| Kommentar der Ständigen Konferenz der gymnasialen Oberstufen in Bremen | |
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| Die Ständige Konferenz der gymnasialen Oberstufen in Bremen ist äußerst besorgt ob der deutlich sichtbar werdenden Überlegungen und Weichenstellungen bzgl. der künftigen Entwicklung der Struktur der gymnasialen Oberstufen in Bremen.
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| Wir wenden uns gegen Bestrebungen, an einigen(vielleicht vielen) weiteren Standorten in Bremen neue Oberstufen aufzubauen - zu Lasten der bereits bestehenden. Bei einem unveränderten Schüleraufkommen für die gymnasiale Oberstufe führt eine Vermehrung der Anzahl der Oberstufen-Standorte unweigerlich zu kleinen bis kleinsten Systemen (Ein- bis Dreizügigkeit). Wir haben die Befürchtung, dass eine solche Veränderung zu einer grundsätzlich veränderten Oberstufe führt: Klassenverbandssystem (von Stufe 10 bis 12), feste Stundentafel mit einem Wahlbereich, Abschaffung der Differenzierung in Grund- und Leistungsfächer, Abschaffung der Profile und Einführung von standardisierten Zweigen (wie seinerzeit bis 1975). Oberstufen sind erfahrungsgemäß funktions- und leistungsfähig, besonders unter dem Aspekt eines gewünschten und notwendigen Qualitätsanspruches, wenn sie ein Kurssystem für mindestens 100 Schülerinnen und Schüler anbieten.
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| Forderungen:
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| - Keine Schaffung von Mini-Oberstufen (z.B. zweizügige)
- Erhalt der Struktur der Oberstufe mit einem Profilsystem (in der jetzigen Form)
- Erhalt der Differenzierung nach Grund- und Leistungsfächern bzw. -kursen
- Keine Rückkehr zum alten Zweigmodell (z.B. sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, musisch, gesellschaftswissenschaftlich
- Keine Klassenverbandsstruktur in der .Qualifikationsphase
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