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08.05.2011 Spurensuche - Bremen 1933-1945

DENKORT Bunker Valentin eröffnet




Infos:

 SpurensucheFlyer.pdf
 Hintergrundinfo über das Projekt
Flyer als pdf-Download

BLZ-Artikel - Erinnern für die Zukunft
[mehr...]

 PM_29_10_10.pdf
 Pressemitteilung der
Projektgruppe
SPURENSUCHE-BREMEN.DE

 

Mit dem Projekt sollen Jugendliche zu gemeinsamer, eigenverantwortlicher SPURENSUCHE für demokratisches und tolerantes Verhalten in Bremen angeregt werden. Als Ausgangspunkt für Recherchen steht eine Internetplattform – vor allem für Jugendgruppen in Bremen – zur Verfügung. Sie dient zudem der Dokumentation der gefundenen Spuren sowie zur Vernetzung von Aktivitäten, die sich daraus ergeben.

Die Plattform http://spurensuche-bremen.de/ wurde mit Studierenden der Hochschule Bremen entwickelt. Sie brachten dort ihre Ideen und Vorstellungen zur inhaltlichen und grafischen Gestaltung ein und setzten sie in Kooperation mit der Projektgruppe um.

Sie wurde im Herbst 2010 im Rahmen der Auftaktveranstaltung freigeschaltet.

Das inhaltliche Anliegen des Projekts:
Widerstand, Engagement, Zivilcourage und Gegenwehr aber auch Gewalt im Faschismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stehen im Zentrum der SPURENSUCHE. Entdeckte Spuren verdeutlichen unter anderem die persönliche Verantwortung für faschistische, antisemitische Gewaltherrschaft und fremdenfeindliche oder ähnliche Entwicklungen in Bremen. Sie veranschaulichen, wo und wie Menschen ihre Macht brutal gegenüber den demokratischen Kräften angewandt aber auch wie Menschen sich dagegen zur Wehr gesetzt haben und sind damit beispielgebend für nachfolgende Generationen.

Grundsätzlich beschränkt sich die SPURENSUCHE auf die Zeitspanne von 1933 bis 1945. Dabei können auch Hinweise auf Bremer Ereignisse interessant sein, die sich auf Zeiten vor oder nach NS-Herrschaft beziehen. Beteiligte Gruppen können die von ihnen entdeckten Spuren auf der Website festhalten und zu anderen SpurensucherInnen Kontakt aufnehmen. Die Redaktionsgruppe schaltet die Ergebnisse frei. So wird anderen Gruppen ein Anreiz für eigene Ansätze, selbstständige Vertiefung, Weitersuche und Aktualisierung geboten.

Als Zeichen und zur Würdigung demokratischen widerständigen Verhaltens können Jugendliche im Bereich „ihrer“ Schule/Jugendeinrichtung an konkreten Orten Gedenkstätten einrichten, pflegen oder Patenschaften übernehmen und auf der Plattform präsentieren










InterNet



Spurensuche im InterNet
http://spurensuche-bremen.de/



 

Veranstaltungsprogramm am 26.10.



Programm

  • 13.00 Uhr Beginn
  • musikalischer Beitrag, anschließend Begrüßung
    Vorstellung des Projekts „Spurensuche“
    durch den Projektleiter, Michael Mork
    Grußwort des Intendanten von Radio Bremen,
    Jan Metzger
    Grußwort des Bürgermeisters, Jens Böhrnsen,
    und anschließende Freischaltung des Webportals
    Vorstellung des Webportals
  • 14.30 Uhr Pause mit Gesprächsmöglichkeit
  • 15.00 Uhr:
    „Die Bedeutung von Spuren aus der Periode
    von 1933 bis 1945 für die heutige Zeit“,
    Referat von Dr. Marcus Meier (Bunker Valentin)
  • 15.30 Uhr:
    „Spurensuche als Anreiz für junge Leute in Schulklassen
    und außerschulischer Jugendarbeit“,
    Referat von Ima Drolshagen,
    Jugendbildungsreferentin, DGB-Bremen
    Anschließend Gelegenheit zu Fragen
  • 16.00 Uhr Veranstaltungsschluss

Wir freuen uns sehr auf
Ihre Teilnahme und bitten Sie
bis zum 04. Oktober um eine
kurze Rückmeldung –
entweder per Email
an info [at] spurensuche-bremen.de
oder postalisch an:
Michael Mork
Humboldtstraße 15
28203 Bremen

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