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Publikationen BLZ BLZ Archiv BLZ Juli/August 2008 16.07.2008 Vision possible! | ||||||
| 16.07.2008 Vision possible! | ||||||
| von Wilfried Meyer | ||||||||||||||
| Schulbezirk in Bremen, sozialer Brennpunkt, hoher Migrantenanteil, Sprachprobleme...... Mein Kind ist krank, es will nicht zur Schule. Die Frau ist schwanger, das Kind wird bald geboren. 30 Prozent der Kinder haben einen Förderbedarf. Ich möchte eine Beratung über die Schullaufbahn meiner Kinder. Mein Mann trinkt, er schlägt die Kinder. |
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| Das war einmal! | ||||||||||||||
| Die Zukunft gehört dem SOCIAL -PARC – GRÖPELINGEN ! Anstelle eines Geld fressenden Spacepark haben die Bewohner gemeinsam mit praxisnahen Politikern diese Anlaufstelle geschaffen. Eine 9jährige Einheitsschule, die schwache und starke Kinder (30%) gleichermaßen fördert. Sprachprobleme gibt es nicht, der angeschlossene Kindergarten mit auf Hochschulen ausgebildeten Erzieherinnen macht Spracherziehung für alle Kinder, die es brauchen. Ab 5 Kindern anderer Muttersprache wird ein muttersprachlicher Unterricht angeboten, der inhaltlich parallel läuft. Angeschlossen ist ein Beratungszentrum mit Pädagogen, Sozialarbeitern, zwei Ärzten, einer Krankenschwester und einer Psychologin. Wer hier die Vorsorgeuntersuchung bei Schwangerschaft macht bekommt einen Karton Erstlingsausstattung. Eine Fachkraft ist für die Betreuung auch weiterhin zuständig und macht auch Hausbesuche. Für die älteren Schüler gibt es eine Beratung für den Arbeitsmarkt. Betriebe schicken Ausbilder und Kinder gehen in die Betriebe, die meisten mit Abschluss gehen auf weiterführende Schulen oder in die Betriebe. Den Abschluss der Einheitsschule schaffen 89 %, für den rest werden Spezialkurse angeboten, die verpflichtend sind. Nachmittags werden Förderkurse, Nachhilfe und Sport angeboten. Lehrkräfte haben wie die Erzieherinnen ein hohes Ansehen. Lehramtsstudium dauert 6 Jahre für Fach und Sprache mit anschließend 1 Jahr Pädagogik und Didaktik. Studentinnen und Referendarinnen gehen im SOCIAL-PARK FÜR PRAKTIKA ein und aus. Rüstige ältere Menschen betreiben ein Cafe im SOCIAL-PARK, werden oft eingeladen, um ihre Erfahrungen an die jüngeren weiter zu geben. Wer seine Arbeit in der Schule oder zuhause macht, kann jederzeit auf die Website der Schule gehen und sich die Hausaufgaben, die Testanforderungen oder den Wochenplan für die nächste Woche runterladen, ausdrucken und in sein Lerntagebuch heften. Da die Kinder gelernt haben selbständig zu arbeiten, wird das Lerntagebuch einmal in der Woche mit den Lehrkräften besprochen und neu geplant. Ja, man könnte noch viel schwärmen von dieser neuen Einrichtung in Gröpelingen. Besser ist man guckt sie sich demnächst an z. B. im Gebiet der jetzigen Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, die man so was von aufgepeppt, neu gebaut und erweitert hat, wo man die sinkenden Schülerzahlen als Chance nutzen wird und endlich, endlich sehen kann ----was in manchen Ländern Gang und gebe ist: Professionalität ! In 1-2 Jahren wird es soweit sein ! Die Hoffnung stirbt zuletzt! (Beispiele aus dem Beitrag von Dr. Andreas Schleicher von der OECD auf der Bremer gew-website !) | ||||||||||||||