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Publikationen BLZ BLZ Archiv BLZ November 2008 16.11.2008 ReBiz – Regionale Berufsbildungszentren | ||||||
| 16.11.2008 ReBiz – Regionale Berufsbildungszentren | ||||||
| ReBiz! Begriff für innovative Schulentwicklung im Land Bremen? von Hans-Jürgen Ochs | ||||||||||||||||||||
| (Die nachfolgenden Ausführungen enthalten keine autorisierten Positionen des Personalrat Schulen.) |
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| 1. Schule als eigenständige Institution. Ein Blick zurück! | ||||||||||||||||||||
| Ende 2001 entstand in Bremen ein sehr weitgehender Gesetzesentwurf für die „Schule als eigenständige Institution“. Es war der Entwurf eines „top down“ Gesetzes über die Umwandlung öffentlicher Schulen in juristische Personen. Die Auswertung einer dazu von der Deputation für Bildung im Dezember 2001 durchgeführten Anhörung ergab: „Alle Sachverständigen plädierten dafür, die Schule in eine größere qualitätsorientierte Eigenständigkeit zu überführen. Dies wird als eine wichtige Voraussetzung für eine inhaltliche Verbesserung der öffentlichen Schule angesehen. Hierin waren sich letztlich auch die Vertreter und Vertreterinnen der Verbände einig. Unterschiedliche Auffassung bestand allerdings über den Weg dieses Ziel zu erreichen.“ (Der Senator für Bildung und Wissenschaft. Kaschner: Vorlage Nr. L 121 für die Sitzung der Deputation für Bildung am 7. März 2002 Schule als eigenständige Institution hier: Auswertung der Anhörung vom 7. Dezember 2001. S. 2) Damit verschwand der „top down“ Gesetzesentwurf in der politischen Schublade. | ||||||||||||||||||||
| 2. Berufliche Schule versus Regionales Berufsbildungszentrum. Ein Blick nach vorn? | ||||||||||||||||||||
| Für das „bottom up“ Projekt „Weiterentwicklung beruflicher Schulen zu Regionalen Berufsbildungs-zentren“ (ReBiz) wurden 2002 in einem Assessment-Center der Universität Bremen fünf berufliche Pilotschulen ausgewählt. Sehr gut ausgestattet mit Mitteln des „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)“ starteten sie als ReBiz I Schulen (05.2002-04.2005) mit Projekten in fünf Handlungsfeldern. Damit war der Grundstein gelegt, ein Schulmodell zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, das die Schulleiter in ihrer Funktion und gegenüber den Kollegien stärkt und eine eigenverantwortliche, flexible „Steuerung auf Distanz“ durch die Dienstbehörde zulässt. Aufwändige Fortbildungen der Schulleiter und der Kollegien in Strategien und Methoden der fünf ausgewählten Handlungsfelder nebst intensiver, exzellenter wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Bremen unterstützten die fünf Pilotschulen. In den Handlungsfeldern: „Schul- und Bildungsgangentwicklung“ sowie in „Kooperationsbeziehungen in der Aus- und Weiterbildung“ zeigten sich schnelle Erfolge. Die Pilotschulen entwickelten ihre eigenen Schulprofile und moderne Lernfeld-Konzeptionen. Sie agierten in Netzwerken der Aus- und Weiterbildung, schlossen Kooperationen mit außerschulischen Partnern, Betrieben und anerkannten Trägern der Weiterbildung. Früh wurde die Wichtigkeit des Handlungsfeldes „Qualitätssicherung“ für die schulische Entwicklung erkannt. Die Pilotschulen legten sich auf das Qualitätsmanagementsystem Q2E (Qualität durch Evaluation und Entwicklung) fest. Mit großem Aufwand wurde das in der Schweiz entwickelte Modell in ihren Schulen implementiert. Schnell wurde aus dem Handlungsfeld „Qualitätssicherung“ ein unabdingbares Controllingsystem für die „Steuerung auf Distanz“. Grundlage wurde das von jeder Schule zu entwickelnde Q2E-Handbuch. Damit wurden den Kollegien die neuen Strukturen der Regionalen Berufsbildungszentren in Form von Feedback-Verpflichtungen, Selbstevaluationen und Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gesprächen erstmals sichtbar. Sie berührten ihr Kerngeschäft, den Unterricht und damit auch ihre Persönlichkeit als Lehrperson. Den Schulleitern war das Handlungsfeld „Personalplanung, -führung, und -entwicklung“ besonders wichtig. War doch mit der Personalplanung notwendigerweise auch die globale Personalbudgetierung verbunden. Sie konnten jetzt auf der Grundlage von SAP mit einer Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) ihre Schule betriebswirtschaftlich führen. Der Schulleiter entwickelte sich zum Betriebsleiter. Das Q2E-Handbuch, Ziel-Leistungs-Vereinbarungen und Meilensteingespräche wurden zu weiteren Funktionen des neuen Steuerungsmodells „Steuerung auf Distanz“. In einer zweiten und dritten Phase (ReBiz II und III) wurden die Ergebnisse der evaluierten Pilotschulen auf alle anderen beruflichen Schulen transformiert. Zeigte bereits die Bilanzierung der Pilotschulen erhebliche Unterschiede, so war die Bandbreite der gelungenen Umsetzung, auf Grund der weit geringeren Ressourcen für die Transfer-Schulen und der häufig schulspezifischen Projekte sehr hoch. Die Skala der Transformation reichte von gering bis exzellent. | ||||||||||||||||||||
| Mängel am ReBiz-Projekt | ||||||||||||||||||||
Abschließend sind aus personalrätlicher Betrachtung zwei erhebliche Mängel am ReBiz-Projekt erkennbar festzustellen:
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| Fazit: | ||||||||||||||||||||
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