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29.09.2005 Scherf geht, es ist jetzt Zeit für eine neue Politik und mehr Geld für die Bildung

Der Gewerkschaftstag der GEW Bremen widerspricht Henning Scherf entschieden...
Resolution des Gewerkschaftstages der GEW Bremen

Der Gewerkschaftstag der GEW Bremen widerspricht entschieden der vom Präsidenten des Senats, Henning Scherf, in seinem „Abschiedspapier“ entwickelten Position zur Bildungspolitik. Dort erteilt er der Forderung nach mehr Personal in Kitas und Schulen eine Absage.

Die Große Koalition hat unter Henning Scherf in Bremen über 500 LehrerInnenstellen abgebaut. Auch in den Kitas wurden die versprochenen und notwendigen Zweitkräfte nicht eingestellt. Wir diese Politik fortsetzt, verspielt die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen. Man kann nicht ständig beim pädagogischen Personal kürzen und gleichzeitig Verbesserungen in Bildung und Erziehung versprechen, wie dies Bildungssenator Willi Lemke und Sozialsenatorin Karin Röpke tun.

Auch weitere Sonderopfer der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind abzulehnen.

Bremen braucht eine Landesregierung, die den Mut hat, mehr für Bildung und Erziehung auszugeben und dies im Rahmen einer neuen Strategie auch offensiv nach außen vertritt.

Gez.
Christian Gloede-Noweck, Bernd Winkelmann
Landesvorstandssprecher




GEW Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
Tel. (0421) 337640 , Fax 3376430, E-mail: E-Mail-Adresse , Internet: http://www.gew-bremen.de

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