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16.10.2006 Überlastungsanzeigen

Offener Brief der Landesvorstandssprecher an Senator Lemke
Anlässlich der Teilpersonalversammlung am 26.9., nach der 250 weitere Überlastungsanzeigen in der Bildungsbehörde bei Herrn Meinken abgegeben wurden, haben die Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck und Bernd Winkelmann einen offenen Brief an den Bildungssenator gerichtet. Darin setzen sie sich mit dem Standardbrief auseinander, den die ersten 350 KollegInnen erhalten hatten (s. letzte BLZ und Info des PR Schulen). Im Anschluss daran heißt es:
„Ihr Vorgehen gegenüber den jungen Kolleginnen und Kollegen in der Probezeit ist schlicht eine Provokation. Auf Ihre persönliche Anweisung hin werden diese von der Schulaufsicht zu dienstlichen Gesprächen vorgeladen, in denen ihre persönliche Leistungsfähigkeit überprüft werden soll. Schließlich werden die Kolleginnen und Kollegen aufgefordert, im Rahmen ihres Verbeamtungsverfahrens ihre Überlastungsanzeige schriftlich zurückzuziehen.
Dies erinnert in fataler Weise an die Einschüchterungsmethoden der 70er Jahre ... .
Sehr geehrter Herr Senator, wir fordern Sie nunmehr auf:
Verabschieden auch Sie sich von dieser Methode der autoritären Machtausübung und Einschüchterung! Stellen Sie diese Dienstgespräche mit den ProbezeitbeamtInnen unverzüglich ein!
Verhandeln Sie stattdessen ernsthaft mit dem Personalrat Schulen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft über den Initiativantrag zur Entlastung der Lehrkräfte!“

  • Der vollständige Text befindet sich auf der Homepage der GEW Bremen.
  • Der Beschluss der Teilpersonalversammlung sowie ein Musterbrief für alle KollegInnen, die der Behörde einzeln oder gemeinsam antworten wollen, kann von der Homepage des Personalrats Schulen herunter geladen werden.

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