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16.09.2008 Strukturdebatte hinsichtlich der künftigen Oberstufe

Kommentar der Ständigen Konferenz der gymnasialen Oberstufen in Bremen
Die Ständige Konferenz der gymnasialen Oberstufen in Bremen ist äußerst besorgt ob der deutlich sichtbar werdenden Überlegungen und Weichenstellungen bzgl. der künftigen Entwicklung der Struktur der gymnasialen Oberstufen in Bremen.

Seitenabschnitte:
Forderungen:

 Strukturdebatte_Oberstufe.pdf
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Wir wenden uns gegen Bestrebungen, an einigen(vielleicht vielen) weiteren Standorten in Bremen neue Oberstufen aufzubauen - zu Lasten der bereits bestehenden. Bei einem unveränderten Schüleraufkommen für die gymnasiale Oberstufe führt eine Vermehrung der Anzahl der Oberstufen-Standorte unweigerlich zu kleinen bis kleinsten Systemen (Ein- bis Dreizügigkeit).
Wir haben die Befürchtung, dass eine solche Veränderung zu einer grundsätzlich veränderten Oberstufe führt:
Klassenverbandssystem (von Stufe 10 bis 12), feste Stundentafel mit einem Wahlbereich, Abschaffung der Differenzierung in Grund- und Leistungsfächer, Abschaffung der Profile und Einführung von standardisierten Zweigen (wie seinerzeit bis 1975).
Oberstufen sind erfahrungsgemäß funktions- und leistungsfähig, besonders unter dem Aspekt eines gewünschten und notwendigen Qualitätsanspruches, wenn sie ein Kurssystem für mindestens 100 Schülerinnen und Schüler anbieten.

Forderungen:

  • Keine Schaffung von Mini-Oberstufen (z.B. zweizügige)
  • Erhalt der Struktur der Oberstufe mit einem Profilsystem (in der jetzigen Form)
  • Erhalt der Differenzierung nach Grund- und Leistungsfächern bzw. -kursen
  • Keine Rückkehr zum alten Zweigmodell (z.B. sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, musisch, gesellschaftswissenschaftlich
  • Keine Klassenverbandsstruktur in der .Qualifikationsphase

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