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16.12.2008 Werkstatt Unterrichtsentwicklung

von Martina Hilmer, SZ Walle
Am 2. Dezember hatte das LIS zum 1. Bremer Forum Unterrichtsentwicklung eingeladen. Das Interesse an dem neuartigen Angebot war groß, etwa 120 KollegInnen aus den Bremer Schulen versammelten sich zur Eröffnung im Forum. Inge Grothus und Franz Wester begrüßten die TeilnehmerInnen und freuten sich über die rege Beteiligung. Die Werkstatt Unterrichtsentwicklung im LIS bedeutet ein Novum in der Lehrerfortbildung und ist Premiere zugleich. Das Konzept zur Werkstatt Unterrichtsentwicklung richtet sich auf professionelle Lerngemeinschaften, für die in der neu gestalteten Arbeits- und Lernumgebung klassische Materialien und moderne Technik zur Verfügung stehen. Jedoch viel größere Bedeutung, so Franz Wester, habe die „Idee vom Lernen.“

Seitenabschnitte:
Lernen – eine Begleiterscheinung von Handeln
Werkstatt Unterrichtsentwicklung – das Angebot ist benutzerdefiniert
Kontakt:

 Werkstatt_Unterrichtsentwicklung.pdf
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Lernen – eine Begleiterscheinung von Handeln

Die Werkstatt eröffnet den Schulteams viele Möglichkeiten des Handelns. Der Spannungsbogen ist weit gefasst, wobei die konkrete Planung von Lernarrangements eine zentrale Rolle einnimmt. Durch die ModeratorInnen der Unterrichtsentwicklung wird die professionelle Unterstützung der kollegialen Schulteams gewährleistet. Es können die Coachs in Anspruch genommen werden, verpflichtend ist es aber nicht. Wichtig ist, dass die Werkstatt-NutzerInnen ihre Lernprozesse selbst bestimmen. Dabei können die Arbeitsphasen Selbststeuerung, Coaching und Experimentieren wechselweise in den Fokus genommen werden. „Es geht primär nicht um die Beschreibung des Tuns, “ argumentiert Franz Wester, „sondern um das Tun selbst.“

Werkstatt Unterrichtsentwicklung – das Angebot ist benutzerdefiniert

Oben im Turm in der vierten Etage des LIS befindet sich die Werkstatt Unterrichtsentwicklung. Für 15 TeilnehmerInnen gibt es hier Platz, für die Moderation stehen Flipchart, Stellwände und Projektionsflächen zur Verfügung. Die technische Ausstattung ist vielseitig, das Equipment zur Unterrichtsdokumentation wie Video und Tonband ist zusammengestellt, die Software zur Analyse steht bereit, PC-Arbeitsplätze und Beamer sind vorhanden. Damit ist eine multimediale und funktionale Lern- und Arbeitsumgebung für LehrerInnen eingerichtet und gleichzeitig ein gutes Beispiel für die Gestaltung von Lehrerarbeitsräumen in der eigenen Schule gegeben. Die Nutzung dieser Werkstatt, so hören wir es oft an diesem Nachmittag, wird den LehrerInnen jedenfalls ausdrücklich empfohlen – ohne Risiken und Nebenwirkungen!

Kontakt:

  • Franz Wester, Leitung Referat Schulentwicklung
    fwester [at] lis.bremen.de
  • Johanna Springfeld, Teamleitung Unterrichtsentwicklung Sek I,
    jspringfeld [at] lis.bremen.de

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