| von Bernd Winkelmann Landes- u. Stadtverbandsvorstandssprecher | |
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| In einem breiten bildungspolitischen Bündnis einschließlich des GEW Stadtverbandes Bremerhaven wurden in den vergangenen Wochen Unterschriften für den Einwohnerantrag „Eine Schule für alle“ gesammelt. Hintergrund der Aktivitäten ist die Schulentwicklungsplanung in der Seestadt. Entgegen dem Verfahren in der Stadtgemeinde Bremen tagte in Bremerhaven zunächst eine Expertenkommission hinter verschlossenen Türen. Nachdem der Bericht der Experten nunmehr dem Ausschuss für Schule und Kultur vorgelegt wurde, ist die Erörterung um die zukünftige Ordnung des Schulwesens eröffnet.
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| Die Bündnispartner verfolgen inhaltlich mit dem Antrag das Ziel eines gemeinsamen Lernens aller Kinder und Jugendlichen bis zur 10. Klasse. In ihrem Antragstext beziehen sie sich dazu u.a. auf die Kriterien eines integrierten Stufenschulsystems, differenzierter Unterrichtsformen und einer stadtteilorientierten Ganztagsbeschulung. Eindeutig ist auch der Verweis auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Mittel- und Personalausstattung sowie die Einforderung einer demokratischen Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Damit diese Zielperspektive hinreichend Widerhall im politischen Bereich findet, hat das Bremerhavener Bündnis „Eine Schule für alle“ sich zur Einleitung eines Einwohnerantrages entschlossen. Voraussetzung dafür ist, dass 2 % der Einwohner der Stadt den Antragstext unterschreiben; dies sind gemäß der letzten Einwohnerstatistik knapp 2.300 notwendige Unterschriften. Nach der letzten öffentlichen Sammlung Anfang Januar steht fest: Das erste Ziel ist erreicht! Über 2.500 Unterschriften stehen auf den Listen und die Übergabe an den Stadtverordnetenvorsteher erfolgt in den nächsten Tagen.
Nunmehr hat die Verwaltung die Aufgabe, die Listen auf ihre Gültigkeit zu prüfen. Ist dieser Prozess erfolgreich zu Gunsten des Bündnisses abgeschlossen, muss der Antrag in der Stadtverordnetenversammlung befasst werden – mit Rederecht für die Antragsteller.
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