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16.02.2007 Privatisierung

von Jürgen Burger
Die Artikel dieses Themenschwerpunktes knüpfen an Heft 12/06 an. Die Privatisierung öffentlicher Leistungen ist ein Kernbestandteil neoliberaler Politik. In den „Bildungspolitischen Reformpositionen“, die die GEW 2005 auf ihrem Gewerkschaftstag in Erfurt verabschiedet hat, heißt es dazu:

„Der Abbau des Sozialstaats ist eine internationale Entwicklung, die in den 80er Jahren in den USA und Großbritannien begonnen hat. Die Dominanz neoliberaler Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik basiert auf einer globalen Veränderung der Produktionsweisen und Kapitalverflechtungen und einer daraus resultierenden Schwächung des Einflusses der Arbeitnehmer und ihrer Organisationen auf die gesellschaftliche Entwicklung. Eine internationale Gegenwehr gegen diese Dominanz zeigt sich erst in Ansätzen.“

Die Privatisierungstendenzen im Bildungsbereich sind vielfältig. Einige werden auf den folgenden Seiten dargestellt:

  • Der zunehmende Einfluss des Bertelsmann-Konzerns,
  • die Ausdehnung des Nachhilfe-Marktes
  • die Vergabe der externen Evaluation an private Träger, die bei uns gerade begonnen hat und die in England in voller Blüte steht.

Andere Aspekte müssen in späteren BLZ-Ausgaben behandelt werden, z.B. die Ausdehnung des Privatschulwesens und die Jacobs-Universität. Wir freuen uns über Diskussionsbeiträge dazu!

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