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Aktuelles Aktuelle Infos Infoarchiv 2007 13.06.2007 Veranstaltung zur Koalitionsvereinba... | ||||||
| 13.06.2007 Veranstaltung zur Koalitionsvereinbarung | ||||||
![]() Chancen nutzen - Konkretisierungen nötig! GEW: Positive Signale für die Bildung in der Koalitionsvereinbarung Die GEW Bremen sieht in der Koalitionsvereinbarung von SPD und Grünen „positive Signale für Kitas, Schulen und Hochschulen“. Die Stellungnahme der GEW wurde am 28. Juni 2007 im Konsul-Hackfeld-Haus auf einer gut besuchten Veranstaltung mit den Bildungspolitikerinnen Sybille Böschen (MdBB SPD) und Anja Stahmann (MdBB Die Grünen) vorgestellt. Das Ende des Personalabbaus in den Schulen, die mittelfristige Versorgung der KITA-Gruppen mit einer qualifizierten zweiten Erzieherin und zusätzliche Mittel für die Lehre an den Hochschulen werden von der GEW ebenso ausdrücklich begrüßt wie das in der Vereinbarung enthaltene Ziel einer gemeinsamen Schule für alle Kinder bis zur 10. Klasse. In der engagierten und solidarisch geführten Diskussion mit den beiden Politikerinnen kam es zu weitgehenden Übereinstimmungen in den Zielen. Es wurde allerdings klar, dass der Erfolg der Bildungspolitik von den noch zu entwickelnden Konkretisierungen abhängt. So muss der angekündigte Schulentwicklungsplan genauere Schritte zur integrativen Entwicklung des Schulsystems benennen. Weiterhin fehlen bisher Ausführungen zur notwendigen Entlastung der Lehrkräfte und zur Erweiterung der Beteiligungsrechte von Eltern, Schülern und Pädagogen. Kritikpunkte der Diskussion waren u.a. die ungenügenden Standards der in den letzten Jahren eingerichteten Ganztagsschulen, die Situation in der Lehrerbildung, insbesondere an der Universität und die nicht vollkommene Abkehr von Studiengebühren. Hier wurden Nachbesserungen gefordert. Positiv wurde die Ankündigung von Anja Stahmann und Sybille Böschen, die beide an den Koalitionsverhandlungen beteiligt waren, aufgenommen, dass für die weitere Entwicklung alle Betroffenen im Rahmen eines Dialogs beteiligt werden sollen. Die GEW wird sich in diese Diskussion einbringen. Die GEW unterstützt dabei alle politischen Kräfte, die die Kürzungen im Bildungsbereich stoppen und demokratischen Strukturen eine Chance geben. | ||||||||||||||
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