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29.06.2005 SchülerInnenzahlen sind nur vorgeschoben:

Schulverkäufe sollen Haushaltslöcher stopfen!
Das neue „Schulstandortkonzept“ wirft seinen Schatten voraus. Nach mehrmaliger Verschiebung soll es am 7. Juli in der Bildungsdeputation vorgelegt werden...

Das neue „Schulstandortkonzept“ wirft seinen Schatten voraus. Nach mehrmaliger Verschiebung soll es am 7. Juli in der Bildungsdeputation vorgelegt werden. Dem SZ Graubündener Str. wurde schon zum Jahresbeginn die Schließung angekündigt. Auch das SZ Otto-Braun-Str. steht offensichtlich auf der Streichungsliste. Schulaufsichtsbeamte streuen z.Zt. Informationen über weitere geplante Schließungen. Die Elternschaft der Grundschule Osterhop hat eine erste Protestaktion durchgeführt.

Seit Monaten wird die Öffentlichkeit langsam an den Gedanken von Schulschließungen gewöhnt. Im Januar teilte die Bildungsbehörde der Presse mit, die SchülerInnnenzahl an den allgemeinbildenden Schulen habe sich von 1976/77 bis 2002/03 fast halbiert (W.K. v. 22.1.05). Mit solchen Meldungen soll der Eindruck erweckt werden, die demographische Entwicklung lasse keine andere Wahl. Dieses Vorgehen erfüllt den Tatbestand der Manipulation. Statistisch ist die Aussage „vor 30 Jahren hatten wir doppelt so viele SchülerInnen wie heute“ etwa genauso aussagekräftig wie „in 100 Jahren sind wir alle tot“. Sie hat für die Standortplanung der nächsten 10 Jahre keine Aussagekraft.



 GEW_Info_30.6.2005.pdf
 

 Schuelerzahlen_Einzelschulen_98-04.xls
 

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