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16.02.2007 Wahlkampfkampagne nimmt Gestalt an

Sie kann nur erfolgreich sein, wenn möglichst viele Mitglieder mitmachen!
Mit seinem Beschluss hat der Gewerkschaftstag im Herbst 2006 das Eingreifen des Landesverbands in den bremischen Bürgerschaftswahlkampf festgelegt: Dabei geht es im Zentrum darum, Mehrheiten „für eine sozial gerechte Bildungspolitik“ zu erkämpfen und so den Teufelskreis von strukturell unterstützter Verdummung und Verarmung zu durchbrechen!
Als Gewerkschaft werden wir dabei die Gesamtheit der Lebensverhältnisse nicht außer Acht lassen, jedoch die bildungspolitischen Einschätzungen und Forderungen vorrangig befassen.
Der Gewerkschaftstag im Januar 2007 hat die Ziele Kampagne in Arbeitsgruppen konkretisiert und deutlich gemacht, dass wir uns dabei auf drei Kernbereiche konzentrieren werden.
Wir wollen:

  • die KandidatInnen/Parteien zu konkreten bildungspolitischen Festlegungen zwingen;
  • durch unsere Kampagne die bildungspolitische Diskussion in Gang bringen und viele WählerInnen für die Teilnahme an der Bürgerschaftswahl gewinnen;
  • das Interesse von Beschäftigen und in der Ausbildung im pädagogischen Bereich für die GEW wecken: wir machen Werbung für uns und unsere Ziele

Seitenabschnitte:
Welchen Einfluss will die GEW nehmen?
Wie ist unsere Kommunikations-Strategie?
Startschuss am 5. März 2007



Welchen Einfluss will die GEW nehmen?

Obwohl die GEW nicht über direkte politische Entscheidungsmacht verfügt, hat sie eine gesellschaftliche Aufgabe: Sie will den gesellschaftlichen Diskurs und das Verhalten Bremer Politik beeinflussen. Die Bremer GEW geht davon aus, dass dabei der Kernbereich ihrer Politik, die Bildung, eine entscheidende Rolle spielt: Bildung schafft Perspektiven im menschlichen Leben, sie befähigt zur politischen Partizipation und nimmt damit eine Schlüsselrolle im Kampf gegen gesellschaftliche Exklusion ein. Auf dieser Basis hat die GEW die Freiheit Forderungen zu stellen, die über die bildungspolitische Ebene hinausgehen und sich in gesellschaftspolitischen Fragen treu zu bleiben. Als Bildungsgewerkschaft will sie Motor der Veränderung, Orientierung in den Zeiten der Unsicherheit und festgefahrener politischer Verhältnisse sein, ohne jedoch eine Wahlempfehlung abzugeben (siehe auch BLZ 12/06 und 1/07).



Wie ist unsere Kommunikations-Strategie?

Um das Universum der Kommunikationsmöglichkeiten einzugrenzen haben wir uns zum Start auf einige Basics geeinigt:
Die GEW-Mitglieder begleiten die Wahl konstruktiv:

  • Postkartenaktion als Wahlprüfsteine

Es werden voradressiert Postkarten (als unicards) an die SpitzenkandidatInnen der SPD, CDU, Grünen, FDP und der Linken gedruckt, verteilt und versandt.

  • Internetforum

Für unseren angestrebten Dialog stellen wir im Rahmen des GEW-Webauftrittes eine Plattform zur Verfügung. Sie greift die visuellen Elemente der Kampagne auf und bietet den Karten-Adressaten und Absendern Raum zur Stellungnahme in einem Forum.
Also: selbst reinklicken, mitmachen und weitersagen!

Einen großen Teil intensiver Vorbereitungs- und Begleitungsarbeit der Kampagne leistet die Koordinierungsgruppe der KollegInnen und Delegierten, um viele Ideen vom „open-space“ auszuwerten und umzusetzen. Die Gruppe hat sich bei den letzten Treffen auch auf einen vorläufigen Ablaufplan (2 Phasen: eine im März bis zu den Osterferien, die zweite danach bis zum Wahltermin) verständigt. Konkrete Termine für Veranstaltungen der GEW und der Parteien werden kontinuierlich (über Infos, Flyer, Website etc.) veröffentlicht.
Zur Auswertung der ersten Phase lädt die Koordinierungsgruppe möglichst viele GEW-Mitglieder ein, am nächsten Treffen (22. März um 16.00 in der Bremer Geschäftsstelle) teilzunehmen.

Startschuss am 5. März 2007

Der Startschuss für die Kampagne fällt am 05. März mit einem Pressegespräch des Vorstands und der Kampagnen-Präsentation, die unicards werden überall (Kinos, Kneipen etc.) ausliegen, das Forum ist eröffnet
(schnell zu finden auf unserer Website www.gew-hb.de/wastun).

Michael Mork
Landesgeschäftsführer



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