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23.04.2010 Workshop: Forumtheater / Theater der Unterdrückten



23. bis 25. April; Uni Bremen GW2 2900





Wir wollen mit euch als Laien oder Erfahrene im Theaterspiel szenische Bilder entwickeln, mit denen wir den Zuschauer*innen Möglichkeiten geben, dargestellte Konflikte zu lösen. Für uns ist Forumtheater eine der gesellschaftskritischsten Theaterformen überhaupt. Theater der Unterdrückten gebraucht Theater als Werkzeug für Empowerment, Veränderung und Erprobung neuer Handlungsmöglichkeiten und Schaffung von Freiräumen im Alltag.
Mit viel Lust, Spaß und Power erarbeiten wir an dem Wochenende gemeinsame Szenen. Falls sich aus dem EinführungsWorkshop eine kleine aktive Gruppe in Bremen entwickelt, so geht ein Traum in Erfüllung!

Zeit und Ort:
23. bis 25. April;
Uni Bremen GW2 2900
Freitag 16-22h
Samstag 10-18h
Sonntag 10-18h

Teamen werden Maria (Wien) und Heike (Hamburg)



Seitenabschnitte:
Forumtheater:
Anmeldung
Kontakt und Info:

 TdU_Flyer_Bremen.pdf
 Einladung zum
Downloaden



Forumtheater:

Stell dir ein Theaterstück vor: Es geht um einen Konflikt. Die Schauspieler_innen bemühen sich, ihn zu lösen -- und der/die Stärkere gewinnt.
Das Ergebnis ist nicht unbedingt fair. Einige Zuschauer_innen sind damit nicht zufrieden. Sie sind verärgert und wollen das Stück ändern.
Unmöglich? Alles ist möglich im Theater der Unterdrückten. Die Zuschauer_innen verwandeln sich zu Zuspieler_innen und übernehmen den Schauplatz, auf welchem sich die Ungerechtigkeit zugetragen hat.
Ziel des Forumtheaters, der bekanntesten Methode aus Augutso Boals vielseitigem Repertoire, ist es, aus erlebten Konflikt- oder Unterdrückungssituationen heraus theatrale Szenen zu entwickeln und mit Hilfe des szenischen Spiels neue Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu entdecken.

Das Theater der Unterdückten ist eine Sammlung von Übungen, Spielen und Theatertechniken, die eine neue, aktive Dimension des Theaters intendieren:
Forumtheater, Legislatives Theater, Zeitungstheater, Unsichtbares Theater sowie der Regenbogen der Wünsche und die Ästhetik der Unterdrückten.
Diese Techniken ermöglichen eine Wahrnehmungsschulung und Sensibilisierung aller Beteiligten, wodurch sowohl die eigene Opferrolle als auch die eigenen TäterInnenanteile wahrgenommen werden können -- und das in einem geschützten Raum. Das Theater der Unterdrückten unterstützt Menschen, die etwas verändern wollen, dabei, ihr Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Das Grundprinzip lautet: Dialog statt Monolog, denn überall dort wo der Monolog den Dialog ersetzt, herrscht Unterdrückung.

Anmeldung

Anmeldung über Friedel: friedelg [at] uni-bremen.de (017623502647)

Kontakt und Info:

Heike: heike_juchhee [at] hotmail.com; Telefon 0163 3120146
Maria: picknick.people [at] gmail.com
www.theatreoftheoppressed.org
www.tdu-wien.at

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