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15.03.2005 Was bedeutet die Streichung von 167 weiteren Lehrerstellen?

Seit Beginn des Sanierungsprogramms hat der Senat bei gestiegener SchülerInnenzahl beständig Lehrerstellen abgebaut. ..
Seit Beginn des Sanierungsprogramms hat der Senat bei gestiegener SchülerInnenzahl beständig Lehrerstellen abgebaut. Die folgende Tabelle zeigt, dass wir im Vergleich zu 1994 an den öffentlichen Schulen in der Stadtgemeinde Bremen 715 Lehrerstellen weniger haben, obwohl die SchülerInnenzahl um 1900 gestiegen ist. Der Personalabbau beträgt 13,9%.



Die Schüler/Lehrer-Relation, die Anfang der 90er Jahre mit der Berlins und Hamburgs etwa gleich war, wurde auf ein Niveau verschlechtert, das Bremen heute weit zurückliegen lässt. An den allgemeinbildenden Schulen kommen auf eine Lehrkraft in Berlin 13,5, in Hamburg 14,4 und in Bremen 16,0 Schülerinnen und Schüler.

Betrachtet man die Entwicklung seit dem Amtsantritt Willi Lemkes gesondert (seit dem Schuljahr 1998/99), so ist auch hier ein beträchtlicher Abbau zu beobachten. Bei Realisierung des Koalitionsbeschlusses hätten wir 2009 nur noch 4269 Stellen. Selbst wenn die Zahl der SchülerInnen in den nächsten drei Jahren leicht absinkt, wird sie immer noch über dem Wert von 1994 liegen. Der Stellenabbau beträgt dann 882 Stellen oder 17,1%.

Ein gigantisches Kürzungsprogramm zu Lasten der Kinder und der Lehrkräfte.


Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Burger
Landesvorstandssprecher

GEW Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
Tel. (0421) 337640 , Fax 3376430, E-mail: E-Mail-Adresse ,
Internet: http://www.gew-bremen.de

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