zwei verschiedene Arten oder Gütegrade der Erziehung.“ In Anlehnung daran sandte der Vorstand des VBLL anlässlich der Beratungen über die Bremer Landesverfassung den Parteien 1947 seine „Schulforderungen“. Darin bekannte er sich zur „demokratischen Einheitsschule“ und wandte sich gegen konfessionelle Schulen. Die „Education Division“ der Militärverwaltung, die Bildungsbehörde und der VBLL einigten sich auf die sechsjährige Grundschule als ersten Schritt zu einem demokratischen, nicht ständisch gegliederten Schulwesen. Dies war in der Mitgliedschaft des VBLL umstritten. Im März 1948 fand in den Kollegien eine Urabstimmung zu der Frage statt: „Soll Ostern 1948 die sechsjährige Grundschule eingeführt werden?“ Von 1282 abgegebenen Stimmen erklärten sich 465 mit Ja und 817 mit Nein. Der VBLL hatte zu diesem Zeitpunkt 867 Mitglieder. Ein Teil der Nein-Stimmen richtete sich nur gegen den frühen Zeitpunkt, ein Teil jedoch lehnte die Reform ab. Im April 1949 trat das neue Schulgesetz in Kraft. Nach der sechsjährigen Grundschule sah es die „Volksoberschule“ vor, hinter deren „Zweigen“ sich die alten Schularten verbargen (Zweig A: Volksschule; Zweig B: Mittelschule; Zweig C: Wirtschaftsoberschule; Zweig D: Gymnasium).

Die Umsetzung der Schulreform erfolgte unter widrigen Bedingungen. Es fehlte immer noch an Lehrkräften und Räumen. Bis weit in die 50er Jahre gab es Schichtunterricht und hohe Klassenfrequenzen. CDU, FDP, der konservative „Elternbund“ und der Beamtenbund forderten bereits im Bürgerschaftswahlkampf 1951 die Rückkehr zum „bewährten“ Modell. Erschwerend kam hinzu, dass in Hamburg und Schleswig-Holstein die sechsjährige Grundschule wieder abgeschafft wurde. 1954 setzte die Bremische Bürgerschaft einen „Grundschulausschuss“ ein. Dessen Mehrheit empfahl, für Kinder mit „früh erkennbarer theoretischer Begabung“ nach der vierten Klasse den Weg in das Gymnasium zu ebnen. 1957 wurde das Schulgesetz entsprechend novelliert. Schon wenige Jahre später war diese „Ausnahme“ zur Regel geworden.

Während der gesamten Auseinandersetzung war die Situation im VBLL durch unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Auffassungen geprägt. So kam es zu keiner eindeutigen Stellungnahme für die sechsjährige Grundschule.

Der Kampf um Gehalt und Arbeitszeit

Die Gehälter der Beamten waren schon am Ende der Weimarer Republik durch die Brüningschen Notverordnungen abgesenkt worden. Durch eine Reichsbesoldungsordnung von 1937 waren die Lehrergehälter in Bremen (durch die Angleichung an Preußen) noch einmal um über 30% gekürzt worden. An diesem Zustand hatte sich nach dem Kriege nichts geändert. 1951 rechnete die (in diesem Jahr wieder neu erscheinende) BLZ vor, dass ein Junglehrer weniger verdiente, als ein ungelernter Arbeiter (271 DM gegenüber 341 DM). Ende 1952 führte Hamburg eine besondere „L-Besoldung“ ein, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Der VBLL forderte eine Übernahme durch Bremen. Die Bürgerschaft beschloss schließlich 1953, die Besoldungsregelungen von 1931 wieder in Kraft zu setzen und durch die Möglichkeit von Sonderzulagen die Gehälter der Lehrkräfte zu erhöhen.

Auf diesen Teilerfolg folgte im direkten Anschluss eine Provokation: Der Haushaltsausschuss schlug vor, die gestiegenen Gehaltskosten durch eine Pflichtstundenerhöhung zu kompensieren, und die große Koalition aus SPD, CDU und FDP machte sich zum 01. April 1954 diesen Vorschlag zu eigen. Die Lehrkräfte hatten dadurch an Volksschulen 30, an höheren Schulen 26 Pflichtstunden. Am 16. Juni beschloss eine Hauptversammlung des VBLL mit über 1000 Teilnehmer*innen als Antwort darauf, jegliche freiwillige außerunterrichtliche Tätigkeit einzustellen. Dies betraf Ausflüge, Schulfeste, Klassenfahrten, Hausbesuche, Fortbildungskurse und statistische Erhebungen. Zwar drohte der Senator mit Dienstanweisungen, aber bereits am 10. September beschloss die Koalition, die Pflichtstundenerhöhung zum 01. April 1955 wieder zurückzunehmen. Das erhebliche Aufsehen, dass der Beschluss der Lehrkräfte erregt hatte, hatte seine Wirkung nicht verfehlt.

