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Publikationen BLZ BLZ Archiv BLZ Juli/August 2009 16.08.2009 Was tut der Personalrat? | ||||||
| 16.08.2009 Was tut der Personalrat? | ||||||
| von Elisabeth Mackensen (Personalrat Schulen, GEW Fraktion) | ||||||||||||||||||
| Als der PR-Schulen im Rahmen der Erhebung von prekären Beschäftigungsverhältnissen recherchierte, stellte er fest, dass über 1000 Beschäftigte an den Schulen arbeiten, die nicht bei der Senatorin für Bildung angestellt sind. |
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| Zur Frage der Mitbestimmung | ||||||||||||||||||
| Grundsätzlich hat der PR-S kein Mitbestimmungsrecht bei der Einstellung anderer Arbeitgeber. Er hat aber ein Mitbestimmungsrecht für den geplanten Einsatz dieser Beschäftigten im schulischen Bereich. Jeder Einsatzbereich eines Beschäftigten eines anderen Trägers muss dem PR vorgelegt werden. Der Personalrat Schulen vertritt die Meinung, dass auch Einsatzbereiche außerhalb des Unterrichts zur originären Aufgabe der Senatorin für Bildung gehören und damit bei guter Qualifikation und tariflicher Bezahlung feste Anstellungsverhältnisse erfordern. Aus diesem Grund stimmen wir den Einsätzen grundsätzlich nicht zu, sondern lassen sie per Fristablauf „durchlaufen“, d.h. bei vertretbaren Einsätzen widersprechen wir nicht, um die Notlage der Schulen nicht zu verschärfen. Der PR hat der Behörde vor zwei Jahren eine Dienstvereinbarung vorgeschlagen, die eine Befristung höchstens für ein Jahr, ansonsten eine Einstellung bei der Senatorin für Bildung vorsieht. Zur Vereinfachung hätten die Schulleitungen kurzfristige Verträge (z.B. für 6 Wochen) direkt, mit einer nachträglichen Meldung an den PR abschließen können. Dieser Vorschlag wurde von der Behörde abgelehnt. | ||||||||||||||||||
| Arbeitsschwerpunkte | ||||||||||||||||||
Der Personalrat arbeitet zurzeit an drei Problemfeldern:
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| Einflussmöglichkeiten im Sinne der Beschäftigten hat der PR-S für diejenigen pädagogischen MitarbeiterInnen, die direkt bei der Senatorin für Bildung angestellt sind. Hier hat der Personalrat die Zustimmung der Senatorin erreichen können, um denjenigen MitarbeiterInnen, die bereits länger an den Schulen arbeiten, eine Weiterbildung zur Erzieherin zu ermöglichen. Mittlerweile sind zwei Kurse belegt. Wir verbinden damit nicht nur eine qualifiziertere Betreuung von SchülerInnen, sondern auch die bessere tarifliche Eingruppierung. Für alle Beteiligten, auch für die Schulleitungen, wäre eine Änderung der Beschäftigungspraxis, nämlich die Einstellung durch die Senatorin für Bildung von Vorteil. Ob sich die Einsparung von Verwaltungsstellen bei der Behörde gegen die Zahlung von Verwaltungspauschalen finanziell lohnt, können wir nicht beantworten. Eine Entlastung für diese Verwaltungsarbeiten an den Schulen wäre angebracht. | ||||||||||||||||||
| Weitere Infos: | ||||||||||||||||||
| Unsere Ansprechpartnerinnen für den Bereich der Pädagogischen MitarbeiterInnen und Betreuungskräfte bei anderen Trägern sind: Ursula Braun-Strömer und Andrea Koester. | ||||||||||||||||||