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Schule GEW Gute Arbeit Mitbestimmung Tarif Beamte Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-11648 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Zwischen Kakadu und Sitzungsdisziplin http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zwischen-kakadu-und-sitzungsdisziplin/ Bremer Delegation beim Gewerkschaftstag 2017 in Freiburg Bildungsbereiche GEW Gleichstellung Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen news-11653 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 32. Pädagogische Woche in Bremerhaven http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/32-paedagogische-woche-in-bremerhaven/ Eröffnungsrede vom 27. März von Bernd Winkelmann | Landesvorstandssprecher der GEW Schule Bildungsfinanzierung Gute Arbeit Artikel Zeitschrift Bremerhaven news-11655 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Ein Gymnasium in Athen http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ein-gymnasium-in-athen/ Interview mit Vivi Katsa Schule Internationales Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11656 Fri, 16 Jun 2017 13:58:00 +0200 Personalversammlung fordert Bürgerschaft zum Handeln auf http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/personalversammlung-fordert-buergerschaft-zum-handeln-auf/ 2000 Schulbeschäftigte im Pier 2. Danach ging es zur Kundgebung nach Gröpelingen Schulsozialarbeit Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität LehrerInnenbildung Inklusion Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen news-11659 Fri, 16 Jun 2017 01:00:00 +0200 Kongress der National Union of Teachers http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kongress-der-national-union-of-teachers/ Ein Bericht aus Cardiff Unterstützung für die Labour Party 

Anders als bei Gewerkschaftstagen in Deutschland sprach hier von den Parteien nur ein Vertreter von Labour. Der Shadow Chancelor einer zukünftigen Regierung Corbyn erfuhr viel Zustimmung, nachdem er das Regierungsprogramm einer Labour-Regierung unter Corbyn ab 2020 vorstellte. Dies wäre eine Kehrtwende zum bisherigen neoliberalen Kurs. Durch die Übernahme von gewerkschaftlichen Positionen bekam er viel Zustimmung. Die Beendigung der Privatisierungen und der Vernachlässigung der öffentlichen Daseinsvorsorge war ein wesentlicher Punkt, ebenso Verbesserungen im Bildungswesen. Ob dies alles in die Tat umgesetzt wird, bleibt wie immer abzuwarten. Interessant war aber, dass Labour mit Jeremy Corbyn bereits drei Jahre vor dem regulären Wahltermin 2020 ein konkretes Programm hat für mehr soziale Gerechtigkeit, anders als manche Kanzlerkandidaten in Deutschland. Ob der noch während des Gewerkschaftstages in Cardiff kurzfristig anberaumte Wahltermin im Juni schon zu einem Regierungswechsel führt, ist offen.

Internationaler Austausch 

Besondere Aufmerksamkeit bekamen bei diesem Kongress der NUT die Gäste aus Palästina und Kuba. Sind es in Palästina die schwierigen Arbeitsbedingungen unter denen Schule stattfindet, so sind es in Kuba die Folgen des Embargos, das auch nach dem Besuch Obamas weiter gilt. Der Austausch mit den anderen internationalen Gästen wie z. B. aus den USA war natürlich von besonderem Interesse nach dem Wechsel im Präsidentenamt. Danach genießt Trump bei den gewerkschaftlich organisierten Lehrkräften wenig Vertrauen. Vielmehr gibt es große Befürchtungen vor negativen Auswirkungen auf das ohnehin schon desolate, öffentliche Schulwesen in den USA.

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Schule Internationales Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Gleichstellung Tarif Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen
news-11645 Fri, 16 Jun 2017 00:58:00 +0200 Die Lüge von der Chancengleichheit http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-luege-von-der-chancengleichheit/ Europäische Standardisierung ist nicht Qualitätsverbesserung Schulsozialarbeit Berufliche Bildung Schule Internationales Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Artikel Zeitschrift Bremen news-11643 Fri, 16 Jun 2017 00:00:00 +0200 Frischluft: Bremer Solutionen http://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/frischluft-bremer-solutionen/ "SoProMob" und die Individualkompetenzunterrichtskabinen Schule Bildungsqualität LehrerInnenbildung Artikel Zeitschrift Bremen Stadt Bremen